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Radsport Transfers: Gelingt Ben O’Connor der nächste Schritt?

23. Oktober 2024 by Michael Behringer

Ben O'Connor Jayco AluLa

Radsport Transfers: Ben O’Connor hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Nach der etwas enttäuschenden Saison 2023 hat der Australier 2024 sehr gute Ergebnisse eingefahren. Jetzt wechselt er von Decathlon AG2R La Mondiale zu Jayco AlUla. Eine gute Entscheidung?

Ben O’Connor: Stark beim Giro & der Vuelta

Einer der Gewinner der Straßenradsport-Saison 2024 ist definitiv Ben O’Connor. Der Australier fuhr von Februar bis September gute Resultate ein. Schon sein Start in die Saison glückte ihm, als er das Eintagesrennen Costa Calida in Spanien gewann und anschließend Gesamtzweiter der UAE Tour wurde. Es folgten die Plätze fünf bzw. zwei bei Tirreno – Adriatico und der Tour of the Alps, ehe mit dem Giro d’Italia sein erstes großes Saisonhighlight auf dem Programm stand. Als Gesamtvierter darf er damit absolut zufrieden sein. Trotz seiner bis dahin bereits langen Saison, bestritt er danach auch noch die Vuelta a Espana, wo er bereits früh einen Rückstand hinnehmen müsste. Diesen nutzte er, um auf der sechsten Etappe in die Offensive zu gehen. Als Teil einer großen Fluchtgruppe konnte er einige Minuten generieren und sich schließlich souverän als Solist den Etappensieg sichern. Bis zum Ziel in Madrid hatte die Konkurrenz Mühe, diesen Rückstand wieder aufzuholen. Nur Primoz Roglic sollte dies gelingen. Am Ende freut sich Ben O’Connor über Rang zwei. Dass Ben O’Connor dann im WM-Straßenrennen hinter Dominator Tadej Pogacar Vize-Weltmeister wird, krönt seine starke Leistung im Kalenderjahr 2024.

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“It’s an idea I have always loved, to race as an Aussie and win on an Aussie team” – Ben O’Connor

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— GreenEDGE Cycling (@GreenEDGEteam) August 1, 2024



Verlierer der Netflix-Doku

So stark sein Jahr 2024 war, so enttäuschend verlief die Vorsaison. Denn eigentlich wollte seine französische Mannschaft mit ihm das Podium der Tour de France in Angriff nehmen. Mit Rang 17 wurde dieses Ziel deutlich verfehlt. Viel größer aber wurde der Image-Schaden von Ben O’Connor durch die Netflix-Doku „Im Hauptfeld“. Dort wurde unter anderem er während der Tour de France 2023 intensiv begleitet. Dargestellt wurde der Australier als uneinsichtiger Fahrer, der große Schwierigkeiten haben soll, Kritik anzunehmen. Den Zuschauern wurde suggeriert, dass er Anweisungen missachtet, Verbesserungsvorschläge ausschlägt und dass er kein Teamplayer ist. Kurzum: Die Verantwortlichen des Teams schienen rundum unzufrieden mit Ben O’Connor zu sein. Umso überraschender ist nun seine Leistungsexplosion. Weniger überraschend hingegen ist sein bevorstehender Wechsel.

Erhält Ben O’Connor mehr Unterstützung?

Ben O’Connor wird 2025 nicht mehr für die Mannschaft Decathlon Ag2r La Mondiale an den Start gehen. Er wechselt zur australischen Mannschaft Jayco AlUla. So unzufrieden wie sein französischer Arbeitgeber mit ihm war, ist dieser Wechsel fast eine Befreiung für ihn. Nun fällt die Sprach-Barriere weg und er darf zugleich auf mehr Unterstützung innerhalb des Teams hoffen. Denn es ist fast schon ein Affront gewesen, wie die Mannschaft Decathlon Ag2r La Mondiale mit ihm während der Vuelta a Espana umgegangen ist. Als Mann in Rot hatte Ben O’Connor bei seinem großen Vorsprung beste Karten, die Rundfahrt für sich zu entscheiden. Anstatt alles auf ihn auszurichten, gab die Teamleitung anderen Profis – unter anderem dem Österreicher Felix Gall – freie Fahrt. Vermutlich hätte Ben O’Connor auch mit etwas mehr Hilfe Pimoz Roglic nicht hinter sich lassen können, aber für das Mindset eines Fahrers ist eine solch geringe Wertschätzung gewiss nicht förderlich. Umso beeindruckender – nach dem schwachen Jahr 2023 und der Unzufriedenheit der Teamleitung – sind die starken Leistungen von ihm in diesem Jahr einzuschätzen. Gelingt ihm nun in der Heimat der nächste Schritt nach vorn?



Stichworte:Ben O'ConnorDecathlon AG2R La MondialefeaturedJayco - AlUlaNewsRadsport Transfers

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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