Verlosung: Mit dem Wahoo ELEMNT ROAM 3 positionierte der Hersteller einen GPS-Fahrradcomputer, der sich zwischen klassischem Trainingsgerät, Navigationssystem und digitaler Schaltzentrale am Lenker bewegt. Das Modell richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur Leistungsdaten aufzeichnen möchten, sondern unterwegs auch eine gut ablesbare Kartendarstellung, flexible Routenführung und eine möglichst einfache Bedienlogik erwarten. Im Wahoo-Portfolio nimmt der ROAM 3 damit eine zentrale Rolle ein: Er ist größer und funktionsreicher als ein kompakter Einstiegscomputer, bleibt aber zugleich näher am klassischen Radcomputer-Format als sehr großformatige Geräte. Auffällig ist, dass Wahoo den ROAM 3 nicht allein über einzelne Leistungsdaten definiert. Zwar gehören Displaygröße, Akkulaufzeit, Sensoranbindung, Speicher und Softwarefunktionen zu den wesentlichen Punkten. Entscheidend für die Einordnung ist aber das Gesamtkonzept: Der Fahrradcomputer soll Tourenplanung, Training, Navigation und Gerätesteuerung in einem System zusammenführen, ohne die Bedienung unnötig zu verkomplizieren. Gerade im Gravel-, Rennrad- und Allroad-Umfeld, in dem Radcomputer oft gleichzeitig Trainingsinstrument und Navigationshilfe sind, ist diese Balance relevant. Wir verlosen zusammen mit Wahoo vier der Roam 3 GPS-Fahrradcomputer.
Zwischen sportlichem Einsatz und Langstrecke
Der ELEMNT ROAM 3 ist kein reiner Minimalcomputer für Fahrerinnen und Fahrer, die nur Geschwindigkeit, Distanz und Zeit sehen möchten. Ebenso wenig ist er ausschließlich auf hochspezialisierte Trainingsumgebungen beschränkt. Seine Ausrichtung liegt vielmehr in einem breiten Nutzungsbereich: strukturierte Einheiten auf dem Rennrad, lange Ausfahrten, Gravel-Touren, unbekannte Strecken, Pendelrouten und Mehrstundenfahrten mit Navigationsbedarf.
Im redaktionellen Kontext aktueller Rennräder wird der ROAM 3 als Gerät beschrieben, das besonders gut zu einer modernen Rennradkultur passt, in der Performance, Komfort, digitale Planung und Alltagstauglichkeit zusammenkommen. Velomotion ordnet den Radcomputer im Umfeld sportlicher, aber nicht extrem spezialisierter Bikes ein und hebt dabei vor allem Funktionsumfang, einfache Bedienbarkeit und die Kombination aus Touchscreen und Tasten hervor. Diese Einordnung ist für das Produkt relevant, weil sie zeigt, dass der ROAM 3 nicht nur über technische Spezifikationen wahrgenommen wird, sondern auch über seine praktische Rolle am Lenker.
Im Zentrum des ROAM 3 steht ein 2,8-Zoll-Farbdisplay mit hochauflösendem Touchscreen. Wahoo setzt dabei auf ein Hochkontrastdisplay mit adaptiver Helligkeit und Blendschutzbeschichtung. Für den Einsatz am Fahrrad ist das mehr als ein Komfortmerkmal: Radcomputer müssen bei wechselnden Lichtverhältnissen funktionieren, also bei Sonne, Schatten, bedecktem Himmel, Regen und Dämmerung. Eine hohe Lesbarkeit reduziert die Blickdauer auf das Gerät und kann damit auch zur ruhigeren Bedienung während der Fahrt beitragen.
Gleichzeitig bleibt das Gerät ein Fahrradcomputer und kein Smartphone-Ersatz. Die Anzeige muss Daten verdichten, nicht alles gleichzeitig zeigen. Deshalb ist die Benutzeroberfläche ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Wahoo spricht von einer überarbeiteten, moderneren und übersichtlicheren Oberfläche. In der Praxis bedeutet das: Die reine Displaygröße ist nur ein Teil der Bedienqualität; entscheidend ist, wie gut Datenfelder, Kartenansicht, Sensorstatus und Routeninformationen organisiert sind.
