Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsportTour de France

Radsport: Tour de France 2019: 10 Außenseiter träumen vom Podium

1. Juli 2019 by Michael Behringer

Tour de France 2019 Podium

Radsport: Die Top 10 der Tour de France sind heiß begehrt. Zahlreiche Profis wissen, dass es mit einem Platz auf dem Podium schwer wird. Einige steigen daher auf Etappensiege um und lassen das Gesamtklassement außen vor. Doch wer hat das Zeug, bei der Frankreich-Rundfahrt 2019 unter die ersten Zehn – und mit Glück sogar aufs Treppchen – zu fahren?

Alejandro Valverde & Mikel Landa

Im Team Movistar ist Nairo Quintana der Kapitän. Der Kolumbianer will auf Grund der wenigen Zeitfahrkilometer und der Abwesenheit von Chris Froome und Tom Dumoulin endlich seine erste Frankreich-Rundfahrt gewinnen. Ihm zur Seite stehen mit Alejandro Valverde und Mikel Landa zwei wahre Edelhelfer. Wie man das Team Movistar aber kennt, werden sie wohl eher mit einer Dreierspitze antreten, bis sich eindeutig herauskristallisiert hat, wer der Stärkste der drei ist. So kann es durchaus sein, dass sich Alejandro Valverde oder/und Mikel Landa am Ende der drei Wochen in den Top 10 wiederfinden. Mit taktischen Spielereien könnte dann sogar der Sprung aufs Treppchen gelingen.

Tour de France 2019 Podium Alejandro Valverde Tour de France 2019 Podium Mikel Landa

Thibaut Pinot & Romain Bardet

Die Franzosen haben auch in diesem Jahr zwei Hoffnungen. Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) und Romain Bardet (AG2R La Mondiale) haben es in der Vergangenheit beide schon aufs Podium geschafft. Heimlich träumen sie aber vom ersten französischen Gesamtsieg seit 1985. Auf Grund der wenigen Zeitfahrkilometer könnten die Chancen in diesem Jahr gar nicht besser stehen. Doch das aktuelle Formbarometer spricht nicht unbedingt eine positive Sprache. Nur wenige Experten haben die beiden Franzosen daher ganz vorn auf der Rechnung stehen. Aber vielleicht gelingt es Pinot und Bardet, für eine Überraschung zu sorgen. Die Top 10 jedenfalls sind für beide Pflicht.



Tour de France 2019 Podium Thibaut Pinot Tour de France 2019 Podium Romain Bardet

Rigoberto Uran & Daniel Martin

Was haben Rigoberto Uran (EF Education First) und Daniel Martin (UAE Team Emirates) gemeinsam? Beide haben noch nie eine Grand Tour gewonnen. Gleichzeitig zählen beide aber seit Jahren zu den stärksten Bergfahrern im Peloton. Die Gründe für den fehlenden Sieg bei einer großen Landesrundfahrt sind aber verschieden. Während sich Rigoberto Uran in Zeitfahren durchaus positiv präsentieren kann, zählt Daniel Martin im Kampf gegen die Uhr wohl zu den schwächsten Klassementfahrern der gesamten Radsport-Welt. Auf Grund der wenigen Zeitfahrkilometer zählt der Ire nun aber definitiv zu den Kandidaten auf die Top 10. Schließlich ist er im Hochgebirge absolut konstant. Dies wiederum ist eher die Schwachstelle von Uran. Der Kolumbianer erwischt meist einen oder zwei schwache Tage – und verabschiedet sich dann von den Plätzen auf dem Podium.

