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Tests

Tests: POC Trabec – Der Helm für Enduro Rider im Test

18. Januar 2015 by Andreas Waldera

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Test: Sicher wie ein Panzer – das wurde viele Jahre den schwedischen Autos nachgesagt. Eine gewisse Parallele bezüglich der Sicherheit lässt sich beim Blick auf den POC Trabec nicht verleugnen. Der Helm für Enduro Rider besticht durch eine markante Optik und eine sehr solide Bauweise. Kann der POC Trabec allerdings auch beim Riden so überzeugen? Wir waren mit dem Enduro Helm über mehrere Wochen auf den Trails in der Eifel unterwegs.

Der von uns getestete POC Trabec stellt das Einstiegsmodell der Helmserie dar, für den allerdings vom Hersteller immer noch eine UVP von 160 Euro angesetzt ist. Nach diesem kleinen Schock sollte sich allerdings jeder Biker ernsthaft darüber Gedanken machen, wie viel ihm seine Gesundheit wert ist. Der POC Trabec lässt natürlich keine Sicherheitszertifikate vermissen. Der Helm erfüllt somit neben den Standards CE EN 1078 und CPSC 12.03 auch die australische Norm AS/NZS2063-2008.



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Die solide Polycarbonat-Helmschale mit aramidverstärkten Bereichen ist am Hinterkopf tief nach unten gezogen. Für eine ausreichende, wenn auch nicht perfekte Belüftung des Kopfs sorgen 16 Ventilationsöffnungen und Luftkanäle. Allerdings muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass die Helmschale den Kopf sehr großflächig abgedeckt, weshalb die Belüftung einen sehr guten Kompromiss darstellt. Selbstverständlich wird der POC Trabec im Inmolding-Verfahren hergestellt. Bei einem Abflug sorgt der EPS Schaum für eine Dämpfung der Aufschlagsenergie.

Die empfindlichen Kanten des EPS Schaums werden von der nahtfreien Helmschale umschlossen und somit gut vor äußeren Einflüssen geschützt. Die Helmriemen verlaufen durch eine speziell angebrachte Öffnung. Well done! Das antibakterielle Innenpolster des POC Trabec lässt sich entnehmen und somit bei Bedarf reinigen. Das abnehmbare Helmschild ist eine Freude für alle Chemiker in der Kunststoffindustrie. Es lässt sich ohne zu brechen extrem verbiegen und nimmt sofort wieder seine ursprüngliche Form an.



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Der in drei Größen erhältliche POC Trabec drückt bei uns in der Größe M/L mit 350 Gramm auf die Waage. Die Passform des Helms ist ausgezeichnet. Die Größenanpassung geschieht unkompliziert über Schieber am Hinterkopf. Eine weitere Einstellmöglichkeit, besonders für Brillenträger, bietet die etwas fummelige dreistufige Höhenanpassung. Wenn der Helm erstmal passt, dann sitzt er wie angegossen. Durch den tiefen Sitz umschließt der Trabec den Kopf geradezu. Vom Gefühl her sitzt der Helm wie ein BMX-Helm.

Das macht sich natürlich auf dem Trail äußerst positiv bemerkbar. So ruppig der Trail auch ist, der Helm sitzt wie ein fester Bestandteil des Schädels wackelfrei auf dem Kopf. Der Tragekomfort bleibt auch nach stundenlangem Riden erhalten. Die Verarbeitung ist top und auch nach dem Test konnten wir keine vom Tragen verursachten Schäden erkennen. Sicher und robust wie ein Panzer – das trifft in diesem Fall auch auf den POC Trabec zu!



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Auf einen Blick

  • Hervorragende Passform, gute Belüftung
  • Coole Optik
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Erhältlich in drei Größen und mehreren Farben
  • Herstellerseite
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Stichworte:EnduroHelmNewsPOCTesttrabec

Über Andreas Waldera

Andreas Waldera ist bereits seit vielen Jahren als Online-Redakteur und Testfahrer tätig. Mit seinen im BMX und Downhill verankerten Wurzeln kann es für ihn beim Biken nicht ruppig genug sein. Für seine Leidenschaft Fahrradfahren ist der gebürtige Niederrheiner in die schöne Eifel gezogen.

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