Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportTour de France

Radsport: Tour de France Etappe # 16: Ruben Plaza als Solist zum Sieg in Gap

20. Juli 2015 by Michael Faiß

plaza

Radsport: Ruben Plaza (Lampre-Merida) hat die 16. Etappe der Tour de France 2015 gewonnen. Der Spanier setzte sich am Col de Manse von seiner Gruppe ab und fuhr als Solist zum Sieg. Peter Sagan (Tinkoff-Saxo) gibt alles, wird am Ende aber „nur“ Zweiter. Geraint Thomas (Sky) stürzt nach einer Kollision auf der gefährlichen Abfahrt vom Col de Manse schwer – schafft es aber ins Ziel. Simon Geschke (Giant-Alpecin) wird Vierter.

Schwierige Bedingungen heute auf der Etappe von Bourg-de-Péage nach Gap. Bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit und teils starken Wind machten sich die Fahrer am Vormittag auf den Weg die 201km nach Gap zu bewältigen. Vom Rennkilometer 0 an wurde im Peloton heute Vollgas gefahren und das wellige Profil bis zur Bergwertung am Col de Cabre führte dazu, dass das Feld in viele kleine Gruppen zersplitterte. An der Spitze fuhr eine Gruppe aus 23 Fahrern, darunter zum dritten Mal in Folge Peter Sagan und auch Thibaut Pinot (FDJ) war wieder mit unter den Ausreißern. Auch Simon Geschke schaffte den Sprung in die Spitzengruppe.



tdf

Peter Sagan sicherte sich am Zwischensprint die volle Punktzahl und baute seinen Vorsprung in er Punktewertung auf den gestrigen Tagessieger André Greipel (Lotto-Soudal) und John Degenkolb (Giant-Alpecin) weiter aus. Es sieht ganz so aus, als würde der Allrounder aus den Reihen von Tinkoff-Saxo das Grüne Trikot bis Paris behalten. Es war ein mühsamer Tag für den Slowaken – während er meist das Tempo in der Ausreißergruppe machte, monierte er immer wieder, dass ihm niemand die Führungsarbeit abnehmen wollte. Die Bergwertung am Gipfel des Col de Carbe gewann Serge Pauwels von MTN-Qhubeka.

Danach ging es direkt weiter zum Col de Manse (2. Kategorie) – an diesem teils sehr steilen Anstieg gelang dann dem späteren Tagessieger Ruben Plaza die Attacke aus der Spitzengruppe heraus, die inzwischen über 18 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld hatte. Unter den Verfolgern herrschte Uneinigkeit und so konnte sich der 35-jährige Routinier von Lampre-Merida rasch absetzen und hatte am Gipfel schließlich 50 Sekunden Vorsprung. Hinter ihm war Peter Sagan der Verzweiflung nahe – immer wieder forderte er seine Mitstreiter zur Führungsarbeit auf, doch so richtig ließ sich keiner überzeugen. Natürlich war allen bewusst, dass Sagan der beste Abfahrer und der beste Sprinter unter ihnen war.



sagan2

Seinen Ruf bestätigte Sagan auch sogleich in der Abfahrt, wo er wie von ihm gewohnt volles Risiko ging, um Plaza vielleicht doch noch einzuholen. Immer wieder legte er sich komplett auf das Oberrohr und nahm die Bremspunkte wirklich in allerletzter Sekunde – ein, zwei Mal verbremste er sich zwar, aber trotzdem machte er über 20 Sekunden auf den Spitzenreiter gut, was aber nicht mehr ausreichte, um diesem seinen Etappensieg streitig zu machen. Plaza gewann vor Sagan und Jarlinson Pantano (IAM) und Simon Geschke, der den Sprint der ursprünglichen Ausreißergruppe gewann.

