Der Traum vom „gewöhnlichen“ Road Bike mit Motorunterstützung ist dank des HPR40-Motors des deutschen Herstellers TQ ein Stück weit näher gerückt. Stand jetzt sind vier E-Rennrad-Modelle mit dem leichten & kompakten Mittelmotor auf dem Markt – welche genau das sind und was sie unterscheidet, zeigen wir dir hier!
Wer erst vom Konzept eines E-Rennrades überzeugt werden muss, für den sind sie einfach nicht gedacht – aber das ist auch nicht so wichtig, denn mit klassischen Road Bikes kann man weiterhin mehr als genug Spaß haben und es gibt eine riesige Auswahl an Modellen. Für andere hingegen kann die sanfte Unterstützung von diskreten Motoren wie dem TQ HPR40 zum Gamechanger werden. Strecken, die sich zuvor hinter (zu) steilen Anstiegen verborgen haben, sind mit dem eingebauten Rückenwind plötzlich (wieder) in Reichweite.
Klar ist, dass Motoren wie der TQ HPR40 dein Rennrad nicht zum Full-Power-E-Bike machen, wie man es von vielen E-Mountainbikes kennt. Das TQ-Aggregat verdoppelt maximal die Leistungswerte des Fahrers und kann auch nur bis zu 200 W hinzugeben. Trittst du mit 200 W in die Pedale, zupft das Kettenblatt mit 400 W an der Kette – das ist ein wenig so, als ob du wirklich, wirklich gut im Training stehst. Der Technik dahinter werden wir uns in einem zukünftigen Test widmen – heute befassen wir uns mit allen Rennrädern, die sich des TQ HPR40-Motors bedienen.
Die Eckdaten des TQ HPR40-Antriebssystems:
- Drehmoment 40 Nm
- Max. Leistung 200 W
- Unterstützung 100 %
- Motorgewicht 1.170 g
- Akku 290 Wh
- Akkugewicht 1.460 g
- tq-ebike.com
E-Rennrad mit TQ HPR40 – alle Bikes in der Übersicht
Mit einem kommunizierten Gewicht von 9,4 kg in Größe 54 ist das BMC Teammachine 01 AMP ONE das leichteste der TQ40-Rennräder in unserer Auflistung. Kein Wunder: Der Rennbolide ist dank 01 Premium Carbon Layup kompromisslos auf Leichtbau und Racing-Fokus ausgelegt. Eine Shimano Dura Ace Di2, DT Swiss ARC 1100 Laufräder mit 38 mm tiefen Felgen und das einteilige Carbon-Cockpit aus dem Hause BMC runden die Ausstattung des Topmodells ab. Rechne in Kürze mit einem umfangreichen Testbericht zum BMC Teammachine 01 AMP auf Velomotion!
Das Teammachine 01 AMP ist dabei das einzige unter den vier momentan erhältlichen Rennrädern mit TQ HPR40-Motor, das über ein Oberrohrdisplay verfügt. Über das 2-Zoll durchmessende OLED-Display werden die wichtigsten Fahrdaten in Farbe aufbereitet. Drei Ausstattungsvarianten bieten die Schweizer an, Preise starten bei 7.999 Euro und reichen bis knapp unter 13.000 Euro (UVP).
- Schaltgruppe Shimano 105 Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss Endurance LN
- Reifen Pirelli P Zero Road TLR 28 mm
- bmc-switzerland.com
- Gewicht (Herstellerangabe, 54) 11,1 kg
- Preis (UVP) 7.999 Euro
- Schaltgruppe Shimano Ultegra Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder BMC CR 40 Carbon
- Reifen Pirelli P Zero Race TLR RS 28 mm
- bmc-switzerland.com
- Gewicht (Herstellerangabe, 54) 10,2 kg
- Preis (UVP) 9.999 Euro
- Schaltgruppe Shimano Dura Ace Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss ARC 1100
- Reifen Pirelli P Zero Race TLR RS 28 mm
- bmc-switzerland.com
- Gewicht (Herstellerangabe, 54) 9,4 kg
- Preis (UVP) 12.999 Euro
Die Preise für das Canyon Endurace:ONfly starten bereits bei knapp unter 4.500 Euro – damit bietet Canyon klar das budgetfreundlichste E-Rennrad mit TQ-Motor an. Der Hersteller aus Koblenz kann aber trotzdem leicht: 12,1 kg in Größe M sind es für die Einsteiger-Variante, bei 9.999 Euro unterbietet das kommunizierte Gewicht bereits die 10-kg-Marke (9,86 kg)! Möglich macht das nicht nur ein anderes Ausstattungspaket, es liegt auch daran, dass Canyon zwei verschiedene Wertigkeitsstufen für seine Endurace:ONfly-Rahmen konstruiert hat: Der Rahmen des CF 6 kommt auf Sub-1.300 g, das Topmodell auf einen Wert unter 1.000 g – alles dank der IsoGrid-Composite-Technologie, die Canyon „NeoBeam“ nennt.