Ein wesentliches Merkmal des ELEMNT ROAM 3 ist die Kombination aus Touchscreen und physischen Tasten. Der Touchscreen ermöglicht Gesten wie Tippen, Wischen, Zoomen und Verschieben. Das ist vor allem bei der Kartendarstellung sinnvoll, weil Karten intuitiver bedient werden können, wenn man Ausschnitte verschiebt oder Details heranzoomt. Gerade bei unbekannten Strecken, Umleitungen oder spontaner Orientierung ist diese Art der Interaktion hilfreich.
Wahoo hält dennoch an der Tastenbedienung fest. Das ist aus sportlicher Sicht nachvollziehbar. Tasten lassen sich bei Nässe, mit Handschuhen, bei Vibrationen oder während intensiver Belastung oft zuverlässiger bedienen als reine Touchscreens. Wer Datenfelder wechseln, Seiten durchblättern oder Ansichten anpassen möchte, profitiert davon, wenn zentrale Funktionen ohne präzise Fingerbewegungen erreichbar bleiben. Velomotion hebt genau diesen Punkt hervor: Trotz hochwertigem Bildschirm bleibt die klassische Bedienung über Tasten erhalten, was im Radsportumfeld ein praxisnaher Ansatz ist.
Der ROAM 3 verbindet damit zwei Bedienlogiken. Touch ist vor allem für Karten, Menüs und detaillierte Einstellungen sinnvoll. Tasten bleiben relevant für schnelle Aktionen während der Fahrt. Neutral betrachtet ist diese Kombination ein Vorteil für eine breite Zielgruppe, weil sie unterschiedliche Gewohnheiten berücksichtigt: Digital affine Nutzerinnen und Nutzer werden die Touch-Bedienung schätzen, während Fahrerinnen und Fahrer mit klassischer Radcomputer-Erfahrung weiterhin auf haptische Kontrolle setzen können.
Wahoo ELEMNT ROAM 3 – Navigation
Die Navigation gehört zu den Kernfunktionen des ELEMNT ROAM 3. Wahoo beschreibt das System als intelligente On-Board-Navigation mit Funktionen wie „Back On Track“, „Route to Start“ und „Retrace Route“. Diese Funktionen adressieren typische Situationen unterwegs: Man verlässt die geplante Strecke, möchte zum Startpunkt zurück oder eine gefahrene Route zurückverfolgen. Für lange Ausfahrten, unbekannte Regionen oder Gravel-Strecken ist diese Flexibilität ein wesentlicher Nutzen.
Der ROAM 3 bietet Abbiegehinweise, detaillierte Kartenebenen und eine intuitive Routenführung. Zusätzlich nennt Wahoo akustische Abbiegewarnungen über integrierte Lautsprecher sowie LED-Hinweise. Dadurch müssen Navigationsinformationen nicht ausschließlich über das Display aufgenommen werden. Gerade bei höherem Tempo oder im Verkehr kann eine zusätzliche akustische oder optische Signalisierung die Wahrnehmung erleichtern.
Interessant ist auch die Integration externer Kartendienste. Standorte aus Google Maps oder Apple Maps können an den ELEMNT übertragen werden, um schnell eine Route zu erstellen. Damit wird die Lücke zwischen spontaner Planung am Smartphone und Navigation am Radcomputer kleiner. Wer unterwegs einen Treffpunkt, Bahnhof, Aussichtspunkt oder Café ansteuern möchte, muss nicht zwingend eine komplette Tour in einer separaten Planungsplattform erstellen.
Für die Höhenplanung bietet Wahoo SUMMIT-Funktionen, die auf Anstiege vorbereiten sollen, auch wenn eine Route nicht vorab geladen wurde. Für Rennrad- und Gravel-Fahrer ist das relevant, weil Höhenmeter häufig ein entscheidender Faktor für Belastungssteuerung, Ernährung und Tempowahl sind. Der ROAM 3 wird damit nicht nur als Kartenanzeige verstanden, sondern als Werkzeug zur besseren Einschätzung des Streckenverlaufs.
Wahoo ELEMNT ROAM 3 – Trainingsfunktionen und Datenprofile
Neben Navigation spielt Training eine wichtige Rolle. Der ELEMNT ROAM 3 erlaubt anpassbare Trainingsprofile, etwa für Road, Gravel oder Indoor. Nutzerinnen und Nutzer können eigene Profile anlegen, in denen bevorzugte Datenfelder, Sensoren und Warnungen gespeichert werden. Dadurch lässt sich das Gerät an unterschiedliche Einsatzbereiche anpassen. Eine Ausfahrt auf dem Rennrad erfordert oft andere Datenfelder als eine Indoor-Einheit oder eine Gravel-Tour.
