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Radsport: Nils Politt im Interview: „Mein Lieblingsrennen ist Paris-Roubaix“

24. August 2018 by Michael Behringer

Tour de France 2019 Politt

Radsport: Er ist groß und er liebt das Kopfsteinpflaster: Nils Politt (Katusha-Alpecin) ist im Fahrerfeld kaum zu übersehen. Mit seinen strahlend weißen Zähnen hat der Hühne fast immer ein Lächeln im Gesicht. Bei der Deutschland Tour hat er Velomotion vor dem Start der zweiten Etappe ein Interview gegeben. Danach fuhr er bei eben jenem Teilstück auf Rang #4.

Nils, 2008 gab es die Deutschland Tour das letzte Mal. Welche Erinnerungen hast du daran?

Nils Politt: „Ich bin die Deutschland Tour noch nie gefahren. Als Kind habe ich sie mir aber natürlich im Fernseher angesehen. Es ist schön, wieder eine Rundfahrt in Deutschland zu haben. Es gibt ja keine mehr, seitdem die Bayern-Rundfahrt ausgestorben ist.“

Und spüren die Fahrer die Begeisterung am Streckenrand?

Nils Politt: „Ja, doch. Gestern war wirklich schon einiges los, sowohl bei der Teamvorstellung in Koblenz, als auch im Ziel in Bonn. Es ist richtig schön, dass die Deutschland Tour von der Bevölkerung so gut angenommen wird.“



Stage 1 @deutschlanddeinetour done thanks Koblenz and Bonn for the warm welcome 👍🏻👏👏 📷 @jojoharperphoto #raceasafamily #TeamKatushaAlpecin ⠀⠀ •⠀⠀ •⠀⠀ •⠀⠀ • @katushasports @alpecincycling @canyon #instacycling #cyclingshots #cyclist #fromwhereiride #roadcycling #stravacycling #outsideisfree #cyclinglife #livetoride #roadslikethese #cyclinglife #cyclingphotos #velo #bici #bicicletta #ciclismo #cycling #cyclingpics

Ein Beitrag geteilt von Nils Politt (@nilspolitt) am Aug 23, 2018 um 1:04 PDT



Du bist mit einer Länge von 192 cm ein sehr großer Fahrer.

Inwiefern gibt der Körperbau vor, welcher Fahrertyp man werden kann?

Nils Politt: „Ich habe sehr lange Beine. Dadurch habe ich einen großen Hebel. Eher als die Körpergröße ist die Muskelstruktur dafür verantwortlich, welcher Fahrertyp man werden kann. Hast du kurze Muskelfasern, bist du ein Sprinter, bei langen Muskelfasern ein Fahrer mit Ausdauer.“

Was macht ein Radprofi – abgesehen von Massage und Verpflegung – zwischen den Etappen?

Nils Politt: „Gestern zum Beispiel hatten wir in Bonn sehr gutes Wetter. Da sind wir alle raus gegangen und haben gemeinsam einen Kaffee getrunken. Wir haben gequatscht, nicht über Radsport, sondern einfach auch mal über andere Dinge. Nach dem Abendessen schaue ich mir häufig einen Film an und versuche zu relaxen.“

Zwei kurze Fragen zum Abschluss: Welches ist dein Lieblingsrennen?

Nils Politt: „Mein Lieblingsrennen ist Paris-Roubaix!“



Welche Ziele steuerst du nach der Deutschland Tour an?

Nils Politt: „Ich werde zur Tour of Britain fahren und danach zur Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren und nach Münster.“

what a race today very happy with my 7th place today @parisroubaixcourse a big thanks to my teammates @rickzabel @marcelkittel @mhaller91 @tonymartin_procyclist @jenthe_biermans @madswurtzschmidt 📷 @gettysport #raceasafamily #TeamKatushaAlpecin ⠀⠀ •⠀⠀ •⠀⠀ •⠀⠀ • @katushasports @alpecincycling @canyon #instacycling #cyclingshots #cyclist #fromwhereiride #roadcycling #stravacycling #outsideisfree #cyclinglife #livetoride #roadslikethese #cyclinglife #cyclingphotos #velo #bici #bicicletta #ciclismo #cycling #cyclingpics#parisroubaix#cobbels

Ein Beitrag geteilt von Nils Politt (@nilspolitt) am Apr 8, 2018 um 12:33 PDT



Stichworte:Deutschland-TourInterviewNewsNils Politt

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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