Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsport

Transcontinental Race: Fiona Kolbinger lässt alle Männer hinter sich

7. August 2019 by Michael Behringer

Fiona Kolbinger Transcontinental Race

Radsport: 4.000 Kilometer von Bulgarien bis nach Frankreich hat Fiona Kolbinger hinter sich. Nicht etwa mit dem Flugzeug oder dem Auto – sondern mit dem Rad. Die Heidelbergerin gewann als erste Frau das Transcontinental Race und ließ dabei den zahlreichen Männern keine Chance.

Fiona Kolbinger schlief nur 4 Stunden pro Tag

Über zehn Tage hinweg nur vier Stunden pro Nacht zu schlafen, würde viele Menschen in ihrem Berufsleben wohl völlig aus der Bahn werfen. Besonders heftig jedoch klingt dieser Schlafmangel, wenn man während dieser Zeit 4.000 Kilometer auf dem Rad zurücklegen muss. Das klingt nahezu unmöglich – doch Fiona Kolbinger hat es geschafft. Beim siebten Transcontinental Race galt es diese Distanz von Bulgarien bis nach Frankreich zurückzulegen. Nach genau zehn Tagen, zwei Stunden und 48 Minuten hat die 24-jährige Heidelbergerin das Ziel in Brest erreicht. Vor ihr kam niemand in der Hafenstadt in der Bretagne an. Erst zehn Stunden und 22 Minuten später trudelte in Person von Ben Davies der Zweitplatzierte ein. Da hätte sich Fiona Kolbinger durchaus die ein oder andere Stunde mehr Schlaf gönnen können.

Sie ließ über 200 Männer hinter sich

Beeindruckend an der Leistung von Fiona Kolbinger ist vor allem, dass sie alle Konkurrenten in die Schranken weisen konnte. Insgesamt standen am 28. Juli im bulgarischen Burgas 263 Teilnehmer am Start, darunter 40 Frauen. Obwohl dies ihr erstes Ultra-Event im Radsport war, fuhr sie direkt diesen unerwarteten Sieg ein. Damit geht die 24-jährige Medizin-Studentin als erste weibliche Siegerin in die Geschichte des Wettbewerbs ein.



Fiona Kolbinger:
„Ich bin so, so überrascht, gewonnen zu haben. Als ich zu diesem Rennen gekommen bin, dachte ich, ich könnte vielleicht ums Frauen-Podium mitfahren. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich das ganze Rennen gewinnen könnte.“

Nicht nur das Fahrradfahren will gelernt sein

Neben der logischen Voraussetzung, enorm schnell auf dem Rad zu sein, müssen die Teilnehmer des Transcontinental Race viele weitere Fähigkeiten mitbringen. So entscheiden sie selbst, welchen Weg sie einschlagen und wie sie damit schnellstmöglich das Ziel in Frankreich erreichen. Lediglich vier Kontrollpunkte galt es zu durchfahren, darunter der von der Tour de France bekannte Col du Galibier. Außerdem waren die Teilnehmer komplett auf sich allein gestellt, was Verpflegung und Material angeht. Um zeit zu sparen, hat sich Fiona Kolbinger an manchen Tagen einfach direkt am Straßenrand in ihren Schlafsack gelegt. Es hat sich gelohnt.

For years we’ve waited, knowing it is possible. Finally and with a vengeance, Fiona Kolbinger has arrived @transconrace. I’m rooting for her. Rockstar. What a time for our sport. pic.twitter.com/VSVEJv1QS0



— James Hayden (@JamesMarkHayden) July 31, 2019

Stichworte:Fiona KolbingerNewsTranscontinental Race

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Focus Jam²

Focus Jam² 6.8 im Test: Understatement auf zwei Rädern

Campagnolo Record 13: Die neue Nummer zwei

Specialized Epic 9

Federleicht mit sub 1.600 g Rahmen: Specialized Epic 9 2026

Fahrrad Multitool

Immer griffbereit und vielfältig konfigurierbar: Das sind die neuen SKS Multitools

Großer Übersichtsartikel zur neuen Laufradgröße: Diese 32 Zoll Komponenten gibt es bereits

e*thirteen Sidekick 2.0

Die Evolution der „kettenlosen“ Performance: e*thirteen Sidekick 2.0 Naben

Colnago TT2 Prototype: Das neue Zeitfahrrad von Tadej Pogacar

Der neue Renthal V2 Apex Vorbau

Konsequente Weiterentwicklung des Erfolgs-Vorbaus: Der neue Renthal V2 Apex Vorbau

Bumbinos Mudguards für Kinder

Neue schwedische Marke für Kinder-Schutzbleche: Bumbinos Mudguards für Kinder

Lapierre Pulsium 8.0 2026: Allroad-Sportler aus Frankreich

Focus Aventura² FS: Neues Komfort-Fully für Trekking und Alltag

Specialized und Evenepoel: Ein Deal für die Ewigkeit

Hausbesuch bei TQ E-Bike: Ein Blick hinter die Kulissen am Ammersee

SRAM S500 Schaltgruppe

Das Ende für GX, X01 und XX1: SRAM Eagle S-Serie Schaltgruppen

Ähnliche Beiträge

  • Specialized und Evenepoel: Ein Deal für die Ewigkeit
  • Neue Radsport-News-Plattform gestartet: Alles zum Profiradsport auf radsport-radikal.de
  • Tour of Guangxi #6: Magnier gewinnt auch die letzte Etappe
  • Tour of Guangxi #5: Paul Double gelingt der Doppelschlag
  • Tour of Guangxi #4: Magnier feiert vierten Sieg in Folge
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH