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Mountainbikes

Mountainbikes: SE Bikes OM-Duro 27,5“+: Ein großes BMX für (nahezu) alles

11. April 2018 by die Redaktion

Wie keine andere Marke verkörpert SE Bikes mit einer unvergleichlichen Leidenschaft die Gene des BMX Sports. Mit dem OM-Duro 27,5“+ feiert die Kultschmiede ihren im Jahr 2015 verstorbenen Gründer ‚Old Man’ Scot Breithaupt. Ein Rad, das mit seinem Aussehen, der Geometrie und natürlich dem Namen einen der wichtigsten Menschen der BMX Geschichte huldigt.

SE Bikes OM-Duro 27,5“+: Geometrie und erster Eindruck

Sowohl vom Erscheinungsbild als auch von den Maßen ist das SE Bikes OM-Duro 27,5″+ nicht allzu weit weg vom BMX. Neben der kurzen Top Tube Länge von nur 22,3“ fällt vor allem der recht steile Lenkwinkel von 71° auf. Wichtig ist auch eine andere, sehr spezielle Zahl: 4130. Diese besondere Zahl hat zweifelsohne den BMX Sport mitgeprägt. Dank 4130 Cr-Mo wurde in den frühen 1980er Jahren im Vergleich zu Hi-Ten Stahl vieles leichter und stabiler.



So verwundert es nicht, dass auch der Rahmen des OM-Duro 27,5“+ aus 4130 Cr-Mo gefertigt wird. Ebenfalls aus Cr-Mo sind Anbauteile wie der Lenker, die Gabel und die Kurbel. Die Gabel verdient nicht nur aus historischer Sicht erhöhte Aufmerksamkeit: Traditionell wird auch an diesem Bike von SE Bikes eine kultige Landing Gear Fork verbaut! Erhältlich ist das smarte Bike in einer Standardgröße sowie in der Größe XL. Für 899,00 Euro erhält der Käufern ein eindrucksvolles Rad mit viel geschichtlichem Hintergrund.



Das SE Bikes OM-Duro 27,5“+ in der Praxis

Ob Skatepark, Dirtpark, Stadt oder eine kleine Tour, mit dem SE Bikes OM-Duro 27,5″+ ist alles machbar! Das OM-Duro beherrscht sicherlich nicht alle Disziplinen in Perfektion, aber es schafft den Spagat auf eine beeindruckende Art und Weise. So kann man während einer Radtour mit Freunden und Familie auch schnell im Vorbeifahren einen Tabletop im Skatepark raushauen oder einfach gemütlich ins Café cruisen. Der 31“ breite Lenker und die 3“ T-Fatty SE Racing Reifen steigern den Komfort sowohl in der Stadt als auch auf Abkürzungen durch den Wald.

Lediglich der Sattel ist für lange Strecken eher weniger geeignet. Unterstützt wird der Rider bei seiner „Arbeit“ durch eine gelunge Auswahl praxisorientierter Parts. Dank der SRAM GX 1×10 lässt sich das 16,78 kg schwere OM-Duro ordentlich beschleunigen oder gemütlich durch die Welt pedalieren. Die mechanische Scheibenbremse Tektro MD 280 mit 160 mm Bremsscheiben vorne wie hinten ist ausreichend, um das große BMX zuverlässig zum Stillstand zu bringen. Der relativ hohe Geräuschpegel der Reifen lässt akustisch einen starken Rollwiderstand vermuten, spürbar ist dieser in der Praxis aber nicht wirklich.



SE Bikes OM-Duro 27,5“: Fazit

Ob man auf der Flow Country am Geißkopf so manchen High-End Downhiller versenkt, im Skatepark eine Runde dreht oder eine 65 Kilometer lange Biergartentour macht, das Schmunzeln im Gesicht ist ebenso sicher wie die oft verdutzten Blicke der Anderen. Sicher ist aber auch, dass das SE Bikes OM-Duro 27,5″+ kein Bike für jedermann ist. Dank seiner Vielfältigkeit und Verspieltheit präsentiert sich das große BMX als „Rad für (nahezu) alles“.

Web

www.sebikes.com



Stichworte:BMXNewsSE Bikes OM-DuroTest

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