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Tour de France #16: Hugo Houle siegt für seinen verstorbenen Bruder in Foix

19. Juli 2022 by Michael Behringer

Houle Tour de France

Radsport: Hugo Houle hat es geschafft! Der Kanadier hat die 16. Etappe der Tour de France gewonnen und damit sein großes Vorhaben tatsächlich erfüllen können. Seinem verstorbenen Bruder – mit dem er gemeinsam immer die Tour de France verfolgt hat – versprach er einen Etappensieg beim größten Radrennen der Welt.

Houle Hugo Tour de France

Houle krönt die starke Leistung von Israel – Premier Tech

Die 16. Etappe der Tour de France geht an Hugo Houle (Israel – Premier Tech). Der Kanadier gewann das 178,5 Kilometer lange Teilstück von Carcassonne nach Foix nach dem dritten und letzten Ruhetag als Solist. Er war Teil einer 29 Mann starken Ausreißergruppe, die am Port de Lers bereits zerfiel. In der Mur de Péguère erwies sich der 31-Jährige als stärkster Kletterer. Hinter ihm sicherte Teamkollege und Landsmann Michael Woods den Tagessieg mustergültig ab, indem er stets im Windschatten des US-Amerikaners Matteo Jorgenson (Movistar) fuhr und diesen somit demoralisierte. Ein Sturz sorgte schließlich endgültig für die Entscheidung. So sicherte sich im Zielort Foix am Ende sogar Valentin Madouas (Groupama – FDJ) den zweiten Rang. Erneut jubeln darf Simon Geschke (Cofidis). Der Deutsche war ebenso Teil der großen Ausreißergruppe. Mit weiteren Punkten verteidigte der Berliner das Bergtrikot einmal mehr.



Die Top 3 nutzen ihre Relais-Stationen

Auch heute hat Tadej Pogacar (UAE) alles versucht, um dem Mann in Gelb Zeit abzunehmen. Doch Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma) blieb sowohl am Port de Lers, als auch in der Mur de Péguère souverän. Der Slowene attackierte in beiden Anstiegen, wurde seinen Widersacher jedoch nicht los. Nach Erklimmen des Gipfels griffen beide auf ihre Relais-Stationen zurück. Tadej Pogacar durfte sich über die Unterstützung von Brandon McNulty (UAE) freuen, während Jonas Vingegaard von vorn die Hilfe von Wout van Aert (Jumbo – Visma) erhielt. Auch auf Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) wurde gewartet. Daniel Martinez (Ineos Grenadiers) befand sich in der Spitzengruppe des Tages und hatte keine Chancen mehr auf den Etappensieg. Also blieb er auf der Kuppe stehen und fuhr seinen eigentlich bereits distanzierten Kapitän in der Abfahrt wieder in die Favoritengruppe zurück.

Ein schwarzer Tag für die Franzosen

Bis heute warten die französischen Fans auf einen Etappensieg eines einheimischen Fahrers. Auch heute sollte es nicht mit einem Tageserfolg klappen. Dazu kam ein rabenschwarzer Tag für die Klassementfahrer aus Frankreich. Sowohl David Gaudu (Groupama – FDJ), als auch Romain Bardet (DSM) konnten in der Mur de Péguère mit dem Tempo der Topfahrer nicht Schritt halten. Bei Bardet scheint es sich erneut um Magenprobleme zu handeln. Auf Grund dieser musste er bereits beim Giro d’Italia auf Rang vier liegend aufgeben. Gaudu gelang dank seiner Teamkollegen und seiner Abfahrtsfähigkeiten danach immerhin wieder der Anschluss.

Kämna & Walscheid steigen aus

Schon vor dem Start gab es schlechte Nachrichten für die Franzosen. Aurélien Paret-Peintre (Ag2r – Citroën) und Mikaël Cherel (Ag2r – Citroën) dürfen auf Grund eines positiven Coronatests nicht mehr an der Tour de France teilnehmen. Ebenfalls erwischt hat es Max Walscheid (Cofidis). Landsmann – und Fast-Etappensieger – Lennard Kämna (Bora – hansgrohe) zog wegen einer hartnäckigen Erkältung zurück. Dänemarks Jakob Fuglsang (Israel – Premier Tech) trat wegen seinen Sturzfolgen die Heimreise an.



Twitter-Kanal von Bora – hansgrohe:
„Wegen einer anhaltenden Erkältung, die vor einigen Tagen begann und sich bis zum gestrigen Ruhetag nicht besserte, wird Lennard Kämna unglücklicherweise nicht mehr zur 16. Etappe der Tour de France heute starten.“

Max Walscheid auf Instagram:
„Es ist eine große Enttäuschung für mich. Paris nicht zu erreichen, ist frustrierend, aber es blieb mir keine andere Wahl.“

Emotionele Hugo Houle rondt ontsnapping af en wint de 16e rit in de Tour #TDF2022 pic.twitter.com/yn1KGgibDR



— Sporza (@sporza_koers) July 19, 2022



Stichworte:Hugo HouleNewsSimon GeschkeTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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