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RennräderTests

Rennräder: Rose Xeon DX 3100: Die Welt ist eine Scheibe

11. Juni 2014 by die Redaktion

Rose Xeon DX 3100

Test: Keine Frage: Rennräder mit Scheibenbremse liegen im Trend. Immer mehr Hersteller entwickeln eigene Modelle. Die Medienbranche hat sich diesem Thema angenommen. Und auch die UCI evaluiert den Einsatz der verheißungsvollen Silberlinge im Straßeneinsatz.

Auch wir haben uns mit diesem Thema in den vergangenen Monaten in verschiedenster Weise auseinandergesetzt. So auch im Fall des Rose Xeon DX 3100, welches aufgrund seines überraschend günstigen Preises von 2.599 Euro unsere Aufmerksamkeit erregte.



Ausstattung und Praxis

Das Xeon DX 3100 kommt sehr gut ausgestattet daher. Es ist von Kopf bis Fuss mit hochwertigen Komponenten bestückt. So ist beispielsweise Shimanos hydraulische Scheibenbremse, die ST-R785, am Rad montiert. Diese wird mit den elektronischen Schaltkomponenten der Ultegra Di2 kombiniert. Für eine aufgeräumte Optik sorgen die innenverlegten Kabel.

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Des Weiteren kommen Komponenten der Marke Ritchey zum Einsatz. Die Lenker-Vorbau-Kombination entstammt der WCS-Serie. Gleiches gilt für die komfortable Carbon-Sattelstütze, auf der ein Arione von Fizik thront.

Die Laufräder lässt Rose selbst fertigen. Auf den DX1850 CL Disc sind Continentals allroundfreudige Grand Prix 4000s aufgezogen.

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Das Herzstück des Xeon DX 3100 ist der aus leichtem 7005/T6 Aluminium gefertigte Rahmen. Dieser verfügt an der Front über ein relativ hohes Steuerrohr. Dies sorgt für eine nicht ganz gestreckte, eher etwas entspanntere Sitzposition. Ganz klar, hier handelt es sich um ein Rad, welches vor allem komfortverliebte Marathonisti ansprechen soll.

Deutlich wird dies auch an den mit 412 Millimeter eher lang bemessenen Kettenstreben. Diese verleihen dem Rad jedoch einen langen Radstand und damit einen sehr angenehmen Geradeauslauf.

Das Rad lässt sich dennoch gut beschleunigen. Im Vergleich zu anderen Rädern des Bocholter Versenders fehlt es ihm jedoch etwas an Agilität.



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Die Performance der Ultegra Di2 lässt keine Wünsche offen. Durch die Anbringung des hinteren Bremssattels im Strebendreieck, können die Streben relativ schlank gehalten werden. Optisch macht das Rad so einiges her. Zudem trägt es zum Fahrkomfort bei, da die Vibrationen so besser aufgenommen und abgeleitet werden können.

Auch in Sachen Gewicht ist es mit 8,5 Kilogramm noch im Soll. Schwer ist definitiv anders, bedenkt man die Ausstattung, mit der das Xeon DX 3100 an den Start rollt.



Kein wirkliches Manko, aber dennoch bemerkenswert ist die Verwendung von handelsüblichen Schnellspannern. Hier sind andere Hersteller mittlerweile auf Steckachsen umgestiegen, die Rahmen und Gabel im Nabenbereich mehr Steifigkeit verleihen.

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Fazit

Das Rose Xeon DX 3100 ist ein Rad, welches sich komfortabel über die Straßen bewegt – unabhängig ob diese flach dahin, oder bergauf und bergab gehen. Es ist optisch gelungen und die Komponenten überzeugen mit hoher Funktionalität. Die Laufräder könnten indes etwas leichter sein, bedenkt man jedoch den Preis, dann geht sowohl deren wie auch das Gesamtgewicht vollkommen in Ordnung.



Produkthighlights

  • gute Verarbeitung
  • stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Funktionalität der Komponenten

Preis und Web

  • 2.599,00 Euro
  • www.roseversand.de
Stichworte:NewsPreis-Leistungs-TippRose Xeon DX 3100Shimano Ultegra 6870 Di2

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

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