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Spektrum

Gleam Bikes: Von der Idee zum Cargobike

21. August 2021 by Michael Faiß

Spektrum: Erst vor wenigen Wochen hatten wir mit dem Gleam Escape eines der momentan wohl interessantesten Cargobikes überhaupt im Test. Das Dreirad mit Neigetechnik und Vollfederung bietet ein momentan quasi einzigartiges Gleichgewicht aus agilem Handling und enormer Belastbarkeit, auch für gewerbliche Zwecke. Der innovative Ansatz des Bikes war für uns Grund genug, auch mal einen etwas genaueren Blick auf den Hersteller dahinter zu werfen.

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Seit der Gründung in Wien vor über sieben Jahren hat Gleam eine wirklich lebhafte Geschichte hinter sich – deren vorläufiger Höhepunkt sicherlich der Start der Serienproduktion im letzten Jahr ist. Seither ruht man sich jedoch keineswegs aus; neben der Weiterentwicklung des FLEX Systems, mit dem einfach und schnell zwischen verschiedenen Aufbauten gewechselt werden kann, bietet Gleam mit dem FLEX.Life nun auch eine Option für Familien. Im Herbst kommt mit dem Bosch Cargo Line zudem ein weiterer Motor hinzu.



Der FLEX.Life Aufbau bringt eine Sitzbank für Kinder mit und auch ein Regenverdeck ist bald erhältlich.

Erste Prototypen schon 2014

Die Idee von Gleam entstand schon einige Zeit vor der eigentlichen Unternehmensgründung und hatte ihren Ursprung in den Bedürfnissen von Lieferdiensten – vor allem in Großstädten und Ballungsräumen. Einerseits erwarten die Kunden immer kürzere Lieferzeiten, andererseits ächzen die Straßen unter der Blechflut und ein Vorankommen mit Auto oder Lieferwagen gerät gerade während der Stoßzeiten zur Geduldsprobe. Die – auch schon damals – logische Konsequenz wäre die Nutzung von alternativen Transportmitteln wie dem Lastenrad. So groß die Auswahl damals und auch heute jedoch ist, muss man sich meistens zwischen Praktikabilität bzw. Agilität und der Belastbarkeit entscheiden. Genau diese Lücke wollte man mit dem Projekt Gleam füllen und ein Lastenrad bieten, das diese beiden Cargo-Welten miteinander verbindet – ein echtes Multi Use Bike.

So sah ein erster Prototyp aus: Damals noch unter dem Namen Emilia war das Grundkonzept bereits zu erkennen. Knapp sieben Jahre vor dem Start der Serienproduktion.


Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte das Gleam schon im Jahr 2014 – damals noch unter dem Namen Emilia, eine Abkürzung für „Electric Mobility for innovative Freight Logistics in Austria“. Dabei handelte es sich um ein Leuchtturmprojekt der EU, das sich mit den logistischen Herausforderungen im urbanen Raum beschäftigte. Gleam war eines von ca. 15 Partnerunternehmen und aus dieser Kooperation ging dann der erste echte Prototyp hervor, der in seinen Grundzügen doch bereits einiges mit dem heutigen Gleam Escape gemein hatte: Ein Dreirad mit zwei Laufrädern hinten, Neigetechnik und eine Vollfederung. All das war auch schon damals an Bord. Erste Testbikes wurden beispielsweise von Logistikern wie DPD genutzt.

Serienproduktion seit 2020

Es folgten einige Jahre der Weiterentwicklung, während derer das Rad zahlreiche Preise abräumen konnte. 2019 fand sich mit der KIC InnoEnergy SE ein starker Partner, um den finalen Schritt in Richtung Serienproduktion gehen zu können. Der hohe konstruktive Aufwand des Rads verlangt natürlich nach besonderen Lösungen. Dafür hat man sich mit den Italienern von Wheelab (ehem. Ricardo) einen Partner ins Boot geholt, der viele Jahre Erfahrung aus dem Motorrad-Bereich mitbringt und sich um die letztendliche Umsetzung kümmert. Die Produktion des Rahmens findet ebenfalls in Italien statt, während die Montage des Bikes selbst in einer Smart Factory in den Niederlanden erfolgt. Das alles heißt aber auch: Das Gleam Escape ist ein durch und durch europäisches Produkt. Das bedeutet kürzere Transportwege, weniger Umweltbelastung und auch flexiblere Produktion. Nur so ist auch der hohe Grad an Individualisierbarkeit, den Gleam bietet, möglich. Übrigens: Auch die beiden verwendeten Antriebssysteme von Bosch und Polini werden in Europa produziert.



Neben der Rahmenfarbe können sich Kunden auch ein komplett individuelles Branding gestalten lassen, das vor allem für gewerbliche Kunden ein riesiger Bonus sein dürfte. Weitere Vorteile der Produktion „vor der Haustüre“ sind die sehr kurzen Lieferzeiten (derzeit ca. 6 Wochen) und eine schnelle und einfache Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Web

www.gleam-bikes.com

Stichworte:#VMcargoCargoCargobikeGleam

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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