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Giro d'Italia: Giro d’Italia #5: Battaglin vor Visconti, Schachmann auf Rang vier

9. Mai 2018 by Michael Behringer

Battaglin Giro d'Italia

Radsport: Die fünfte Etappe des Giro d’Italia ging an Enrico Battaglin (LottoNL-Jumbo). Der Deutsche Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) fuhr auf Rang vier. Derweil verlor Mitfavorit Miguel Angel Lopez (Astana) wertvolle Zeit. Auch Chris Froome (Sky) offenbarte einmal mehr Schwächen.

Battaglin Giro d'Italia Etappe 5

Trek-Segafredo & Groupama-FDJ führen etwas im Schilde

Heute führte die Etappe das Peloton über 153 Kilometer von Agrigento nach Santa Ninfa. Die Luxemburger Ryan Mullen und Laurent Didier vom Team Trek-Segafredo, sowie der Albaner Eugert Zhupa (Wilier Triestina-Selle Italia) und der Italiener Andrea Vendrame (Androni Giocattoli-Sidemec) machten sich direkt nach dem Start auf den Weg. Dahinter waren jedoch mehrere Teams um die Nachführarbeit bemüht, wobei sich vor allem Groupama-FDJ und Lotto Fix All hervortaten. Auf Grund der Konstellationen waren daher Aktionen von Thibaut Pinot (Groupama-FDJ), Tim Wellens (Lotto Fix All) und Gianluca Brambilla (Trek-Segafredo) zu erwarten. Trotz drei Bergwertungen saß das Bergtrikot fest auf den Schultern von Enrico Barbin (Bardiani-CSF) , der sich heute im Peloton ausruhen durfte und nicht an der Ausreißergruppe teilnahm. Engagiert zeigte sich aber einmal mehr Elia Viviani (Quick-Step Floors), der aus dem Feld heraus Punkte sammelte und damit seine Ambitionen unterstrich, beim Giro d’Italia 2018 das Trikot des besten Sprinters zu gewinnen.



Battaglin jubelt vor Visconti – Lopez verliert viel Zeit

15 Kilometer vor dem Ziel wurden drei von vier Ausreißern eingeholt. Lediglich Vendrame hielt sich noch vorn. Kurze Zeit später kam es im Peloton zu einem Massensturz, in den unter anderem Domenico Pozzovivo (Bahrain Merida), Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) und Miguel Angel Lopez (Astana) verwickelt waren. Dies kam dem Solisten natürlich zugute, der seinen Vorsprung zwölf Kilometer vor dem Ziel mit über 60 Sekunden im machbaren Bereich halten konnte. Doch die Verfolger kannten keine Gnade und fuhren die Lücke zu, als noch 3.300 Meter zu fahren waren. Danach kam es zu zahlreichen Tempoverschärfungen und Attacken. Innerhalb des letzten Kilometers versuchte sich Diego Ulissi (UAE Team Emirates) abzusetzen. Doch auch der Italiener konnte sich nicht absetzen. So kam eine relative große Gruppe auf die letzten 500 Meter. Der gestrige drittplatzierte Enrico Battaglin (LottoNL-Jumbo) konnte sich im leichten Bergaufsprint vor Giovanni Visconti (Bahrain Merida) durchsetzen. Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) fuhr auf einen achtbaren vierten Rang, während Chris Froome (Sky) erneut Schwächen offenbarte. Noch dicker erwischte es Miguel Angel Lopez (Astana), welcher den Anschluss an die Gruppe nicht mehr herstellen konnte und über 40 Sekunden einbüßte.

Enrico Battaglin wint de vijfde etappe in de Giro d’Italia! Feest voor @LottoJumbo_road! #Giro101 #Giro pic.twitter.com/03rHA60fSJ

— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) 9. Mai 2018



Auto erfasst Begleitmotorrad

Leider gibt es abseits des Sportlichen negative Schlagzeilen zum Giro d’Italia. Noch vor dem Start der Etappe kam es bei der Italien-Rundfahrt zu einem Unfall. So hat laut der Gazzetta dello Sport ein Auto die Absperrung durchbrochen und dabei ein Begleitmotorrad abgeschossen. Der 48-jährige Fahrer des Motorrads soll während des Sturzes seinen Helm verloren und mit dem Kopf direkt auf den Asphalt geknallt sein. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, ist dort jedoch anschließend verstorben. Die Staatsanwaltschaft von Agrigent habe Berichten zufolge umgehend ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Genauere Informationen zu diesem Vorfall liegen uns bis dato aber noch nicht vor.



Stichworte:Enrico BattaglinGiro d'ItaliaNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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