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Kaufberatung

Ideal zum Pendeln und für die Stadt: Die zehn besten Gravelbikes mit Vollausstattung

16. April 2026 by Lukas Mühlehner

Zehn Gravelbikes mit pendeltauglicher Vollausstattung

Gravelbikes mit Vollausstattung, oft als „Fully Equipped“ geführt, erfreuen sich größter Beliebtheit. Und das aus gutem Grund: Auf den sportlichen Bikes ist schnelles Vorankommen praktisch garantiert. Gepäckträger, Schutzbleche und Beleuchtung erweitern dabei den Einsatzbereich im Alltag: Einkaufen, in die Arbeit pendeln, kleine Besorgungen, oder am Wochenende eine Tour ins Grüne – hier sind zehn „Fully Equipped“ Gravelbikes im Preisbereich zwischen 999 € und über 3.000 €, die wir für die besten halten.

Was ist ein „Fully Equipped“ Gravelbike?

Bei Gravelbikes denkt man oft an sportliche Räder für ausgedehnte Backcountry-Touren, die voll auf den sportlichen Einsatz getrimmt sind: Aerodynamisch optimierte Carbon-Rahmen für maximale Steifigkeit, viel Sattelüberhöhung und Lycra sowie Clipless-Pedale sind sowieso gesetzt. Nicht gerade die optimale Wahl für die Fahrt in die Arbeit oder zum Einkaufen. Viele Hersteller haben aber auch sogenannte „Fully Equipped“ Gravelbikes im Sortiment. Diese Dropbar-Gefährte sind mit Schutzblechen, Beleuchtung, Gepäckträger und manchmal sogar einem Fahrradständer perfekt für den Alltagseinsatz vorbereitet. Gleichzeitig sind sie etwas sportlicher gezeichnet als das klassische Trekking-Bike und verhelfen so zu schnellem Vorankommen. Wir haben die zehn besten Kandidaten für die nächste Pendelstrecke gesammelt:

  • Bulls Daily Grinder
  • Cannondale Topstone EQ
  • Conway GRV & NYVO
  • Cube Nuroad FE
  • Diamant Nhoma Plus
  • Focus Atlas 6.8 EQP
  • Ghost Asket EQ
  • Kettler Scinto 1.0 Tour
  • KTM Gravelator 20 LFC
  • Stevens Gavere FEQ

Das braucht ein Gravelbike für den Alltagseinsatz:

  • Eine Beleuchtung, idealerweise von einem Nabendynamo gespeist. So kann der Akku nie leer werden und man wird im Dunkeln zuverlässig gesehen.
  • Schutzbleche: Minimalistische Lösungen sind hier fehl am Platz, ein gescheites Schutzblech muss den Reifenumfang möglichst großflächig umschließen, sodass nirgends Spritzwasser vom Fahrtwind hochgeweht werden kann. Zudem sollten sie stabil ausgeführt sein – Klappern geht gar nicht!
  • Gepäckträger – sie helfen, den Rücken schweißfrei zu halten. An ihnen lässt sich per Korb oder Pannier-Tasche alles verstauen, was man für die Arbeit oder einen kleinen Einkauf transportieren muss.
  • Ein Fahrradständer – er ist zwar kein Muss, kann sich aber als ungemein praktisch erweisen, wenn nirgends ein Platz zum Anlehnen verfügbar ist.

Welche „Fully Equipped“ Gravelbikes würden wir wählen?

Bulls Daily Grinder

Das Bulls Daily Grinder gibt es in drei Ausstattungsvarianten mit zehn oder zwölf Gängen und zu Preisen zwischen 1.399 € und 1.799 € (UVP). Alle Modelle setzen auf ein Nabendynamo sowie 55 mm breite Aluminiumschutzbleche, um den Fahrer zuverlässig vor Matsch und Regen zu schützen. Der schnörkellose Rahmen aus dem gleichen Material kommt mit vielen Anschraubpunkten für Zubehör, die Kabel sind sauber im Inneren geführt und nicht zu sehen.



  • Besonderheiten vollintegrierte Kabelführung, Carbon Gabel, viele Anschraubpunkte
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Ständer
  • Größen S – XL
  • Max. Systemgewicht 135 kg
  • Preis 1.399 – 1.799 € (UVP)
  • www.bulls.de

Bulls Daily Grinder

Cannondale Topstone EQ

Cannondale bietet seinen Topstone Gravel-Evergreen auch in einer EQ-Variante an. Pendler müssen zwar auf den Fahrradständer verzichten, erhalten aber eine 2×10-Schaltung mit großer Bandbreite und einen elegant geschnittenen Aluminium-Rahmen, der in fünf Größen erhältlich ist. Die einzige Ausstattungsvariante liegt bei 2.299 € (UVP).