Trotz des phänomenalen Gewichts sind alle Canyon-Bikes mit integrierter Beleuchtung ausgestattet, die vom 290 Wh großen Akku gespeist wird. Insgesamt gibt es vier Ausstattungsvarianten zwischen 4.499 und 9.999 Euro.
- Schaltgruppe Shimano 105
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss Endurance LN
- Reifen Schwalbe One 32 mm
- canyon.com
- Gewicht (Herstellerangabe, M) 12,1 kg
- Preis (UVP) 4.499 Euro
- Schaltgruppe Shimano 105 Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss Endurance LN
- Reifen Schwalbe One 32 mm
- canyon.com
- Gewicht (Herstellerangabe, M) 11,72 kg
- Preis (UVP) 5.499 Euro
- Schaltgruppe Shimano Ultegra Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss ERC 1400
- Reifen Schwalbe Pro One 32 mm
- canyon.com
- Gewicht (Herstellerangabe, M) 10,94 kg
- Preis (UVP) 6.999 Euro
- Schaltgruppe Shimano Dura Ace Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss ERC 1100
- Reifen Schwalbe Pro One Tube Type 28 mm
- canyon.com
- Gewicht (Herstellerangabe, M) 9,86 kg
- Preis (UVP) 9.999 Euro
„Half the sweat, double the fun“ lautet Ridleys Motto für das E-Noah – die Belgier trauen sich mit dem Bike erstmals an das Konzept eines E-Aerobikes. Im sowieso bereits voluminös geformten Carbon-Rahmen fällt das schmale Antriebsaggregat samt Powerquelle gar nicht mehr auf – lediglich die Ladebuchse und die Remote im Lenkerstopfen verraten, dass es sich um ein elektrisches Rennrad handelt.
Das E-Noah gibt es nicht nur in festen Ausstattungsvarianten, sondern lässt sich auch per Konfigurator an die Wünsche des Fahrers individuell anpassen. Wenn man will, kann man sich an beliebten Konfigurationen orientieren – etwa mit Shimano Dura Ace Di2 und DT Swiss ARC 1600 Laufrädern mit 55 mm tiefen Carbonfelgen. Preislich geht es ab etwas über 7.000 Euro los.
- Schaltgruppe Shimano 105 Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss A LN
- Reifen Vittoria Corsa N.Ext 30 mm
- ridley-bikes.com
- Gewicht (Herstellerangabe) n/a
- Preis (UVP) 7.099 Euro
- Schaltgruppe Shimano Ultegra Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss ARC 1500
- Reifen Vittoria Corsa N.Ext 30 mm
- ridley-bikes.com
- Gewicht (Herstellerangabe) „sub 11 kg“ ohne weitere Angaben
- Preis (UVP) 9.099 Euro

Der Name „Fastlane“ deutet bereits an: Mit diesem E-Rennrad bist du auf der Überholspur unterwegs. Der Carbonrahmen ist elegant und organisch geformt und verbirgt spielend den 290 Wh großen Akku im Unterrohr. Rücklichter, elektronische Schaltung und natürlich der ultrakompakte Mittelmotor werden alle von ihm gespeist – das bedeutet auch, dass du schlussendlich weniger Akkus im Blick haben musst.
Das Topmodell der Fastlane-Reihe trägt den Namen „Premium“ und unterstreicht seinen sportlichen Race-Ansatz durch die optisch auffälligen Zipp NSW 353 Aero-Laufräder. Preislich liegt es bei knapp 12.000 Euro und kommt auf unter 10 kg. Das Einstiegsmodell ist in zwei Farben erhältlich, wiegt laut Scott 11,1 kg und kostet 6.799 Euro (UVP).
- Schaltgruppe Shimano 105 Di2
- Kurbelgarnitur FSA 50-34t
- Laufräder Syncros Capital 1.0 40
- Reifen Schwalbe Pro One 34 mm
- scott-sports.com
- Gewicht (Herstellerangabe) 11,1 kg
- Preis (UVP) 6.799 Euro
- Schaltgruppe Shimano Ultegra Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder DT Swiss ARC 1500
- Reifen Schwalbe Pro One 34 mm
- scott-sports.com
- Gewicht (Herstellerangabe) 10,6 kg
- Preis (UVP) 7.799 Euro
- Schaltgruppe Shimano Dura Ace Di2
- Kurbelgarnitur Praxis Type 5 50-34t
- Laufräder Zipp 353 NSW TL SR 40
- Reifen Schwalbe Pro One 34 mm
- scott-sports.com
- Gewicht (Herstellerangabe) 9,9 kg
- Preis (UVP) 11.999 Euro
Du willst wissen, wer hinter TQ steckt? Wir waren zu Besuch bei den Bayern!
Infos und Bilder: Hersteller




















