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Deutschland Tour: Renntagebuch von Immanuel Stark: „Zeitgleich mit Kristoff und Politt“

1. September 2019 by Michael Behringer

Immanuel Stark Deutschland Tour Renntagebuch

Radsport: Am dritten Tag der Deutschland Tour ist Immanuel Stark vom Team P&S Metalltechnik als 32. zeitgleich mit Leader Alexander Kristoff ins Ziel gekommen. Wie der Deutsche Bergmeister von 2018 diese drite Etappe erlebt hat, erzählt er uns ausführlich ins einem Renntagebuch.

Immanuel Stark: „Konnten heute entspannt ausschlafen“

„Heute konnten wir ausschlafen. Denn der neutrale Start war erst um 13 Uhr. So sind wir um 8:30 ganz entspannt zum Frühstücken und konnten in Ruhe essen. Allgemein ist das Frühstücken immer sehr angenehm. Wir waren auch in einem sehr guten Hotel mit guter Lage untergebracht. Mit unserem Bus sind wir so gegen 10:30 zum Startort aufgebrochen. Bei der Einschreibung wurden wir vom Moderator zu Fabian Käßmann befragt. So konnten wir die ganze tragische Geschichte erzählen, eben wie es zum Unfall kam, wie sein Zustand ist und wie die letzten Monate für ihn verlaufen sind. Wir sind sehr dankbar, dass wir die Bühne für diesen guten Zweck nutzen konnten.“

Immanuel Stark: „Habe mich zu wenig clever angestellt“

„Unser Ziel heute war eigentlich, die Gruppe zu besetzen. Leider hat das nicht ganz so geklappt. Michel Aschenbrenner, Robert Jägeler und Tobias Nolde waren gut positioniert und haben es auch versucht. Ich habe es nicht wirklich geschafft, mich durch das Feld durchzuboxen. Da habe ich mich zu wenig clever angestellt. Und dann ging leider eine Dreiergruppe ohne uns. An dieser Rennsituation ließ sich auch schlecht was ändern. Dafür wurden die ersten drei Rennstunden relativ verhalten gefahren. Wir hatten auch fast den gesamten Tag über mit Gegenwind zu kämpfen. Insgesamt war das Rennen daher also eher langsam. Allerdings trifft das natürlich nur auf die Geschwindigkeit zu und nicht auf unsere Leistung. Es bestand immer die Gefahr einer Windkante. Wir sind aber sehr weit vorn gefahren, um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen. Wahrscheinlich haben uns die großen Teams auch einfach machen lassen, weil sie so wenig wie möglich im Gegenwind fahren wollten.“



Immanuel Stark: „Ich hatte heute einen richtig guten Tag“

„Als die Strecke dann winkliger und schneller wurde, haben sich John Mandrysch, Michel Aschenbrenner und Tobias Nolde an der Nachführarbeit beteiligt. Durch die Tempoarbeit von uns und einiger großen Teams wurde die Ausreißergruppe schließlich zurückgeholt. Auf dem finalen Rundkurs mit zwei Hügeln wurde das Tempo noch einmal ordentlich angezogen und das Feld wurde selektiert. Wir waren in einem rund 70 Mann starken Hauptfeld noch zu zweit. Dominik Röber und ich wurden von unsren Teamkollegen gut dorthin gebracht. Sie haben uns auch mit Getränken versorgt, ihre Arbeit erledigt und es schlussendlich ruhiger angehen lassen. Aber wir haben uns noch einmal ordentlich die Kante gegeben. Leider hatte Dominik Röber aber nicht nochmal so einen Mega-Tag wie gestern. Aber dennoch lief es vernünftig. Ich selbst hatte heute dafür einen richtig guten Tag, was wahrscheinlich auch an der Hitze liegt – denn das liegt mir.“

Immanuel Stark: „Mehr wäre nicht drin gewesen“

„Ich bin dann als 32. ins Ziel gekommen und damit zeitgleich mit Alexander Kristoff und Nils Politt. Mehr wäre für mich heute aber auch nicht drin gewesen. Danach sind wir ins Hotel gefahren und haben uns entspannt und wurden massiert. Wir sind gerade auch alle noch einmal schön zusammengesessen, auch mit den Sponsoren. Wir haben viel geredet. Es war eine angenehme Atmosphäre. Aber jetzt geht es ins Bett. Gute Nacht.“



https://www.velomotion.de/magazin/2019/08/radsport-fabian-kaessmann/

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Bilder & Videos: h.a. Velopix



Stichworte:Deutschland-TourImmanuel StarkNewsRenntagebuch

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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