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Produktnews

Eurobike 2019: Bianchi E-SUV – Radikal anderes E-MTB im Motorrad-Look

4. September 2019 by Michael Faiß

Produktnews / E-MTB: Eines der großen Themen des ersten Messetags bei der Eurobike 2019 ist definitiv das neue E-MTB von Bianchi – mit mutigem Design, cleveren technischen Lösungen und hochwertiger Ausstattung macht es neugierig. Wir haben uns das neue Bianchi E-SUV genauer angesehen.

Radikal anders – Love it or hate it

Als am Stand von Bianchi heute Vormittag der Vorhang über dem neuen E-SUV gelüftet wurde, hatte die Eurobike 2019 gewiss eines seiner ersten Highlights gewonnen: Das edle Carbon E-Fully bietet optisch wie technisch spannende Lösungen und ein insgesamt radikal anderes Design, das polarisieren dürfte. Ein typisches „Love it or hate it“-Bike. Daumen hoch für so viel Mut seitens der italienischen Traditionsschmiede.

Ob man es nun mag oder nicht: Die markante Optik hebt das Bike von der Masse ab.


Mit 150mm Federweg im Heck richtet man sich mit dem neuen E-Fully durchaus an sportliche Fahrer, die auch gerne einen Trail unter die Räder nehmen – wie der Name bereits verrät sieht man darin jedoch nicht die einzige Zielgruppe. Ebenso sieht man das neue Rad für komfort-liebende Tourenfahrer und bietet diesen einige clevere Features, zu denen wir gleich noch im Detail kommen – darunter unter anderem die in den Rahmen integrierte Beleuchtung und formschöne Mudfender.

Ein Blick auf die Geometrie zeigt uns jedoch auch: Wer es mit dem Bianchi E-SUV krachen lassen möchte, dürfte kaum enttäuscht werden. Moderne Winkel, ein langer Hauptrahmen – all das verspricht viel Laufruhe, ohne weniger geübte Tourenfahrer abzuschrecken.

Geometrie Bianchi E-SUV



SML
Sitzrohr (in mm)440480520
Oberrohr horizontal (in mm)600620645
Steuerrohr (in mm)110120130
Kettenstrebe (in mm)452452452
Radstand (in mm)121612381265
Lenkwinkel (in °)656565
Sitzwinkel (in °)75.575.575.5
Reach (in mm)442460482
Stack (in mm)623631641


SML
Sitzrohr (in mm)440480520
Oberrohr horizontal (in mm)600620645
Steuerrohr (in mm)110120130
Kettenstrebe (in mm)452452452
Radstand (in mm)121212341261
Lenkwinkel (in °)656565
Sitzwinkel (in °)75.575.575.5
Reach (in mm)440458480
Stack (in mm)624633642

Am Puls der Zeit zeigt sich Bianchi in puncto Laufradgrößen: Einzig die Race Variante setzt auf klassische 29 Zoll Laufräder, die beiden anderen Modelle sind mit einem Laufradmix aus 29 Zoll vorn und B+ hinten ausgestattet. Gutmütiges Überrollverhalten und viel Kontrolle vorn, massig Traktion hinten.



Shimano Motor, 720Wh Akku und hochwertige Komponenten

Beim Antrieb setzt Bianchi für seinen Highend-Neuzugang auf Shimanos bewährten E-8000 Motor und kombiniert diesen mit einem 720Wh Akku, der – wie man es von einem modernen E-MTB erwartet – im Unterrohr sitzt. Die Akkuabdeckung wurde dabei so konstruiert, dass sie für eine konstante Frischluftzufuhr sorgt und den hitzeempfindlichen Energiespeicher vor Überhitzung bewahrt. Das spezielle Unterrohrdesign fungiert zusätzlich wie eine Art „Schutzblech-Light“ und dürfte den Fahrer vor den gröbsten Verschmutzungen schützen.



Die sonstige Ausstattung des Carbon Bikes ist in allen Austattungsvarianten hochwertig und dem hohen Preis angemessen. Mit Fox Factory Fahrwerk, 12-fach Schaltungen und DT Swiss Laufräder erlaubt man sich keine Ausrutscher. Ein besonderes Highlight ist auch die eigens für das Rad entwickelte Lenker-Vorbau-Kombination aus Carbon, die mittig auch eine Garmin-kompatible Befestigung bietet.



Eigene Formsprache, integrierte Beleuchtung und optionale Schutzbleche

Doch nochmals zurück zur Optik: Mit seinem extrem kantigen Design und der teils fast ein wenig wild anmutenden Linienführung hebt sich das Bianchi E-SUV definitiv von der Masse der E-Bikes ab. Ähnliches gilt für die clever in den Rahmen integrierte Beleuchtung – in Deutschland leider lediglich als Zusatzbeleuchtung zugelassen: Vorn sitzt diese im markanten Steuerrohr, hinten in den Sitzstreben. Apropos Streben: Das Hinterbaudesign verzichtet auf eine Kettenstrebe im klassischen Sinne.



Die Rally Edition des Bikes ist außerdem mit auf den Rahmen abgestimmten Mud-Fendern vorn und hinten ausgestattet, die ein vollwertiges Schutzblech natürlich nicht ersetzen kann, aber Fahrer oder Fahrerin vor gröbstem Schmutz bewahren dürften.

Ausstattungen, Modelle und Preise

Das Bianchi E-SUV Racer wird im März 2020 in drei Ausstattungsvarianten erhältlich sein. Alle sind im eher hochpreisigen Sektor angesiedelt: Das „Einstiegsmodell“ schlägt mit stolzen 6.790 Euro zu Buche, das Topmodell knackt gar die 10.000 Euro-Marke. Die Ausstattungen sind noch nicht bis ins letzte Detail bekannt, doch fest steht, dass die beiden teuren Modelle mit Shimanos XTR 12-fach Schaltung und Fox Factory Fahrwerk samt passender Transfer Stütze gespect sein werden.

Nicht nur bei der Ausstattungs-Wertigkeit gibt es jedoch Unterschiede, auch die Ausrichtung der Bikes selbst unterscheidet sich etwas. Das Topmodell trägt den Beinamen „Race“ und wird diesem auch gerecht: 29 Zoll Laufräder vorn und hinten, 2,6″ breite Reifen – zudem wird hier auf die integrierte Beleuchtung und auch den Mud-Fender vorn verzichtet. Am anderen Ende des Spektrums liegt die Rally Version mit integrierter Beleuchtung im Rahmen – samt der schick gelösten Rücklichter – und zusätzlich einem Lupine Frontscheinwerfer.



Gemeinsam haben alle Ausstattungsvarianten den Shimano E-8000 Motor samt des im Unterrohr versteckten 720Wh Akku.

Bianchi E-SUV Racer

Federweg: 160mm / 150mm
Laufradgröße: 29×2,6″
Schaltung: Shimano XTR 12-Speed
Beleuchtung: Ohne



Preis: 10.490 Euro

Bianchi E-SUV Rally

Federweg: 150mm
Laufradgröße: 29 / 27,5″ Mix
Schaltung: Shimano XTR 12-Speed
Beleuchtung: Vorn, Hinten, Seite + zusätzlicher Frontscheinwerfer



Preis: 9.490 Euro

Bianchi E-SUV Adventure

Federweg: 150mm
Laufradgröße: 29 / 27,5″ Mix
Schaltung: Sram GX Eagle
Beleuchtung: Vorn, Hinten, Seite

Preis: 6.790 Euro



Web

www.bianchi.com

Stichworte:BianchiCarbonE-FullyE-MTBEnduroeurobike2019MTB

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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