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Radsport Highlights: Als Zabel bei Mailand – Sanremo zu früh jubelte

14. Mai 2020 by Michael Behringer

Zabel Mailand - Sanremo 2004 Freire

Radsport Highlights: Ein Monument zu gewinnen ist für viele Profis der größte Traum. Bitter, wenn man dann kurz davor steht, bereits jubelt und doch noch übersprintet wird. So geschehen: Erik Zabel im Jahr 2004.

Zabel Mailand - Sanremo 2004 Freire Zabel Mailand - Sanremo 2004 Freire

Zabel zählt zu den erfolgreichsten Profis seiner Zeit

Um die Jahrtausendwende hatte Erik Zabel die beste Zeit in seiner Karriere. Von 1996 bis 2001 gewann er bei der Tour de France sechsmal in Folge das Grüne Trikot. Gebrochen wurde dieser Rekord erst kürzlich von Peter Sagan. Außerdem gewann er zahlreiche Etappen, Silber und Bronze bei Straßen-Weltmeisterschaften, den Rad-Weltcup, Deutsche Meisterschaften und wichtige Eintagesrennen, wie Paris – Tour, das Amstel Gold Race und die HEW Cyclassics in Hamburg.

Freire sprintet doch noch vorbei

Seine vielleicht größten Erfolge sollte Erik Zabel aber bei einem Monument in Italien feiern. Denn bei Mailand – Sanremo triumphierte der Deutsche in den Jahren 1997, 1998, 2000 und 2001. Ein weiterer Sieg – und damit der alleinige dritte Platz in der Rekordliste der „Classicissima“ – blieb ihm verwehrt, weil er 2004 beim Überqueren der Ziellinie zu früh jubelte und von Oscar Freire doch noch abgefangen wurde. Dieses Missgeschick bemerkte Zabel direkt selbst in dem Moment, als es geschah. Freire gewann und Zabel war die Lachnummer. Doch trösten konnte sich „Ete“ damit, dass er Mailand – Sanremo zuvor eben schon viermal gewann.



Erik Zabel:
„Ich war fast sicher zu gewinnen. Aber quasi auf der Linie kommt dieser Schatten rechts an mir vorbei.“



Stichworte:Erik ZabelMailand-SanremoNewsOscar Freire

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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