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KomponentenTests

Komponenten: Spank Spoon Flat Pedals im Test

15. August 2017 by Andreas Waldera

Test: Mit den Spoon Flat Pedals bietet der US-amerikanische Hersteller Spank Industries ein Plattformpedal in drei unterschiedlichen Größen an. Entgegen dem sonst üblichen OneSize-Konzept ermöglichen die unterschiedlichen Pedalgrößen eine perfekte individuelle „Passform“. Alle drei Modelle haben eine Länge von 105 mm, die Breite variiert je nach Ausführung zwischen 90 und 110 mm. Wir hatten im Test das mittelgroße Spank Spoon Flat Pedal 100, welches sich an Rider mit einer Schuhgröße von 39 bis 45 richtet.

Spank Spoon Flat Pedals: Produktdetails im Überblick

  • Material Pedalkörper / Achse: Aluminium / Scandium
  • Gewicht (Paar): 400 Gramm
  • Trittfläche: Etwa 100 x 105 mm (Spank Spoon Pedal 100)
  • Pins pro Seite/Pedal: 10 (maximal)
  • Pins auswechselbar: Ja
  • Lagerung des Pedals: Gedichtete DU/Lagerbuchsen
  • Montage der Pedale: Innensechskantschlüssel
  • Preis: 94,90 Euro



Aufbau und Gestaltung des Pedals

Der CNC-optimierte Alu-Pedalkörper in konkaver Bauform weist eine Dicke von bis zu 16 mm auf und rotiert geschmeidig um eine konische/hohle Scandium-Stahlachse. Auffallend sind die großen Aussparungen des Pedalkörpers und die abgerundeten Front- und Seitenkanten. Zu den weiteren Features des Spank Spoon Flat Pedals zählen Industrielager und abgedichtete DU Buchsen. Die Inboard Friction Dichtung soll nicht nur das Eindringen von Schmutz verhindern, sondern auch ein Pedal Spinning vermeiden.

Vor dem erstmaligen Gebrauch müssen die Pins in den Pedalkörper geschraubt werden. Beim überwiegenden Teil der Pins handelt es sich um verjüngende Innensechskantschrauben, die nach der Montage 5 mm in die Höhe ragen. Verschraubt werden diese Pins von unten mit dem mitgelieferten 3mm Innensechskantschlüssel. Im Achsenbereich werden insgesamt vier Pins, genauer genommen Gewindestangen, verschraubt – hierfür liegt allerdings kein Werkzeug bei. Nach dem Verschrauben aller Pins liegt das Gewicht des Pedal-Pärchens insgesamt bei 400 Gramm.



Praxistest Spank Spoon Flat Pedals

Das Spank Spoon Flat Pedal begeistert beim Riden mit sicherem Stand und sehr gutem Grip. Sollte das Wetter umschlagen und sich der trockene Trail in eine Schlammpiste verwandeln, kann dies – zumindest aus Sicht des Pedals – absolut locker gesehen werden. Der Halt auf dem Pedal mit den 5 mm in die Höhe ragenden Pins ist auch bei Nässe vorbildlich, dank der großen Aussparungen können selbst Matsch und Schlamm das sichere Fahrgefühl nicht mindern. Die konkave Bauform und trägt ihrerseits zum überzeugenden Fahrgefühl bei.

Dank der abgerundeten Front- und Seitenkanten wird das Hängenbleiben an Wurzeln und Steinen minimiert. Selbst bei ruppigster Action sitzt der Fuß wie festgenagelt auf dem Pedal. Falls dann doch mal der Fuß abrutschen sollte, heißt es Zähne zusammenbeißen: Der Kontakt des Pedals mit dem Schienbein oder der Wade kann sehr schmerzhaft ausfallen. Ungeachtet dessen empfiehlt sich das Pedal für alle Rider, die auf dem Trail maximale Performance von ihrem Pedal verlangen: Kraftübertragung und Trittgefühl sind wie der Grip erstklassig.



Nach dem Test

Das Spank Spoon Flat Pedal weist nur die üblichen Abnutzungserscheinungen auf, ansonsten zeigt sich Plattformpedal vom Test sichtlich unbeeindruckt. Trotz der teilweise miserablen Wetterbedingungen können wir nach dem Test an den Lagern und Dichtungen keine Schäden bzw. Schwachstellen entdecken.

Spank Spoon Flat Pedals: Auf einen Blick

  • Sehr guter Grip
  • Ideale Passform dank verschiedener Pedalgrößen
  • Erhältlich in vier Farben
  • Optimale Selbstreinigung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Herstellerseite

Fazit

Sehr guter Grip, tolle Verarbeitung und durchdachtes Finish – das Spank Spoon Flat Pedal weiß zu begeistern. Dank der drei verfügbaren Größen finden auch Rider mit kleinen bzw. großen Füßen ein Pedal mit perfekter „Passform“.



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Stichworte:flat pedalsNewsPlattformpedalspank spoonTest

Über Andreas Waldera

Andreas Waldera ist bereits seit vielen Jahren als Online-Redakteur und Testfahrer tätig. Mit seinen im BMX und Downhill verankerten Wurzeln kann es für ihn beim Biken nicht ruppig genug sein. Für seine Leidenschaft Fahrradfahren ist der gebürtige Niederrheiner in die schöne Eifel gezogen.

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