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Vorsicht vor Fakeshops im Internet: Schutz vor betrügerischen Fahrrad-Onlineshops

12. Januar 2024 by Michael Faiß

Allgemein: Sogenannte Fakeshops im Internet sind auch im Jahr 2024 weiterhin ein großes Problem. Augenscheinlich seriöse Seiten locken mit starken Preisen mit der Absicht, Besucher zur Bestellung zu animieren – ohne dabei jemals die Absicht zu haben, wirklich Fahrräder zu liefern. In diesem Artikel werden wir erklären, wie man betrügerische Onlineshops erkennen und welche Schritte man unternehmen kann, um sich vor ihnen zu schützen.

Das Internet hat den Einkaufsprozess in vielerlei Hinsicht revolutioniert und ermöglicht es den Verbrauchern, Produkte bequem von zu Hause aus zu kaufen. Dieser Komfort hat jedoch auch die Tür für betrügerische Aktivitäten geöffnet. In der jüngeren Vergangenheit sind es insbesondere sogenannte Fakeshops, die den Behörden Sorgen bereiten.

Was sind Fakeshops?

Fakeshops sind falsche Onlineshops, die sich einen legitimen Anstrich geben, um ahnungslose Verbraucher zu betrügen. Im Fahrradsektor sind sie auch deshalb besonders problematisch, da Fahrräder und E-Bikes teure Investitionen sind und die Versuchung, ein vermeintliches Schnäppchen zu ergattern, groß ist. Diese betrügerischen Websites bieten oft Produkte zu unschlagbar günstigen Preisen an, locken Kunden an und stehlen dann ihre Zahlungsinformationen oder liefern minderwertige oder gar keine Waren.



Vor allem in der momentanen Marktlage sind solche Shops noch schwieriger zu erkennen als zuvor, da auch reguläre Händler häufig sehr hohe Rabatte bieten.

Wie erkennt man betrügerische Fahrrad-Onlineshops?

Auch wenn es nicht das eine klare Zeichen gibt, das betrügerische Onlineshops entlarvt, gibt es doch einige Anzeichen, bei denen die Alarmglocken schrillen sollten. Vor allem wenn mehrere davon vorhanden sind, sollte man auf alle Fälle von der Bestellung absehen.

  • Ungewöhnlich niedrige Preise: Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, sollten man misstrauisch sein. Hier hilft ein Vergleich mit anderen Händlern, um die Höhe des Rabatts besser einschätzen zu können.
  • Fehlende Kontaktinformationen: Seriöse Online-Shops verfügen immer über klare Kontaktinformationen, wie eine physische Adresse und eine gültige Telefonnummer. Dazu gehören auch ein vollständiges Impressum und ausformulierte AGBs. Fehlen diese Informationen auf der Website, gilt: Finger weg!
  • Fehlende Kundenbewertungen oder Bewertungen ohne Inhalt: Wenn es keine Bewertungen gibt oder die vorhandenen Bewertungen allzu positiv und ohne detaillierte Kommentare sind, könnte dies ein Zeichen für einen Fakeshop sein.
  • Unsichere Zahlungsmethoden: Websites, die nur ungesicherte Zahlungsmethoden wie Vorkasse akzeptieren, sollte man meiden. Seriöse Händler bieten sichere Zahlungsoptionen wie Kreditkarten oder PayPal an. Vor allem PayPal bietet durch den Käuferschutz ein hohes Maß an Sicherheit.
  • Fehlende SSL-Verschlüsselung: Auch eine fehlende SSL Verschlüsselung kann auf einen Fakeshop hindeuten. Dies wird normalerweise durch ein „https://“ in der URL und ein Schlosssymbol im Browser angezeigt. Ohne diese Sicherheitsmerkmale sollten man keine persönlichen Informationen eingeben.
  • Fahrräder und E-Bikes von Direktversendern im Angebot: Viele Fakeshops für Fahrräder und E-Bikes haben Bikes von beliebten Direktversendern im Angebot (z.B. Canyon, Radon oder Rose). Das ist schon ein deutliches Anzeichen, schließlich werden diese ausschließlich über die Hersteller direkt vertrieben (ausgenommen Gebrauchträder).
Leider lässt sich ein Fakeshop nicht immer direkt erkennen. Im obigen Beispiel wirkt der Auftritt professionell, der Preis ist realistisch, selbst Impressum und Telefonnummer sind vorhanden. In diesem Fall hilft nur eine eigene Recherche.


Wie kann man sich vor Fahrrad-Fakeshops schützen?

  • Recherche: Ob ein Onlineshop „echt“ ist, lässt sich durch eigene Recherche in der Regel recht schnell herausfinden. Hier hilft ein Blick in Bewertungsportale wie Trustedshops aber auch eine einfache Google-Suche nach „‚Shopname‘ Erfahrungen“ kann bereits Aufschluss geben. Auch die Verbraucherzentrale bietet ein Tool, das bei der Identifizierung von Fakeshops zu helfen kann.
  • Überprüfung der Webseite: Es hilft, vor der Bestellung mehr als nur eine Produktseite anzuschauen. Oft fallen Unstimmigkeiten nämlich schon auf, wenn man sich ein paar Minuten durch die Kategorien und anderen Unterseiten klickt.
  • Zahlungssicherheit: Unsichere Bezahlmethoden wie Vorkasse sollte man nur dann nutzen, wenn man sich zu 100% sicher ist, dass der Shop echt ist. Auch beim Eingeben von Kreditkarten-Informationen sollte man Vorsicht walten lassen.
  • Melden verdächtiger Websites: Stößt man auf einen Fakeshop, sollte man diesen den örtlichen Behörden und/oder Verbraucherschutzorganisationen melden, um anderen potenziellen Opfern zu helfen.

Wahrscheinlich werden derartige Fakeshops erst von der Bildfläche verschwinden, wenn niemand mehr dort bestellt. Insofern kann jeder seinen Teil dazu beitragen, derartigen Betrügern nach und nach das Wasser abzugraben. Bis es soweit ist, sollte man beim Kauf im Internet immer wachsam bleiben und die obigen Vorsichtsmaßnahmen im Hinterkopf behalten.

Weitere Informationen zum Thema Fakeshops im Internet

Informationen der Verbraucherzentrale
Fakeshop-Scanner von Trustedshops
Informationen der Bundesregierung

Stichworte:fakeshopsfeaturedinternet

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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