Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Tests

Fahrkomfort mit Offroad-Power: Pegasus Solero E9 Sport CX im Test

28. November 2020 by Caspar Gebel

Test: Kein E-Bike wie jedes andere: Im Test beweist das individuell gestaltete Pegasus Solero E9 Sport CX, dass sich bequeme Sitzhaltung und spritziges Fahrverhalten keineswegs ausschließen müssen.

Sportlichkeit und sportliche Optik – beim konventionellen Fahrrad ist beides nicht zu trennen. Wo es um optimalen Krafteinsatz im Sinne maximaler Geschwindigkeit geht, müssen Körperhaltung, Aerodynamik und Gewichtsverteilung perfekt abgestimmt sein; der Rennfahrer sitzt tief und gestreckt auf seiner Maschine und schert sich nicht um Bequemlichkeit.

Anders auf dem E-Bike: Wo der Zusatzmotor einen großen Teil des Vortriebs übernimmt, kann es ruhig etwas kommoder zugehen. Zumal an konventionellen Trekking- und Tourenbikes, die nur selten oberhalb von 25 km/h bewegt werden, bis wohin der Antrieb unterstützt. Die Sitzhaltung kann entspannt-aufrecht ausfallen, mit zum Fahrer hin gebogenem Lenker und stoßminderndem Sattel auf zusätzlichen Komfort abgestimmt. Und warum sollten Auf- und Absteigen nicht ebenso angenehm wie das Sitzen bzw. Fahren selbst?



Das Pegasus Solero e9 Sport CX punktet gerade in dieser Hinsicht. Von seinen drei Rahmenformen dürfte die Einrohr-Ausführung die beliebteste sein – komfortabler kommt man nicht aufs Rad und vom Rad runter. Dass der Akku des Bosch-Motors – am Testrad mit 500 Wattstunden, beim Basismodell für 2.949 Euro mit 400-Wh-Akku – nicht komplett in den Rahmen integriert ist, ist fast schon wieder ein Pluspunkt des Solero, denn so wirkt der Rahmen noch etwas filigraner und stimmiger – das voluminöse Unterrohr eines Intube-Rahmens ist nicht jedermanns Sache.

Der Rahmenakku ist elegant eingepasst.
Mit 85 Nm Drehmoment ist der Bosch CX äußerst schubstark.


Gerade die hier vorgestellte Variante in Mattpetrolblau (?) scheint uns außerordentlich gelungen: Außen am Unterrohr sind keine Leitungen sichtbar, die hinteren Ausfallenden sind aufwendig geschmiedet und der Gepäckträger ist fest mit dem Rahmen verschweißt; Anbauteile wie der Hinterbauständer und das praktische Rahmenschloss sind stabil und formschön integriert.

Der Rahmen ist mit einem integrierten Träger …
… und geschmiedeten Ausfallenden ausgestattet.

Wer genauer hinschaut, entdeckt praktische Details: Auf dem iRack-Träger lässt sich Systemzubehör arretieren, und oben am Unterrohr findet sich sogar eine Ladebuchse – der Akku muss also nicht abmontiert werden, wobei das aufgrund der offenen Bauweise sehr einfach geht. In dieser Hinsicht also alles top beim Solero e9 – aber was ist mit dem Antrieb? Hier kommt die eingangs angesprochene Sportlichkeit ins Spiel, denn Pegasus stattet den komfortablen Tiefeinsteiger mit dem stärksten Bosch-Aggregat am Markt aus, dem Performance Line CX. Seine 85 Nm Drehmoment spürt man nicht nur beim Beschleunigen; auch am Berg erlaubt der starke Schub des kompakten Mittelmotors kraftarme Fortbewegung mit hohem Tempo. Oberhalb von 25 km/h bewährt sich die besondere Getriebekonstruktion des aktuellen Bosch-Aggregats, denn ein Motorwiderstand ist kaum spürbar. Ganz lautlos arbeitet der Antrieb freilich nicht.



Die groß dimensionierte Bremsscheibe vorne sorgt für beste Verzögerung.
Mit 11-36 Zähnen ist die Neunfach-Kassette breit abgestuft.

