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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #14: Fortunato siegt auf dem Monte Zoncolan

22. Mai 2021 by Michael Behringer

Fortunato Monte Zoncolan Giro d'Italia

Radsport: Lorenzo Fortunato hat die 14. Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Der Italiener war Teil einer 11-köpfigen Ausreißergruppe und erwies sich den Monte Zoncolan hinauf als stärkster Kletterer. In der Gesamtwertung gab Simon Yates ein Lebenszeichen von sich. Der Brite fuhr nur knapp hinter Egan Bernal über die Ziellinie. Emanuel Buchmann verlor wenig Zeit und präsentierte sich auch heute in einer guten Verfassung.

Fortunato Monte Zoncolan Giro d'Italia

Fortunato feiert größten Karriereerfolg

Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich Lorenzo Fortunato (Eolo – Kometa) den Etappensieg auf dem Monte Zoncolan gesichert. Der 25-jährige Italiener ließ seine Begleiter im Schlussanstieg stehen und fuhr seinem größten Sieg entgegen. Auch im steilsten Stück des Berges, den letzten 3 Kilometern, ließ er sich den Triumph nicht mehr nehmen. Jan Tratnik (Bahrain – Victorious) fuhr vor Alessandro Covi (UAE) auf Rang drei. Überraschenderweise wurden George Bennett (Jumbo – Visma) und Bauke Mollema (Trek – Segafredo) ihrer Favoritenrolle nicht gerecht. Die beiden eigentlich auf dem Papier stärksten Kletterer konnten die Attacken nicht mitgehen.



Bernal ist eindeutig der Stärkste

Auch in der Gesamtwertung ging es am Monte Zoncolan natürlich zur Sache. Simon Yates (BikeExchange) eröffnete den Fight der Favoriten. Egan Bernal (Ineos Grenadiers) ging sofort mit. Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe) konnte – wie auch Alexandr Vlasov (Astana – Premier Tech) und Hugh Carthy (EF – Nippo) – nicht folgen. Und als der Gesamtführende im Rosa Trikot den Türbo zündete, war auch für Simon Yates kein Halten mehr. Der Kolumbianer fuhr scheinbar spielend leicht den Berg hinauf und baut damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Emanuel Buchmann verlor auf seine Kontrahenten im Kampf um Platz drei nur wenige Sekunden.

Astana – Premier Tech in der Offensive

11 Fahrer haben auf dem 205 Kilometer langen Weg von Cittadella zum Monte Zoncolan einen Vorsprung von 9 Minuten herausgefahren. Da die Mannschaft Astana – Premier Tech jedoch schon am vorletzten Berg und in der anschließenden Abfahrt das Tempo im Hauptfeld erhöhte, sank der Abstand jedoch auf unter 7 Minuten zusammen. Außerdem riss das Peloton in mehrere Teile. Die abgehängten Profis konnten den Kontakt vor dem Fuße des Schlussanstiegs wieder herstellen. Am Monte Zoncolan begann dann der Fight um die Gesamtwertung und natürlich auch um den Etappensieg. Die Spitzengruppe darf sich vor allem bei Edoardo Affini (Jumbo – Visma) und Jacopo Mosca (Trek – Segafredo) bedanken, dass sie sich vor dem Hauptfeld ins Ziel retten konnte. Denn die beiden Italiener haben bis zum Schlussanstieg das Tempo so hoch gehalten, dass das Feld im Flachstück nicht entscheidend näher kam.

Vier weitere Aufgaben

Bereits vor dem Start haben drei Fahrer bekanntgegeben, dass sie die 14. Etappe nicht in Angriff nehmen werden. Die Sprinter Dylan Groenewegen (Jumbo – Visma) und David Dekker (Jumbo – Visma), sowie der letztjährige Gesamtzweite Jai Hindley (DSM) gaben das Rennen auf. Während des heutigen Teilstücks stieg auch Nicolas Edet (Cofidis) vom Rad.



El @EoloKometaTeam con Lorenzo Fortunato gana la etapa festejan @albertocontador y @ivanbasso sueños del equipo 👏👏👏👏 pic.twitter.com/6smR5RTL5B

— Marcelo La Gattina (@MLaGattina) May 22, 2021



Stichworte:Giro d'ItaliaLorenzo FortunatoNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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