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Tour de France #6 Vorschau: Schlagen erstmals die Ausreißer zu?

2. September 2020 by Michael Behringer

Roglic Tour de France

Radsport: Nach der heutigen Sprintetappe geht es morgen wieder in die Berge. Die Favoriten müssen wachsam sein, werden sich aber wohl nicht gegenseitig zerfleischen.

De Gendt Tour de France 2020

Die Ausreißer haben eine echte Chance

Das Hin und Her der Tour de France 2020 setzt sich fort. Auf eine Sprintetappe folgt eine Bergetappe. Dadurch ist es für die Profis gar nicht so leicht, in Rhythmus zu kommen. Über 191,0 Kilometer geht’s vom Start in Le Teil bis hinauf zum Ziel in Mont Aigoual. Auch wenn hier die Berg- und Klassementfahrer gefragt sind, wird es auch morgen noch nicht zum Großkampf kommen. Die Anfahrt bis zu den letzten Steigungen ist flach und wenig anspruchsvoll. Gute Karten also für die Ausreißer. Außerdem wissen wir nicht, ob der neue Leader Adam Yates (Mitchelton – Scott) das Gelbe Trikot überhaupt verteidigen will.



Highlights der 6. Etappe der Tour de France 2020

  • 12:00 Neutraler Start in Le Teil
  • 12:10 Scharfer Start in Le Teil
  • 65,5 km vor dem Ziel: Zwischensprint in Saint-Hippolyte-du-Fort
  • 45,0 km vor dem Ziel: Bergwertung Kat. 3, Cap de Coste (2,1 km à 7,3 %)
  • 28,0 km vor dem Ziel: Bergwertung Kat. 3, Col des Mourèzes (6,1 km à 4,8 %)
  • 13,5 km vor dem Ziel: Bergwertung Kat. 1 & Bonus, Col de la Lusette (11,7 km à 7,3 %)
  • Bergankunft in Mont Aigoual (8,3 km à 4,0 %) nach 191,0 Kilometern

Roglic ist erneut Favorit auf den Sieg

Der Col de la Lusette ist mit seiner Länge von 11,7 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 7,3 Prozent kein einfacher Anstieg. Außerdem liefert der Berg der 1. Kategorie mit dem Bonussprint einen weiteren Grund für die Klassementfahrer, hier aktiv zu werden. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Favoriten danach wieder zusammenrollen bzw. besteht sogar die Möglichkeit, dass sich die Ausreißer die Bonussekunden unter den Nagel reißen. Der Mont Aigoual an sich ist auf den letzten Kilometern deutlich zu flach, um für Angriffe der Top-Bergfahrer attraktiv zu sein. Im Gegenteil. Wahrscheinlich ist, dass das Team Jumbo – Visma mit dem gelb-schwarzen Zug das Tempo so hoch hält, dass Angriffe ausgeschlossen sind und es am Ende zum Sprint der übrig gebliebenen Favoriten kommt. Top-Favorit kann daher nur Primoz Roglic sein.

Velomotion-Prognose: Mitchelton – Scott holt die Ausreißer zurück

Hätte Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) sein Gelbes Trikot behalten, wäre ein Sieg der Ausreißer morgen durchaus wahrscheinlich gewesen. Jetzt jedoch können wir davon ausgehen, dass die Mannschaft Mitchelton – Scott mit aller Macht die Gesamtführung von Adam Yates verteidigen wird. Selbstverständlich haben beide Fahrer bei diesem Etappenprofil auch Siegchancen. Denn nach dem letzten wirklich harten Anstieg geht es nur noch leicht bergan. Wirklich absetzen wird sich dort niemand mehr können. So wird es vermutlich auch morgen wieder zu einem Sprint einer Gruppe mit starken Bergfahrern kommen. Primoz Roglic hat bewiesen, dass er bei einer solchen Ankunft derzeit kaum zu schlagen ist. Wir sehen ein ähnliches Ergebnis wie zwei Etappen zuvor.

☆☆☆ Primoz Roglic
* * Tadej Pogacar, Julian Alaphilippe
* Adam Yates, Alejandro Valverde, Sergio Higuita



Stichworte:NewsPrimoz RoglicTour de FranceVelomotion-Prognose

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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