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KomponentenTests

Supacaz Grizips im Test: Solider Standard mit Style-Faktor

20. Januar 2026 by Michael Faiß

Supacaz Grizips

Test / Griffe für Mountainbiker: Supacaz ist in der Szene vor allem für eines bekannt: Style. Wer sein Bike optisch tunen will, landet oft bei den Kaliforniern. Doch können die Grizips mehr als nur gut aussehen? Wir haben dem „Allrounder“ auf den Zahn gefühlt und gecheckt, ob hinter der Fassade auch echte Performance steckt.

Abmessungen und Form: Supacaz Grizips

Durchmesser: 32 mm
Länge: 135 mm
Gewicht: 114 g
Preis: 23,00 €
Erhältliche Farben: Große Auswahl (z.B. Oil Slick, Neon, Schwarz)

Technisch betrachtet bewegen wir uns bei den Grizips auf vertrautem Terrain. Mit einem Durchmesser von 32 mm zielt Supacaz genau auf die goldene Mitte – das „Standardmaß“, das für die meisten Fahrerhände gut funktionieren sollte. Das Gewicht von 114 g ist unauffällig und liegt im soliden Mittelfeld unseres Testfelds.



Die Konstruktion setzt auf ein „Dual-Density High Performance Rubber“. Was fancy klingt, bedeutet in der Praxis: Ein härterer Innenkern soll das Verrutschen auf dem Lenker verhindern, während die äußere Gummimischung für den nötigen Grip sorgt. Das Profil selbst besteht aus einer Mischung des Supacaz-Logos und klassischen Querlamellen, die für zusätzlichen Halt sorgen sollen. Auffällig ist, dass die Griffenden mit Gummi überzogen sind – eine Konstruktion, die zwar clean aussieht, aber im rauen Einsatz ihre Tücken haben kann. Stürze oder unachtsames ablegen des Bikes kann hier schon zu Beschädigungen am Griff sorgen.

Supacaz Grizips
Supacaz Grizips
Supacaz Grizips
Supacaz Grizips

Auf dem Trail: Unsere Testeindrücke

Montiert und ab auf den Trail. Der erste Eindruck bestätigt die Papierform: Die 32 mm Durchmesser fassen sich vertraut an und bieten Händen der Größe M bis L eine solide Basis. Was sofort auffällt, ist die Gummimischung. Supacaz hat hier nicht zu viel versprochen – das Material ist schön „griffig“, fast schon klebrig. Rutschpartien sind hier also nicht zu befürchten, der Halt ist auch ohne festes Zupacken gewährleistet.



Wer allerdings auf der Suche nach einer Sänfte für die Hände ist, wird hier eher enttäuscht. Die Grizips fallen in die Kategorie „Direkt“. Das bedeutet: Viel Feedback vom Untergrund, wenig Filterung von Vibrationen. Die Dämpfungseigenschaften sind eher im mittleren bis geringen Bereich angesiedelt. Das mag Racer und Fahrer freuen, die genau wissen wollen, was unter dem Vorderrad passiert, Komfort-Suchende könnten dies auf langen Ritten jedoch als ermüdend empfinden.

Ein kleiner Kritikpunkt im Praxisbetrieb sind die Lenkerenden. Da diese lediglich mit Gummi überzogen sind und keine robuste Kappe oder Metallabschluss bieten, zeigen sie sich bei Bodenkontakt oder beim unachtsamen Anlehnen an raue Hauswände recht empfindlich. Hier ist schneller Verschleiß vorprogrammiert. Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Griff verhält sich fast schon unspektakulär. Er macht nichts fundamental falsch, hebt sich fahrtechnisch aber auch nicht massiv aus der breiten Masse hervor. „Es ist halt ein Griff“, könnte man sagen – und das ist in diesem Fall gar nicht negativ gemeint.

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Fazit: Supacaz Grizips

Pro

  • Sehr griffige Gummimischung
  • Direktes Feedback
  • Enorme Farbauswahl

Contra

  • Mäßige Dämpfungseigenschaften
  • Griffenden empfindlich gegen Abrieb

Fakten

Produktjahr2025
Preis23 Euro
Web www.supacaz.com

Gesamtwertung

80%

Preis-/Leistung

83%
Die Supacaz Grizips sind die soliden Arbeiter im bunten Gewand. Sie bieten verlässlichen Grip und ein direktes Fahrgefühl, ohne dabei mit technischem Schnickschnack zu überfordern. Wer maximale Dämpfung sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber einen ehrlichen, direkten Griff sucht und dabei sein Bike farblich abstimmen möchte, macht für 23 € absolut nichts falsch.
Stichworte:Griffgriffe25MTBsupacaz

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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