Strukturierte Workouts lassen sich über eine neue API von zahlreichen Anbietern importieren. Damit ist der ROAM 3 auch für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die nach Trainingsplan arbeiten. Trainingsvorgaben, Intervalle und Einheiten können auf dem Computer angezeigt und abgearbeitet werden. Ergänzend nennt Wahoo Strava-Segmente, individuelle Alarme nach Zeit oder Entfernung sowie benutzerdefinierte Wegpunkte über Premium-Konten von Strava, Komoot oder Ride with GPS.
Diese Funktionen zeigen, dass der ROAM 3 nicht als isoliertes Gerät gedacht ist. Er ist Teil einer digitalen Trainings- und Planungsumgebung. Viele Nutzerinnen und Nutzer arbeiten heute mit mehreren Plattformen: Routen werden in Komoot geplant, Trainingsdaten in Strava analysiert, strukturierte Einheiten aus Trainingsplattformen übernommen. Der Fahrradcomputer wird dadurch zur Schnittstelle zwischen diesen Diensten und der realen Fahrt.
Wahoo ELEMNT ROAM 3 – Sensorik und Konnektivität
Der ELEMNT ROAM 3 lässt sich über Bluetooth und ANT+ mit gängigen Sensoren koppeln. Dazu zählen Herzfrequenzmesser, Leistungsmesser, Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren sowie Rücklichtradarsysteme wie Wahoos TRACKR RADAR. Diese Offenheit ist für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer entscheidend, weil Trainingssteuerung und Auswertung häufig auf externen Sensoren basieren.
Leistungsmesser liefern Wattdaten, Herzfrequenzmesser physiologische Belastungswerte, Trittfrequenzsensoren Informationen zur Kadenz und Radarsysteme Hinweise auf herannahende Fahrzeuge. Der Radcomputer bündelt diese Informationen und macht sie während der Fahrt sichtbar. Je nach Profil können unterschiedliche Datenseiten genutzt werden, etwa für Training, Navigation oder Sicherheit.
Die Konfiguration erfolgt beim ROAM 3 über die Wahoo-App. Wahoo weist darauf hin, dass frühere ELEMNT-Computer noch die ELEMNT Companion-App benötigen, während der ROAM 3 in die Wahoo-App eingebunden wird. Über diese App lassen sich unter anderem Drittplattformen wie Strava, RideWithGPS, TrainingPeaks und Trailforks authentifizieren. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das eine stärkere Bündelung von Geräteeinrichtung, Synchronisierung und Analyse.
Akku, Speicher und Hardwareumfang
Wahoo gibt für den ELEMNT ROAM 3 eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden an. Wie bei allen Radcomputern ist diese Angabe abhängig von Nutzungsszenarien. Displayhelligkeit, Hintergrundbeleuchtung, Anzahl gekoppelter Sensoren und Navigationsnutzung beeinflussen die tatsächliche Laufzeit. Für typische Trainingsfahrten ist diese Kapazität großzügig, für lange Tagesfahrten oder Wochenendtouren ebenfalls relevant. Bei mehrtägigen Unternehmungen bleibt dennoch Ladeplanung erforderlich.
Der ROAM 3 verfügt laut Hersteller über 64 GB Speicherkapazität. Das ist vor allem für Kartenmaterial, Routen und Datenverwaltung relevant. Ein großer Speicher schafft Reserven für umfangreiche Kartendaten und reduziert die Notwendigkeit, Inhalte häufig zu löschen oder zu verwalten.
Zum Lieferumfang gehören der ELEMNT ROAM GPS-Fahrradcomputer, eine Halterung zur Lenkermontage für 31,8 mm, ein USB-C-Ladekabel, ein Sicherungsband, eine Vorbaubefestigung mit Kabelbindern sowie wichtige Produktinformationen. Damit ist die Grundausstattung für die Montage am Fahrrad enthalten. Für spezielle Cockpitlösungen, Aero-Lenker oder sehr integrierte Vorbauten kann dennoch weiteres Zubehör erforderlich sein.
Der Preis liegt laut Hersteller bei 449,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten. Damit bewegt sich der ROAM 3 im oberen Bereich klassischer GPS-Radcomputer, ohne das größte Gerät der Wahoo-Reihe zu sein. Innerhalb des Wahoo-Portfolios steht er zwischen kompakteren und größeren beziehungsweise höher positionierten Modellen.
Gewinne einen von Wahoo ELEMNT ROAM 3
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Teilnahmeschluss: 23. Juli 2026