 

Mit breit abgestufter Neungang-Kettenschaltung, bissigen Bremsen – vorne wird eine 180-mm-Bremsscheibe verbaut – und hellem 50-Lux-Strahler ist das sportlich-komfortable Pegasus perfekt auf den Alltags- und Toureneinsatz zugeschnitten. Angesichts der aufrechten Sitzhaltung vermisst man freilich eine gefederte Sattelstütze, am besten in Parallelogramm-Bauweise. Ein solches Bauteil lässt sich immerhin mit minimalem Aufwand nachrüsten.



Helles Licht und eine Federgabel zeichnen den Allrounder aus.
Am angenehm geformten Lenker informiert das bewährte Intuvia-Display.

Eine Federgabel gehört dagegen selbstverständlich zum Ausstattungsumfang; mit 63 mm Weg bietet sie den klassenüblichen Standard und puffert grobe Stöße gut weg. So ist das individuell gestaltete E-Bike also nicht nur etwas für Fahrerinnen und Fahrer mit Sonderwünschen; stattdessen spricht es alle an, die es zwar bequem, aber auch spritzig mögen.



Web

www.pegasus-bikes.de

Fazit: Pegasus Solero E9 Sport CX

Pro

  • Hochwertiger Rahmen mit interessanten Details
  • Angenehm tiefer Durchstieg
  • Sehr stark motorisiert
  • Gute Ausstattung

Contra

  • Keine gefederte Sattelstütze

Fakten

RahmenmaterialAluminium
BremseFelgenbremse
Gewichtk.A.
Preisab 2.949 Euro
Web www.pegasus-bikes.de
Das Pegasus Solero E9 Sport CX gefällt mit der Kombination aus hohem Sitzkomfort und einfachem Handling auf der einen Seite und starker Motorisierung auf der anderen. Auch die schlanke Rahmenform fällt positiv auf – den Intube-Akku vermisst man hier definitiv nicht. Dafür kann man sich über hochwertige Details am Rahmen sowie eine wertige Ausstattung freuen.
Stichworte:E-TrekkingEinzeltestPegasus

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

Die beste Preis-Leistung bei Pegasus 2026: Günstige E-Bikes und attraktive Fahrräder

Kabellose Dropper-Sattelstütze mit 225 mm Länge: Die neue Fox Transfer Neo 225

Rose Slab Plus

Rose Slab Plus im Test: Viel E-MTB für unter 5.000 Euro

Bulls Tokee Disc: Neues Kids-Hardtail mit echter MTB-Technik

WTB CZ Control

WTB CZ Control im Test: Der goldene Mittelweg für All-Mountain-Piloten?

Rose Backroad Unsupported: Bikepacking mit Bordelektrik

Truvativ Descendant

Truvativ Descendant im Test: Ehrlicher Arbeiter fürs Grobe

Fix Manufacturing Eflator im Test

Akku-Kompressorpumpe mit Digitalanzeige und Auto-Stopp-Funktion: Fix Manufacturing Eflator im Test

Gazelle Ultimate T11: Sportliches E-SUV des Traditionsherstellers

Supacaz Diamond Kush

Supacaz Diamond Kush im Test: Minimalismus für Puristen

Peaty's Monarch

Peaty's Monarch im Test: Klebriges Grip-Wunder?

ODI Vanquish

ODI Vanquish V2.1 im Test: Premium-Griff mit Protektoren-Technologie

Giant Tactal Pro

Giant Tactal Pro im Test: Viel Grip, wenig Show!

Robuste Taschen - Made in Italy: Bikepackingtaschen von Miss Grape

Ähnliche Beiträge

  • Porsche eBike Cross Performance EXC: Der etwas andere E-Bike Test
  • Stabil und günstig für Alltag und Touren: Dynamics E-Lite 8 K im Test
  • Klassisch unterwegs: Dynamics E-Lite 8R im Test
  • Allrounder mit Sportlerherz: KTM Macina Ultimate Pro im Test
  • Allrounder mit kraftvollem Motor: KTM Macina Tour LTD im Test
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH