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Radsport: Tour de Romandie #4: Fuglsang gewinnt, Bernal wird Roglic nicht los

28. April 2018 by Michael Behringer

Fuglsang Tour de Romandie

Radsport: Die vierte Etappe der Tour de Romandie war ganz dem Duell Egan Bernal (Sky) vs. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) gewidmet. Die beiden Erstplatzierten in der Gesamtwertung attackierten sich im Schlussanstieg mehrfach, konnten sich jedoch nicht abschütteln. Davon profitierte in der Abfahrt vor allem Jakob Fuglsang (Astana). Der Däne gewann die Etappe nach einem Angriff rund zehn Kilometer vor dem Ziel als Solist.

De Gendt kämpft um das Bergtrikot

Heute waren auf der 149,2 Kilometer langen Etappe der Tour de Romandie rund um Sion fünf Bergwertungen zu absolvieren. Nach den Anstiegen Ovronnaz und Vercorin (1. Kategorie) warteten die Berge Nax und Suen (2. Kategorie) auf die Profis. Das große Finale läutete der Anstieg Les Collons ein, welcher erneut zur ersten Kategorie zu zählen war und rund 27 Kilometer vor dem Ziel überquert wurde. Logisch, dass heute diejenigen Fahrer vorn mit dabei sein mussten, welche im Kampf um das Bergtrikot eine Rolle spielen wollten. Dazu zählte zweifelsohne Thomas De Gendt (Lotto Soudal). Der Belgier gewann bereits die zweite Etappe der Tour de Romandie und machte sich auch heute auf den Weg. Mit ihm fanden sich Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida), Hugh Carthy (EF-Drapac), Mikel Nieve (Mitchelton-Scott) und Andrey Amador (Movistar) in der Fluchtgruppe. Leicht gemacht wurde De Gendt das Unterfangen Bergtrikot jedoch nicht, denn Carthy duellierte sich mit ihm um die Punkte.

Fuglsang Tour de Romandie Profil 4. Etappe



Bernal attackiert Roglic

Im vorletzten Anstieg setzte Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) eine Attacke. Der Deutsche konnte sich zusammen mit Ion Izagirre (Bahrain-Merida) absetzen und zur Spitze aufschließen. De Gendt hingegen nahm die Beine hoch und ließ sich einholen, da er keine Chance auf den Etappensieg sah und ausreichend Punkte in der Bergwertung gesammelt hat. Im Peloton ackerte nun das Team Sky, um den Vorsprung der neu formierten Gruppe in Grenzen zu halten. Außerdem wurde der Angriff vorbereitet, welcher im Schlussanstieg folgen sollte. Egan Bernal (Sky) prüfte seine Konkurrenten gleich mehrfach. Mitgehen konnte zunächst nur der Mann in Gelb, Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo). Gemeinsam stellten sie den Kontakt zur Spitze her. Danach wuchs die Gruppe wieder etwas an. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) hielt die Pace für seinen Kapitän hoch. Derweil lösten sich Jakob Fuglsang (Astana) und Rui Costa (UAE Team Emirates).

Fuglsang profitiert von den lähmenden Blicken

Kurz vor dem Gipfel setzte Bernal die nächste Attacke. Erneut konnte nur Roglic folgen. Zwischen den Schneebergen am Rande der Straßen bekämpften sich beide bergan. Sie demonstrierten allen Zuschauern eindrucksvoll, dass sie mit Abstand die beiden stärksten Kletterer der Tour de Romandie 2018 sind. Da sie sich jedoch nicht distanzieren konnten, war die Luft in der Abfahrt raus. Rund 25 Kilometer vor dem Ziel konnten daher Fuglsang, Porte und Costa den Anschluss wiederherstellen. Nachdem Fuglsang wieder nach vorn gefahren war, attackierte er direkt. Der Däne profitierte von der Taktiererei der Kontrahenten, denn Roglic und Bernal hatten nur Augen für einander, während Costa die Verantwortung von sich schob. So konnte Fuglsang seinen Vorsprung Kilometer um Kilometer weiter ausbauen und die Etappe schließlich als Solist gewinnen. Dahinter sprintete Roglic knapp vor Bernal auf Rang zwei. Damit konnte er seinen Vorsprung weiter – auf nun acht Sekunden – ausbauen. Buchmann wurde Etappenneunter und liegt damit in der Gesamtwertung ebenfalls auf Platz neun. Morgen endet die Tour de Romandie in Genf vermutlich mit einem Massensprint.

🇩🇰@jakob_fuglsang of 🇰🇿@AstanaTeam wins stage 4 of 🇨🇭@TourDeRomandie #TDR2018 pic.twitter.com/HjBkn8i34O



— World Cycling Stats (@wcstats) 28. April 2018



Stichworte:Egan BernalEmanuel BuchmannJakob FuglsangNewsPrimoz RoglicThomas De GendtTour de Romandie

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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