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Radsport: Tony Martin muss nach Sturz die Tour de France aufgeben

14. Juli 2018 by Michael Behringer

Tony Martin Tour de France aufgeben

Radsport: Es läuft so gar nicht gut für das Team Katusha-Alpecin. Nachdem Marcel Kittel bislang auf keiner Sprintetappe zu seiner Topform gefunden hat, muss nun Tony Martin die Tour de France verletzt aufgeben. Auf der achten Etappe kam der 33-Jährige zu Fall und zog sich einen Wirbelbruch zu.

Tony Martin stürzt 17 Kilometer vor dem Ziel

Die Tour de France 2018 wird zum Sturz-Festival. Tag für Tag scheint es zu Stürzen zu kommen, viel häufiger als es in der Vergangenheit der Fall war. Auf der achten Etappe erwischte es Tony Martin (Katusha-Alpecin). Der mehrfache Zeitfahr-Weltmeister konnte beim Massensturz nicht mehr ausweichen und ging ebenfalls zu Boden. Dabei brach er sich – wie nach dem Rennen festgestellt werden konnte – einen Wirbel. Außerdem riss er sich die Lippe, die linke Schulter und den Ellenbogen auf. Am Abend dann die schlechte Nachricht: Tony Martin kann die Tour de France nicht fortsetzen. Ausgerechnet vor der Etappe auf Kopfsteinpflaster muss der Deutsche aufgeben.

Tony Martin:
„Vor mir sind alle gestürzt. Ich bin mit einer relativ hohen Geschwindigkeit drüber. Für mich war da nichts zu machen. Mir geht es nicht gut. Ich habe gerade die Lippe genäht bekommen, habe relativ große Schmerzen im Brustbereich.“



The Images of the crash of @tonymartin85 – filmed from inside the peloton. It doesn’t look good. Take your time to recover, Tony !#TeamKatushaAlpecin #raceasafamily – compression fracture of the spine (first vertebra of the lumbar spine (L1)) pic.twitter.com/HQETquxTQx

— Team KATUSHA ALPECIN (@katushacycling) 14. Juli 2018



Stichworte:Katusha-AlpecinNewsSturzTony MartinTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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