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Schlichte Technik für jede Tour: Pegasus Solero SL 7 im Test

3. Oktober 2020 by Caspar Gebel

Test: Mit Nabenschaltung, Rücktritt und bequemer Sitzhaltung ist das Pegasus Solero SL 7 ideal für den Alltag auf zwei Rädern – vielleicht nicht gerade exklusiv, dabei aber sehr funktionell und mehr als nur „Brot und Butter“.

Wie viel Fahrrad muss es sein? Diese Frage lässt sich nur höchst individuell beantworten. Mancher wünscht sich ein Sportrad zum Kleinwagenpreis, mancher will einfach nur sicher und komfortabel durchs Leben radeln. Vielleicht nicht sonderlich lang oder sonderlich oft, doch wenn es soweit ist, sollte das Fahrrad auch zuverlässig parat stehen.



Ein Tourenrad für jeden Tag

Ein Tourenrad, das ziemlich genau auf diese Nutzungsart zugeschnitten ist, ist das Solero SL 7 von Pegasus. Deutschlandweit bei Hunderten von Händlern erhältlich, ist dies das klassische Alltagsrad für kürzere Fahrten. Die aufrechte Sitzhaltung ist ideal im Stadtverkehr, verleiht sie doch einen guten Überblick; der tiefe Durchstieg bewährt sich, wenn man öfter mal runter vom Rad muss – beispielsweise beim Einkaufen. Dort ist auch der Systemgepäckträger praktisch, für den es Zubehör wie Körbe gibt, die sich einfach anklicken lassen – so einen kann man dann einfach mit ins Geschäft nehmen.

Der Systemgepäckträger nimmt (auch) passendes Zubehör auf.
Gerade im Alltag bewährt sich der tiefe Durchstieg.
Für Komfort sorgt die angenehme Lenkerform.

Zuverlässigkeit ist Trumpf

Komplizierte Technik braucht das Alltagsrad nicht unbedingt; Zuverlässigkeit ist Trumpf, wenn das Rad bei wenig Pflege klaglos funktionieren soll. Klassentypisch ist die Siebengang-Nabenschaltung, deren recht eng gestufte Gänge ideal für eher flaches Terrain sind. Und immer noch sehr beliebt ist die Rücktrittbremse, deren Nutzung gerade älteren Fahrerinnen und Fahrern in Fleisch und Blut übergegangen ist. Hier wird sie von gleich zwei Felgenbremsen flankiert – sicherer geht’s kaum.



Klassentypisch sind LED-Standlicht vorne und hinten.
Der Nabendynamo liefert verlässlich Strom.
Nicht zu weich ist der Sattel des Solero.

Dass ein Rad für 800 Euro vorne und hinten mit Standlicht ausgestattet ist, darf man heute als selbstverständlich voraussetzen – hier wird das Solero modernen Standards gerecht. Auch eine Federgabel gehört fast zwingend dazu, wobei man sich gerade angesichts des aufrechten Sitzhaltung auch eine Variante mit Starrgabel vorstellen kann. Mit dem Modell Solero Superlite macht Pegasus selbst vor, wie das aussehen könnte – sehr hübsch nämlich, wobei jenes elegante Bike mit Kettenschaltung und Scheibenbremsen gerade mal 100 Euro mehr kostet.

Als komfortables Alltagsrad mit geringem Wartungsaufwand hat das SL 7 freilich die Nase vorn. Fahrrad-Feinschmecker mögen exklusivere Kost bevorzugen, in seinen vier Farbvarianten ist das Solero jedoch trotzdem mehr als nur „Brot und Butter“.



Web

www.pegasus-bikes.de

Fazit: Pegasus Solero SL 7

Pro

  • Komfortable Sitzhaltung
  • Solide Ausstattung
  • Standlicht-Automatik
  • Wartungsarm

Contra

  • Würde auch ohne Federgabel gefallen

Fakten

RahmenmaterialAluminium
Gewichtk.A.
Preis799 Euro
Web www.pegasus-bikes.de
Das Pegasus Solero SL 7 stellt all jene zufrieden, die ein solides Fahrrad für den Alltag suchen – nicht mehr und nicht weniger. Hübsch anzuschauen und wertig komplettiert, ist es perfekt für bequemes Vorankommen, und auch für kleinere Touren eignet es sich.
Stichworte:EinzeltestPegasusTourenbike

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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