sagan



Eine Schrecksekunde gab es auf der enorm schnellen Abfahrt vom Col de Manse: Warren Barguil (Giant-Alpecin) verbremste sich in einer Kurve, rempelte Geraint Thomas (Sky) an, der geradeaus gegen einen Telefonmasten am Straßenrand prallte und die Böschung nach unten stürzte. Der Brite konnte die Etappe aber beenden, auch wenn er auf Barguil nicht besonders gut zu sprechen war: „Ich bin okay, etwas durchgeschüttelt. Ich hab keine Ahnung wieso manche Leute in solchen Abfahrten so großes Risiko gehen. Als würde es dort um jeden Zentimeter gehen. Ich verstehe das nicht.“

https://www.youtube.com/watch?v=czAKfsEztLw

Froome, Quintana, Contador und van Garderen kamen zusammen ins Ziel – der im Gesamtklassement eigentlich schon abgeschlagene Vincenzo Nibali (Astana) zeigt hingegen seine Qualitäten in der Abfahrt und konnte einige Sekunden auf die Spitze gut machen. Morgen steht der zweite Ruhetag der diesjährigen Tour an, bevor es über die Alpen nach Paris geht.



Endresultat Etappe 16 Tour de France 2015

[easytable th=“0″]

1.,Ruben Plaza,Lampre-Merida,04:30:10

2.,Peter Sagan,Tinkoff-Saxo,00:00:30



3.,Jarlinson Pantano,IAM Cycling,00:00:36

4.,Simon Geschke,Giant-Alpecin,00:00:40

5.,Bob Jungels,Trek,



6.,Christophe Riblon,ag2r-La Mondiale,

7.,Daniel Teklehaimanot,MTN-Qhubeka,00:00:53

8.,Thomas de Gendt,Lotto-Soudal,00:01:00



9.,Luis Angel Mate,Cofidis,00:01:22

10.,Thomas Voeckler,Europcar,

[/easytable]


Stichworte:NewsTour de France

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

Gewinne einen DT Swiss E 1800 SPLINE 20 : Leichter Endurance-Laufradsatz mit neuem Speed-Sensor-Konzept

HillMate Zugsystem: Kompakt und kräftig

Leichtester Gravel-Laufradsatz der Braunschweiger Carbon-Spezialisten: Lilienthal.bike präsentiert neuen GX L3K Laufradsatz

Limitierte Jubiläumskollektion zum 25-jährigen Bestehen: All Mountain Style x Red Bull Rampage

Mondraker Arid Carbon R: Synthese aus Gravel Race und Trail

Race Face Turbine Pedal: Turbine dreht den Grip hoch

Komplette Neuentwicklung für das Modelljahr 2027: ROTWILD R.XX

Bulls Vuca Evo AM 2 im Test: Trail-Performance trifft auf Alltags-Features

Liv Beliv AR

Vielseitigkeit bedeutet Freiheit: Liv BeLiv AR 2026

Alutech ePelmo X1P

Alutech ePelmo X1P: Erstes E-MTB mit Gobao X1P ECVT Antrieb bestellbar

Ratchet DF

Upgrade mit Updates gegen Pedal-Kickback: DT Swiss Ratchet DF – Macht das Sinn? Wir haben getestet!

Specialized Tarmac SL9 Remco Limited Edition: Traumrenner im Look des Olympiasiegers

Canyon Grizl CF 7

Canyon Grizl CF 7: Gewinne ein Canyon Gravelbike aus Carbon für 2.399 Euro!

Test Salsa Flyway: Komfort-Modell vom Gravel-Pionier

Ähnliche Beiträge

  • Tour de France 2025: Die Tour von Florian Lipowitz in 20 Bildern
  • Tour de France #21: Van Aert gewinnt spektakuläre Schlussetappe
  • Tour de France #21 Vorschau: Kein Sprint in Paris?
  • Tour de France #20: Groves gewinnt verregnete Etappe als Ausreißer
  • Tour de France #20 Vorschau: Ausreißer-Coup in Pontarlier
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH