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Teamvorstellung: Das UAE Team Emirates wird jünger und stärker

21. Dezember 2019 by Michael Behringer

Radsport: Mit Daniel Martin verliert das UAE Team Emirates einen Ausnahmeathleten. Dennoch verlief die Transferperiode für die Mannschaft ausgesprochen positiv. Dürfen wir uns auf ein noch erfolgreicheres Jahr 2020 freuen?

UAE Team Emirates 2019: 101 Podiumsplatzierungen

Das UAE Team Emirates hat in der Saison 2019 das beste Ergebnis seit Bestehen erzielt. Satte 31 Siege und 70 weitere Podiumsplatzierungen konnten eingefahren werden. Auch wenn es wenig überraschend ist, dass die Mannschaft zu den erfolgreichsten zählt, ist es doch verwunderlich, dass nicht Daniel Martin und auch nicht Fabio Aru für die Erfolge verantwortlich waren. Sowohl der Ire, als auch der Italiener konnten nämlich keinen einzigen Sieg beisteuern. Ausschlaggebend für das Top-Resultat im UCI WorldTour Team Ranking waren drei andere Profis.

Der Norweger Alexander Kristoff durfte sich über sieben Erfolge freuen, darunter über seinen Sieg bei Gent – Wevelgem. Kolumbiens Fernando Gaviria gewann errang sechs Siege, unter anderem auf der dritten Etappe des Giro d’Italia. Besonders beeindruckend waren jedoch die Leistungen von Youngster Tadej Pogacar. Der erst 21-jährige Slowene bejubelte acht Siege – und das in seiner ersten Profisaison. So gewann er zum Beispiel drei Etappen beim der Vuelta a Espana und wurde am Ende bester Nachwuchsprofi und Gesamtdritter.



Transfers: Clevere Entscheidungen verbessern das Team

Nach einer starken Saison trennt sich das UAE Team Emirates von sieben Fahrern. In Person von Daniel Martin verliert die Mannschaft aber nur einen Siegfahrer – und der hat in der vergangenen Saison kein Rennen gewonnen. Manuele Mori und Roberto Ferrari beenden ihre Karrieren, während es Rory Sutherland, Kristijan Durasek, Simone Consonni und Simone Petilli zu konkurrierenden Teams zieht.

Im Gegenzug sichert sich das UAE Team Emirates acht Neuzugänge. Diese jedoch haben es in sich, denn sie verstärken die Mannschaft nahezu in allen Bereichen. Maximiliano Richeze wird Sprinter Fernando Gaviria unterstützen und den Zug noch stärker machen – wie er es bereits bei Quick-Step für den Kolumbianer getan hat. In den Bergen verstärkt sich das Team mit dem Spanier David de la Cruz und dem US-Amerikaner Joe Dombrowski. Beide werden vor allem als Helfer oder Etappenjäger im Hochgebirge eingesetzt werden. Für die hügeligen Klassiker zuständig ist künftig der Italiener Davide Formolo. Doch auch für die Zukunft wird gesorgt. Der Italiener Alessandro Covi wird als talentierter Klassikerjäger betrachtet, Mikkel Bjerg als Zeitfahr-Wundertalent, Brandon McNulty womöglich als Klassementfahrer und Andrés Ardila als starker Kletterer. Alle vier sind nicht älter als 21 Jahre jung.



UAE Team Emirates 2020: Auf jedem Terrain Mitfavorit

Auch wenn das UAE Team Emirates für 2020 keine Granate verpflichtet hat, so muss die Transferperiode als äußerst erfolgreich bezeichnet werden. Zwar verlor man mit Daniel Martin einen in der Vergangenheit sehr gefährlichen Fahrer, doch 2019 blieb der Ire hinter den Erwartungen weit zurück. Geholt hat man sich hingegen Fahrer, die sehr jung und talentiert sind, oder in bestimmten Bereichen eine klare Verstärkung darstellen. Davide Formolo zum Beispiel könnte bei den hügeligen Klassikern zum Aufsteiger der Saison werden. Mit Alexander Kristoff hat man für die flachen Klassiker einen Spezialisten in den eigenen Reihen und in Person von Fernando Gaviria kann man Massensprints dominieren. Tadej Pogacar wird der Klassementfahrer der Zukunft sein und bekommt Unterstützung von zahlreichen Top-Bergfahrern. Sollte Fabio Aru zu alter Stärke zurückfinden, kann auch er bei einer Grand Tour vorn reinfahren. Alles in Allem sieht die Zukunft des UAE Team Emirates sehr rosig aus – auch auf Grund der vielen jungen Talente.

Hier geht’s zum kompletten Kader des UAE Team Emirates.

UAE Team Emirates Teamvorstellung UAE Team Emirates Pogacar
Stichworte:NewsTeamvorstellungUAE Team Emirates

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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