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Tests: Test: Haibike XDuro Race und Superrace – die Supersportwagen unter den E-Bikes

12. September 2015 by Marcus Degen

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Test: Die E-MTB-Pioniere von Haibike bieten  mit dem XDuro Race und Superrace bislang als einzige in Großserie einen E-Renner an, der mit Vortrieb und Fahrspaß satt überzeugt. 

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Elektroantriebe mögen die Herzen der Mountainbike-Welt erobert haben, Rennradfahrern dagegen haben sich bisher eher abgeneigt gezeigt. Oder sagen wir mal so: Für die Freunde der schmalen Reifen gibt es bislang keine geeigneten Modelle – mit einer Ausnahme allerdings. Haibike, auch bei E-Mountainbikes ein wegweisender Pionier, stellte schon vor mehreren Jahren die Studie eines Elektrorenners vor, der mittlerweile fester Bestandteil des Programms geworden ist.

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Kann ein E-Rennrad funktionieren? Ja, aber nur, wenn es als S-Pedelec konzipiert ist, also mit einem Antrieb, der bis 45 km/h unterstützt. Ein bei 25 km/h abregelndes Rennrad wäre völlig sinnlos, bedenkt man, in welchen Geschwindigkeitsbereichen man auf schmalen Reifen unterwegs ist. So setzte Haibike von Anfang an auf den schnellen Bosch-Performance-Motor, der dem gut 18 Kilo leichten „Race“ dann auch wirklich Beine macht. Reisegeschwindigkeiten um 35 km/h gehen locker von der Hand; am Berg meint man, die Beine eines Radprofis zu haben, und kann sich über ungeahnte Geschwindigkeiten freuen. Die enorme Motorleistung wird freilich von den typischen Begleiterscheinungen schneller E-Bikes flankiert: Radwege-Verbot (auch das „Mofas frei“-Schild ist laut Auffassung des Gesetzgebers kein Passierschein für S-Pedelecs), Kennzeichen, Seitenspiegel und zusätzliche Reflektoren sind Dinge, mit denen man sich anfreunden muss, will man mit dem Haibike XDuro Race dem Temporausch frönen.



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Ein paar Ausstattungsdetails waren bei Rennrädern noch eher unüblich, als das Race erstmals vorgestellt wurde; heute jedoch sind 28-mm-Reifen (auf leichte Carbonlaufräder montiert) und Scheibenbremsen für Radsportler längst kein „No-go“ mehr. Im übrigen ist beides sinnvoll, um die kombinierte Motor- und Beinkraft auf die Straße zu bringen bzw. im Zaum zu halten.

XDuro Race



Natürlich will längst nicht jeder, der flottes Tempo auf glattem Asphalt liebt, den kurvigen Rennlenker am Rad haben. So ist es nur konsequent, dass Haibike seinen E-Renner als „Speedbike“ mit Flatbar-Lenker unter dem Namen XDuro Superrace anbietet. Viel Fahrspaß kann man mit beiden Varianten erleben – und unmotorisierte Rennradfahrer zumindest am Berg das Fürchten lehren.

Fazit

Wer zum ersten Mal auf einem Haibike XDuro Race oder Superrace sitzt wird verblüfft sein. Zum einen wegen des sportlichen Fahrgefühls, zum anderen wegen der schieren Geschwindigkeit und wie leicht sie von der Hand bzw. vom Pedal geht. Allerdings sollte man sich nichts vormachen – mit 18 Kilo und sehr viel Mehrgewicht im Tretlagerbereich stellt sich kein echtes Rennradgefühl ein – erst Recht nicht, wenn der Motor ganz leichtsinnig einfach mal abgeschaltet wird.

Getestet haben wir die aktuellen 2015er Modelle. Bei Hertseller Haibike werden bereits die neuen 2016er Modelle vorgestellt, die aber noch nicht erhältlich sind.



Technische Details

  • Motor: Bosch Mittelmotor Performance 45 km/h 36 Volt, 350/250 Watt
  • Akku: LiIo 36 V, 400 Wh
  • Display: Bosch Intuvia Multifunktionsdisplay mit Bedienelement & Anfahrhilfe bis 18 km/h
  • Gabel: XDURO Aluminium, tapered
  • Schaltwerk: Sram X0, 10 Gang
  • Schalthebel: Sram X0 Trigger
  • Kettenradgarnitur: The Hive, Exalite R Forged Aluminium
  • Innenlager: im Motor integriert
  • Zahnkranz: Sram PG 1070, 11-36 Zähne
  • Kette: Sram PC 1071
  • Bremse (vorne+hinten): Magura MT 4, hydraulische Scheibenbremse, 180mm
  • Bereifung: Schwalbe Durano E, faltbar, f. E-bike 45km/h, 28-622, SV-Ventil
  • Laufradsatz: Reynolds Assault SLG Disc
  • Lenker: XDURO Lowriser Alu
  • Griffe: XLC Sport Schraubgriffe
  • Vorbau: XDURO Alu, A-Head
  • Steuersatz: FSA No. 57, A-Head, semi-integriert, tapered ZS44/28,6 ZS56/40
  • Sattel: XDURO Light
  • Pedale: XLC One Piece
  • Scheinwerfer: Haibike eHeadlight LED 60 Lux
  • Rücklicht: Haibike StringLight LED-Lichtleiste
  • Ständer: Pletscher ARA
  • zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
  • Rahmen: #14HAERA, Aluminium 6061 Hydroformed Tubing, Bosch Gravity Casting Interface, 28″ Wheels, Quick-release 135mm, Post-mount Disc, Road-Race Hardtail
  • Fahrradgewicht: 17,9
  • Preis: 6299 Euro
  • Website des Herstellers: www.haibike.de
Stichworte:E-BikeHaibikeNewsS-PedelecTest

Über Marcus Degen

Marcus Degen ist Chefredakteur und Geschäftsführer von Velomotion. Als Niederbayer aus Leidenschaft genießt er die Vorzüge der Region sowohl auf dem Fahrrad als auch kulturell und kulinarisch. Bereits 2003 gründete er das deutsche Radsportmagazins Procycling und war für neun Jahre dessen Chefredakteur. Während dieser Zeit gründete er auch die Magazine Fahrrad News und World of Mountainbiking. Er hat Physik und Ingenieurwesen in München studiert und war bereits als Schüler im Radsport und später als Triathlet aktiv. 2013 startete er mit dem digitalen Fahrrad-Magazin Velomotion.de.

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