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Giro d'Italia #14 Vorschau: Vorentscheidung am Monte Zoncolan?

21. Mai 2021 by Michael Behringer

Bernal Monte Zoncolan Giro d'Italia

Radsport: Mit dem Monte Zoncolan steht morgen beim Giro d’Italia der bislang härteste Berg der Rundfahrt auf dem Programm. Die 14. Etappe dürfte viele Fragen beantworten.

Bernal Monte Zoncolan Giro d'Italia

Wen zermürbt der Monte Zoncolan?

Ist Egan Bernal schlagbar? Kann sich Emanuel Buchmann im Hochgebirge mit den Besten messen? Steht bei Remco Evenepoel der Einbruch bevor? Findet Simon Yates zu seiner Topform zurück? Ist Vincenzo Nibali in der Lage, noch einmal in den Kampf ums Podium einzugreifen? Die ersten 13 Tage des Giro d’Italia haben viele Fragen aufgeworfen. Diese wollen jetzt beantwortet werden. Die morgige 14. Etappe führt nach dem Start in Cittadella über 205 Kilometer und endet in 1.729 Metern Höhe auf dem Monte Zoncolan. Auf Grund des Schlussanstiegs wird sie zahlreiche Fragen beantworten und vielleicht sogar für eine Vorentscheidung sorgen. Zur Sache gehen wird es allerdings erst im 14,1 Kilometer langen und im Durchschnitt 8,5 Prozent steilen Monte Zoncolan. Die Anfahrt dorthin beinhaltet nämlich nur zwei Bergwertungen. Der Castello di Caneva und der Forcella Monte Rest sind viel zu leicht und zu weit weg, als dass die Favoriten hier schon in die Offensive gehen könnten.



Velomotion-Prognose: Bernal lässt keine Zweifel aufkommen

In der Gesamtwertung geht’s beim Giro d’Italia noch immer eng zu. Leader Egan Bernal hat auf seine Kontrahenten nur einen geringen Vorsprung. Doch der Abstand wirkt größer, als er in Wirklichkeit ist. Denn der Kolumbianer hat bislang auf allen Etappen überzeugt und keine Schwächephasen gehabt. Er scheint in seiner Tour-Form von 2019 zu sein. Entsprechend erwarten wir von ihm morgen einen weiteren Schritt Richtung Gesamtsieg. Seine Mannschaft wird ihn dabei tatkräftig unterstützen. Fürchten muss sich Egan Bernal vor niemanden. Doch vor allem der Russe Alexandr Vlasov und der Deutsche Emanuel Buchmann haben zuletzt gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Ihre Formkurve scheint nach oben zu zeigen. Auch Hugh Carthy hat mit seinem starken Team seine Ambitionen unterstrichen. Ein großes Fragezeichen beschert uns Simon Yates – doch vielleicht erhalten wir auch von ihm morgen eine Antwort.

☆☆☆ Egan Bernal (Ineos Grenadiers)
☆☆ Alexandr Vlasov (Astana – Premier Tech), Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe)
☆ Damiano Caruso (Bahrain – Victorious), Simon Yates (BikeExchange), Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick-Step)



Stichworte:Egan BernalGiro d'ItaliaMonte ZoncolanNewsVelomotion-Prognose

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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