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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #4 Vorschau: Welche Sprinter überstehen den Portella Mandrazzi?

5. Oktober 2020 by Michael Behringer

Peter Sagan Giro d'Italia

Radsport: Morgen scheint beim Giro d’Italia der erste Tag für die Sprinter zu sein. Oder kann der Portella Mandrazzi zur Etappenmitte den Kreis der Favoriten doch klein halten?

Peter Sagan Giro d'Italia

Die Fahrer machen das Rennen

Nach einem Zeitfahren, einer hügeligen Etappe und einer Bergankunft dürfen sich morgen die Sprinter Hoffnungen auf den Tageserfolg machen. Das 140,0 Kilometer lange Teilstück von Catania nach Villafranco Tirrena verläuft aber alles andere als absolut flach. Die größte Herausforderung – und gleichzeitig die einzige Bergwertung – steht ziemlich genau zur Etappenmitte an. Der Portella Mandrazzi ist 1.124 Meter hoch und weist bei einer Länge von 12,4 Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 5,2 Prozent auf. Für die klassischen Sprinter ist dieser Anstieg natürlich deutlich zu lang. Da nach der Überquerung des Gipfels aber noch 64,5 Kilometer bis zur Ziellinie zurückzulegen sind, werden einige distanzierte Fahrer wieder ins Hauptfeld zurückrollen können. Um wie viele Sprinter es sich dabei handeln wird, entscheiden die Profis selbst. Denn auch morgen gilt: Die Fahrer machen das Rennen schwer – oder eben nicht!



Velomotion-Prognose: Sagan & Matthews überstehen den Berg

Schon auf der zweiten Etappe des diesjährigen Giro d’Italia wäre es fast zum Duell zwischen Peter Sagan und Michael Matthews gekommen. Am Ende jubelte Diego Ulissi aus Italien, während der Slowake und der Australier sich mit den Plätzen #2 und #4 begnügen mussten. Das morgige Teilstück liegt beiden jedoch deutlich mehr. Während andere Sprinter darum kämpfen müssen, am Portella Mandrazzi den Anschluss nicht zu verlieren, werden die Mannschaften Bora – hansgrohe und Sunweb wohl genau dort den Hebel ansetzen und das Tempo erhöhen. Sind die klassischen Sprinter abgeschüttelt, gilt es nur noch, sie auf Distanz zu halten. Danach gehört die Bühne Peter Sagan und Michael Matthews.

☆☆☆ Peter Sagan (Bora – hansgrohe)
* * Michael Matthews (Sunweb), Enrico Battaglin (Bahrain – McLaren)
* Fabio Felline (Astana), Andrea Vendrame (AG2R La Mondiale), Simone Consonni (Cofidis)

Stichworte:Giro d'ItaliaNewsPeter SaganVelomotion-Prognose

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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