Tour de France 2019 Podium Rigoberto Uran Tour de France 2019 Podium Daniel Martin

Vincenzo Nibali & Steven Kruijswijk

Obwohl Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) bereits einen anstrengenden Giro d’Italia in den Beinen hat, wird er auch bei der Tour de France 2019 am Start stehen. Wirklich einen Platz auf dem Podium mag man dem erfahrenen Italiener daher eigentlich gar nicht so richtig zutrauen. Unterschätzen sollten wir ihn jedoch nie. Gerade in der dritten Woche sollten wir ihn auf den drei anstrengenden Bergetappen auf der Rechnung haben. Deutlich weniger gewonnen als Vincenzo Nibali hat in seiner Karriere Steven Kruijswijk (Jumbo – Visma). Dabei vergisst man gerne, dass der Niederländer schon sechsmal bei einer Grand Tour in die Top 10 gefahren ist. Im vergangenen Jahr beendete er die Tour de France auf Rang fünf und die Vuelta a Espana auf Platz vier. Wenn bei ihm einmal alles zusammenpasst, kann er für eine Überraschung sorgen.

Tour de France 2019 Podium Vincenzo Nibali Tour de France 2019 Podium Steven Kruijswijk

Enric Mas & Emanuel Buchmann

Zugegeben: Auf dem Podium sind weder Enric Mas (Deceuninck – Quick-Step), noch Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe) wirklich zu erwarten. Mit 24 bzw. 26 Jahren zählen sie jedoch zu den jüngsten Anwärtern auf die Top 10. Und die können beide definitiv mit viel Selbstbewusstsein anpeilen. Schließlich ist Enric Mas im vergangenen Jahr bei der Vuelta a Espana schon auf Rang zwei gefahren. Und Emanuel Buchmann hat sich 2019 stark gesteigert. Zuletzt konnten wir dies mit Rang drei beim Critérium du Dauphiné bestaunen. Während die meisten anderen Kandidaten für die Top 10 in drei bis vier Jahren vermutlich ihre Karriere beendet haben, werden Enric Mas und Emanuel Buchmann dann im besten Radsportalter sein. Sehen wir die beiden also mit etwas anderen Augen und drücken die Daumen, dass sie ihre Entwicklung weiterhin so positiv fortsetzen können.



Tour de France 2019 Podium Enric Mas Tour de France 2019 Podium Emanuel Buchmann
Stichworte:NewsTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Stevens Xenith: Ausgewogene Rennmaschine mit großer Individualität

Rocky Mountain Altitude Powerplay 3

Neuer Motor, mehr Power, ganz viel Fahrspaß: Rocky Mountain Altitude Powerplay 3

Yakuma Fahrradträger

Verlosung: Gewinne einen Yakima JustClick 2 Evo

Merida Scultura 5000: Sportlicher Charakter mit dezenter Optik

Giant Defy Advanced Pro 1: Sportives Allroad-Bike mit viel Komfort

Giro d'Italia 2026

Wettkampf um das begehrte Maglia Rosa: Giro d’Italia 2026 – Spannendste Italienrundfahrt der Geschichte?

Gobao Super-Charging

80 % Ladung in nur 20 Minuten: Gobao Super-Charging

Lego Rennrad

Dänischer Hersteller triumphiert mit neuer Laufradgröße: Das erste Rennrad von Lego

Wahoo X Komoot Live Sync: Für ein nahtloses Bikevergnügen

Scott Addict 30: Aero-Renner mit viel Komfort

Ghost Asket CF LTD: Vielseitiges Gravelbike vom MTB-Spezialisten

SQlab 612R Ergowave 2.0 Carbon: Der Rennradsattel mit Systemanspruch

So geht Shredden unter 3.300 €: Die zehn besten Bikepark-Maschinen

Durchblick auf jedem Terrain: Adidas Performance Sonnenbrille Alkator und Kentro

Ähnliche Beiträge

  • Tour de France 2025: Die Tour von Florian Lipowitz in 20 Bildern
  • Tour de France #21: Van Aert gewinnt spektakuläre Schlussetappe
  • Tour de France #21 Vorschau: Kein Sprint in Paris?
  • Tour de France #20: Groves gewinnt verregnete Etappe als Ausreißer
  • Tour de France #20 Vorschau: Ausreißer-Coup in Pontarlier
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH