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Produktnews

Amflow PR Carbon: Endlich ein Avinox Bike mit entnehmbarem Akku!

9. April 2026 by Michael Faiß

Amflow PR Carbon

Produktnews: Amflow erweitert sein Portfolio und stellt mit dem PR Carbon ein neues E-Mountainbike vor. Während das bereits bekannte Schwestermodell PX Carbon den Fokus auf maximale Performance bei sehr geringem Gewicht legt, schlägt das neue PR Carbon eine etwas moderatere Richtung ein. Mit dem ersten entnehmbaren Akku des Herstellers, dem kräftigen Avinox-Antrieb und einer hochgradig anpassbaren Geometrie verspricht es, ein potenter Begleiter für ausdauernde Touren und anspruchsvolle Trails zu sein.

Das Amflow PR Carbon in aller Kürze

  • Federweg: 160 / 150 mm
  • Motor: M2 / M2S
  • Akku: 800 Wh, entnehmbar
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Max. Leistung / Drehmoment: 1.500 W / 150 Nm
  • Laufräder: 27,5″ ab Werk, 29 Zoll umrüstbar
  • Preis (UVP): 4.499,90 – 5.899,90 €

Volle Kraft voraus: Das Avinox-Antriebssystem

Herzstück der neuen PR-Serie ist das Avinox-Antriebssystem. Amflow bietet das Rad in zwei Ausstattungs- und Motorvarianten an. Das Topmodell, das PR Carbon Pro, kommt mit dem Hochleistungsmotor Avinox M2S. Dieser liefert mit einem maximalen Drehmoment von 150 Nm und einer Spitzenleistung von bis zu 1500 Watt einen geradezu brachialen Schub auf dem Trail. Im günstigeren Einstiegsmodell, dem PR Carbon, arbeitet der Avinox M2. Mit 125 Nm und 1100 Watt Spitzenleistung liefert aber auch dieser Antrieb mehr als genug Reserven für steilste Rampen.



Die Systemsteuerung erfolgt über ein 2-Zoll-OLED-Farbdisplay, das formschön ins Oberrohr integriert ist. Über die zugehörige Avinox Ride App lassen sich die Unterstützungsstufen umfassend individualisieren. Clevere Features wie eine Herzfrequenzsteuerung, bei der sich die Motorunterstützung dynamisch an den Puls des Fahrers anpasst, oder die Kompatibilität mit dem Apple „Wo ist?“-Netzwerk runden das smarte Paket ab.

Der Akku: Endlich entnehmbar und schnellladefähig

Der wohl größte technische Meilenstein im Vergleich zur PX-Serie liegt im Energiespeicher: Das Amflow PR Carbon setzt als erstes Rad der Marke auf einen entnehmbaren Akku. Der 800-Wh-Hochkapazitätsakku bringt glatte vier Kilogramm auf die Waage und ist damit deutlich schwerer als sein fest integriertes Pendant. Für Fahrer, die am Stellplatz keine Steckdose haben oder den Akku separat in der Wohnung laden möchten, dürfte das dennoch ein guter Kompromiss sein.



Ebenfalls erwähnenswert ist die Schnellladefunktion des Pro-Modells: Mit dem kompakten 508-Watt-GaN-Ladegerät lässt sich der Akku in sehr sportlichen 1 Stunde und 36 Minuten von 0 auf 80 Prozent befüllen. Das Einstiegsmodell verlangt hier etwas mehr Geduld, da es ab Werk mit einem schwächeren 168-Watt-Ladegerät (4 Ampere) ausgeliefert wird. Für Reichweiten-Enthusiasten besteht zudem die Möglichkeit, das System um einen externen 600-Wh-Akku zu erweitern.

Fahrwerk und Geometrie: Feintuning für jedes Terrain

Das Vollcarbon-Chassis des Amflow PR bietet 160 mm Federweg an der Front und 150 mm am Heck. Der überarbeitete Viergelenk-Hinterbau verfügt über eine progressive Hebelverhältnis-Kurve, die sensibel auf kleine Schläge anspricht und gegen Ende des Federwegs guten Durchschlagschutz bietet. Ab Werk rollt das Rad auf einem modernen Mullet-Setup mit 29 Zoll an der Front und 27,5 Zoll am Heck, was Wendigkeit und Überrollverhalten ideal kombiniert. Wer lieber auf pure Laufruhe setzt, kann das Rad dank eines Flip-Chips aber auch vollständig auf 29-Zoll-Laufräder umrüsten.

Ohnehin wird Anpassbarkeit bei Amflow großgeschrieben: Durch die Verstellung von Steuerrohrwinkel, Tretlagerhöhe und Kettenstrebenlänge lassen sich laut Herstellerangaben insgesamt bis zu 40 verschiedene Geometriekonfigurationen realisieren, um das Rad exakt auf die eigenen Vorlieben abzustimmen.



Erste Eindrücke: Entspannter Tourer statt puristischer Rennmaschine

Verlässt man das Datenblatt und wirft einen genaueren Blick auf die tatsächliche Ausrichtung des Rades, zeigt sich schnell: Das Amflow PR Carbon positioniert sich bewusst entspannter als das Schwestermodell PX. Die Geometrie fällt eine Spur weniger sportlich aus. Es ist weniger ein kompromissloses Vollgas-Race-Bike, sondern vielmehr ein extrem potentes Tourenrad mit deutlichen Trail-Ambitionen. Dieser umgängliche Charakter dürfte einer sehr breiten Masse an Mountainbikern entgegenkommen.

Optisch erinnert der Rahmen zwar an die Designsprache der Marke, der neue entnehmbare Akku fordert jedoch unweigerlich seinen Tribut. Im direkten Vergleich wirkt das Unterrohr deutlich voluminöser und bulliger, was dem Rad einen wuchtigeren Auftritt verleiht. Das schlägt sich logischerweise auch auf der Waage nieder. Das Rahmengewicht gibt Amflow mit 2,9 Kilogramm an, für das Komplettbike spricht man von rund 22 Kilogramm. Angesichts der massiveren Bauweise des Unterrohrs und des Gewichts des 800-Wh-Akkus melden wir hier jedoch leise Zweifel an. Realistischerweise dürfte sich das Praxisgewicht eher in Richtung der 23-Kilo-Marke bewegen – ein Wert, den wir auf unserer eigenen Werkstattwaage noch verifizieren müssen, sobald das Testrad in der Redaktion eintrifft.

Spannende Ausstattung zum attraktiven Kurs

Wo das Amflow PR Carbon auf ganzer Linie punkten kann, ist die Preispolitik. Das Einstiegsmodell startet bei äußerst attraktiven 4.499 Euro. Dafür muss man zwar den leicht schwächeren M2-Motor, das langsamere Ladegerät und kleine Abstriche beim Fahrwerk (Fox AWL Gabel und Float Rhythm Dämpfer) sowie den Bremsen (Tektro TKD173) in Kauf nehmen. Ein echtes Highlight in dieser Preisklasse ist jedoch, dass selbst hier bereits die neue, elektronische SRAM S1000 Transmission verbaut ist.



Amflow PR Carbon Pro | Avinox M2S | Fox 36 Performance | Fox Float X Performance | Sram S-1000 Transmission | Magura Gustav Pro | 5.899 Euro
Amflow PR Carbon | Avinox M2 | Fox 36 AWL | Fox Float Rhythm | Sram S-1000 Transmission | Tektro TKD173 | 5.899 Euro

Wer das Budget etwas aufstocken kann, landet beim PR Carbon Pro für 5.899 Euro. Angesichts der Carbon-Basis und der verbauten Komponenten ist das eine echte Ansage an den Markt. Hier bekommt man nicht nur den brachialen M2S-Motor und das schnelle Ladegerät, sondern auch ein hervorragendes Fahrwerk mit Fox 36 Performance Grip-Gabel und Float X-Dämpfer. Verzögert wird bei der Pro-Version mit den kräftigen Magura Gustav Pro Bremsen. Komplettiert wird das stimmige Bild bei beiden Modellen durch hauseigene Amflow-Aluminium-Laufräder und griffige Reifen von Schwalbe oder Maxxis.

Spannender Neuzugang

Das Amflow PR Carbon schließt eine wichtige Lücke im Portfolio des Herstellers. Mit seinem entnehmbaren 800-Wh-Akku, der entspannteren Geometrie und dem durchzugsstarken Avinox-System bietet es ein überaus spannendes Gesamtpaket für alle, die ein ausdauerndes E-Mountainbike suchen. Zwar tauscht man die schlanke Silhouette des PX-Modells gegen ein etwas bulligeres Unterrohr und ein höheres Gesamtgewicht ein, wird dafür aber mit massig Reichweite, hoher Flexibilität beim Laden und einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis entschädigt.



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Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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