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Radsport: Michael Rasmussen macht sich über Sky & Chris Froome lustig

19. Januar 2018 by Michael Behringer

Chris Froome Michael Rasmussen Sky

Radsport: Michael Rasmussen ist gewiss kein Unschuldslamm, wenn es um den Dopingmissbrauch im Radsport geht. Der Däne hält sich bei diesem Thema aber dennoch nicht zurück. In den Sozialen Medien macht er sich derzeit lustig über Chris Froome und das britische Team Sky.

„Chris Froome wäre einen Tag früher in Paris“

Auf Twitter ist Michael Rasmussen seit Jahren sehr aktiv. Ihm zu folgen lohnt sich aber weniger wegen seinen geistreichen Kommentaren, sondern vielmehr, weil er den Entertainer in sich entdeckt hat. Immer wieder werden lustige Kommentare und giftige Spitzen ausgeteilt. Sein neuestes Opfer ist Chris Froome. In einem Tweet wundert sich Michael Rasmussen über die vielen Erkrankungen des Briten.

Michael Rasmussen:
„Unglaublich, wie viele verschiedene Krankheiten Chris Froome in seinem Leben gesammelt hat. Trotzdem ist er immer noch der beste Grand Tour-Fahrer der Welt. Ohne seine Erkrankungen würde er wahrscheinlich einen Tag vor allen anderen in Paris auf dem Podium stehen.“



Unreal how many different deceases Froome has accumulated through his life while still being able to be the Worlds best Grand Tour rider.Without any of these medical conditions he would have been on the podium in Paris a day before everybody else #BSalerthttps://t.co/KjiCVDFZxs pic.twitter.com/47de0OaqOi

— Michael Rasmussen (@MRasmussen1974) 16. Januar 2018



Auch Sky bekommt Rasmussens Ironie zu spüren

Doch nicht nur Chris Froome wurde Opfer des neuen Michael Rasmussen. Auch dessen Team Sky bekommt ordentlich Kritik ab. Der Däne findet es – auf eine ironische Art und Weise – ganz großartig, wie sich die britische Equipe um kranke Menschen kümmert.

Michael Rasmussen:
„Zwei Teams fahren für den guten Zweck: Dem Team Novo Nordisk können nur Fahrer beitreten, die an Diabetes leiden. Und das Team Sky bevorzugt Profis, die an Nierenversagen, Bilharziose, Asthma, niedrigem Testosteron, Allergien und Bronchitis leiden.“

2 teams riding for noble causes.@teamnovonordisk: Only riders suffering from diabetes can join @TeamSky: Preferable riders suffering from kidney failure, schistosomiasis (bilharzia), asthma, low testosteron, allegies and bronchitis. #BSalert #kenacort #tramadol #fluimucil



— Michael Rasmussen (@MRasmussen1974) 17. Januar 2018

„Wenn es ein Schlupfloch gibt, wird es genutzt.“

Trotz seiner dunklen Vergangenheit muss man Michael Rasmussen eines lassen: Chris Froome und das Team Sky kritisiert er schon seit geraumer Zeit. Bereits bevor der auffällige Test von Chris Froome bekanntgegeben wurde, fand er die gesamte Equipe eher fragwürdig. In einem Interview mit der Süddeutschen während der Tour de France 2017 hinterfragte er die Glaubwürdigkeit der Ausreden.



Michael Rasmussen:
„Sky redet von porentiefer Sauberkeit und predigt Transparenz. Aber sie brauchen acht Monate, um zu erklären, dass in dem Päckchen damals ein Hustenlöser war, der unbedingt von England nach Frankreich zu Bradley Wiggins geschafft werden musste. Den hätte man überall in der Apotheke bekommen. Das passt einfach nicht zusammen. Die medizinischen Ausnahmegenehmigungen sind auch nach wie vor ein großes Schlupfloch. Und wenn es ein Schlupfloch gibt, wird es genutzt.“

Stichworte:DopingFroomeNewsRasmussenSky

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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