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Radsport: Cyclocross-Weltcup #4: Mourey bezwingt Namur

22. Dezember 2013 by die Redaktion

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Der Franzose Francis Mourey (FDJ.fr) hatte den besten Start, fiel zwischenzeitlich zurück und siegte am Ende überlegen in einem Rennen, dass an Spannung kaum mehr zu überbieten war. Unterhalb der Zitadelle von Namur gab sich die internationale Querfeldein-Elite heute beim vierten Cyclocross-Weltcup der Saison die Klinke in die Hand.

Vor dem Start galt neben Vorjahressieger Kevin Pauwels (Sunweb-Napoleon Games), der gestern in Essen gewinnen konnte, auch der junge Weltcupführende Lars van der Haar (Rabobank) als Favorit. Mit nur zwei Punkten Rückstand in der Gesamtwertung wollte auch der deutsche Meister Philipp Walsleben (BKCP-Powerplus) ein gutes Rennen abliefern.



Das gelang dem Kleinmachnower zunächst auch. Gemeinsam mit dem Aachener Marcel Meisen (Kwadro-Stannah), der am Ende Platz elf belegte, machte er sich auf die Verfolgung des Franzosen Mourey. Hinter beiden folgten der Schweizer Julien Taramarcaz (BMC), Klaas Vantornout (Sunweb-Napoleon Games), Niels Albert (BKCP-Powerplus), Thijs van Amerongen (AA Drink) und van der Haar. In einer der steilen Abfahrten machte dieser jedoch einen Fehler und kam zu Fall. Der Sturz kostete ihn wertvolle Sekunden. Die Verteidigung der Weltcupführung war damit in  Gefahr.

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Doch im im weiteren Rennverlauf wuchs van der Haar ähnlich wie der extrem schlecht gestartete Weltmeister Sven Nys (Crelan-KDL), der zwischenzeitlich bereits weit über eine Minute Rückstand auf die Führenden aufwies, über sich hinaus. Beide Fahrer waren neben Mourey zweifelsohne die Helden des Tages.



Weiter vorn ergriff in der zweiten Runde mit Taramarcaz jedoch der Schweizer Meister die Initiative. Gemeinsam mit Walsleben gelang es ihm, sich von den Verfolgern um Mourey abzusetzen. Der Vorstoß fand erst in der fünften Runde sein Ende, als sich mit Walsleben, Mourey, Van Amerongen und Vantornout eine vierköpfige Spitze bildete, die knapp vor Taramarcaz und Albert fuhr.

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Zu diesem Zeitpunkt betrug der Rückstand Van der Haars auf die Spitze 25 Sekunden. Nys lag noch 50 Sekunden zurück. Mourey nutzte die Situation und erhöhte das Tempo. Der Franzose führte damit eine Vorentscheidung herbei. Denn während es ihm gelang, seinen Vorsprung kontinuierlich auszubauen, überholte Nys zunächst Van der Haar und schloss wenig später mit diesem zur Gruppe um Walsleben auf. Für den Kleinmachnower, der bis dahin ein sehr starkes Rennen fuhr, brachte der Zusammenschluss die Wende in seinem Rennverlauf. In der Folge musste er Van der Haar ziehen lassen, der nunmehr 13 Zähler Vorsprung in Gesamtweltcupstand aufweist, und belegte am Ende als bester Deutscher Rang neun. Mit dem Kampf um die Podiumsränge hatte der Holländer aber nichts mehr zu tun. Um die beiden Plätze hinter Mourey kämpften Nys, Vantornout und Albert. Am Ende brachte sich Nys dabei selbst um den Podiumsrang. Er stürzte auf einer der technisch anspruchsvollen Wiesenpassagen und musste seine beiden Mitstreiter ziehen lassen.



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Auch bei den Frauen bot das Rennen einige Spannung. Nachdem die amtierende Weltmeisterin Marianne Vos (Rabobank) zunächst mit Eva Lechner (Südtirol-Colnago) die Frühphase des Rennens bestimmt hatte, musste sie am Ende den Sieg der Vorjahresersten und derzeit im Weltcup führenden US-Amerikanerin Katie Compton (Trek) überlassen.

Wer die beiden Rennen verpasst hat, kann sie sich im folgenden Video nochmals ansehen.



//Ergebnis Männer

1. Francis Mourey (FDJ.fr) 1:00:50
2. Klaas Vantornout (Sunweb-Napoleon Games) 0:00:24
3. Niels Albert (BKCP-Powerplus) 0:00:30
4. Sven Nys (Crelan-KDL) 0:00:35
5. Lars van der Haar (Rabobank) 0:00:40

//Ergebnis Frauen

1. Katie Compton (Trek) 0:36:47
2. Marianne Vos (Rabobank) 0:00:40
3. Nikki Harris (Young Telenet-Fidea) 0:00:47
4. Eva Lechner (Südtirol-Colnago) 0:01:21
5. Pauline Ferrand Prevot 0:01:23



Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

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