  • Besonderheiten Carbon Gabel, Oberrohr-Mounts, Dropperpost-Kompatibilität
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung
  • Größen XS – XL
  • Max. Systemgewicht 150 kg
  • Preis 2.299 € (UVP)
  • www.cannondale.com

Cannondale Topstone



Conway GRV & NYVO

Conway hat gleich zwei Gravelbikes mit Vollausstattung im Sortiment. Sowohl das GRV als auch das NYVO gibt es jeweils in drei Ausstattungsvarianten mit Schutzblech, Gepäckträger, Beleuchtung – und teilweise sogar mit Ständer. Das sportlich-moderne NYVO kostet zwischen 1.699,95 € und 3.199,95 €, das GRV gibt es bereits ab 1.599,95 € (UVP).

  • Besonderheiten tlw. vollintegrierte Kabelführung, Carbon Gabel, viele Modelle
  • Rahmenmaterial Aluminium (GRV), Carbon (tlw. NYVO)
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, tlw. Ständer
  • Größen S – XL
  • Max. Systemgewicht 130 kg
  • Preis 1.599,95 € – 3.199,95 € (UVP)
  • www.conway-bikes.com

Conway Nyvo

Cube Nuroad FE

Cube punktet mit großer Auswahl, einer breiten Preisspanne von unter 1.000 € bis zu 2.599 € (UVP), und einem umfangreichen Angebot an Zubehör von der Cube-Tochter Acid. Damit wird das Gravelbike stark individuell anpassbar. Die Waldershofer bieten mehrere Modelle mit zwei verschiedenen Aluminium- sowie mit einem Carbon-Rahmen an und setzen auf Schaltgruppen von Shimano. Gerade das C:62 Carbon-Modell überzeugt mit einem futuristischen Look und aerodynamischen Laufrädern mit 34 mm tiefen Felgen. Auch ein Frontgepäckträger lässt sich montieren.



  • Besonderheiten tlw. vollintegrierte Kabelführung, Carbon Gabel, umfangreiches Zubehörangebot von Cube Acid
  • Rahmenmaterial Aluminium, Carbon
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, meist Ständer
  • Größen XS – XL
  • Max. Systemgewicht 115 kg (One FE, Pro FE), 130 kg (C:62 Pro FE, Race FE)
  • Preis 999 – 2.599 € (UVP)
  • www.cube.eu

Cube Nuroad

Diamant Nhoma Plus

Deutschlands ältester Fahrradhersteller, Diamant, hat mit dem Nhoma Plus ebenfalls ein Gravelbike mit Vollausstattung in petto. Der Look des eher stelzigen Rahmens mit der langen Starrgabel mag verwundern, ist aber darauf ausgerichtet, auch eine Federgabeln aufzunehmen. Preislich liegt das Nhoma Plus bei 1.699 € (UVP).

  • Besonderheiten Federgabelkompatibilität, Carbon Gabel, viele Anschraubpunkte
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Ständer
  • Größen S – XL
  • Max. Systemgewicht 136 kg
  • Preis 1.699 € (UVP)
  • www.diamantrad.com

Diamant Nhoma Plus



Focus Atlas 6.8 EQP

Der formschön designte Aluminiumrahmen des Focus Atlas 6.8 EQP ist ab Werk mit Front- und Heckträger, Schutzblechen, Beleuchtung und Ständer ausgestattet. Das Focus verfügt zudem über eine 2×10 Shimano-Schaltung, ist in fünf Rahmengrößen sowie zwei Farben erhältlich und kostet 1.999 € (UVP).

  • Besonderheiten vollintegrierte Kabelführung, Front- & Heckträger, Carbon Gabel
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger (vorne & hinten), Beleuchtung, Ständer
  • Größen XS – XL
  • Max. Systemgewicht 135 kg
  • Preis 1.999 € (UVP)
  • www.focus-bikes.com

Ghost Asket EQ

Mit den charakteristischen, abwärts geschwungenen Sitzstreben fallen die beiden Ausstattungsversionen des Ghost Asket EQ definitiv auf. Die Beleuchtung wird beim Ghost Essential EQ und Ghost EQ nicht über ein Nabendynamo, sondern per Akku mit Strom versorgt. Ebenfalls mit an Bord: Eine Shimano Zweifach-Schaltgruppe. Preislich liegen die Ghost-Bikes zwischen 1.799 – 1.999 € (UVP).



  • Besonderheiten voll integrierte Kabelführung, Carbon Gabel, viele Anschraubpunkte
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Akkubeleuchtung
  • Größen XS – XL
  • Max. Systemgewicht 120 kg
  • Preis 1.799 – 1.999 € (UVP)
  • www.ghost-bikes.com

Ghost Asket Essential

Kettler Scinto 1.0 Tour

Der Alurahmen des Kettler Scinto 1.0 Tour besitzt einen sportlichen Knick im Oberrohr kurz vor der Sattelstütze. Dieses Design-Merkmal des Gravelbikes steht aber nicht allein – auffällig ist auch die Sattelklemme, die die Verwendung von höhenverstellbaren Sattelstützen erlaubt. Eine 2×10 Schaltgruppe von Shimano ist ebenso verbaut wie eine Front- und Rückbeleuchtung und 40 mm breite Reifen. Preislich liegt das Kettler bei 2.199 € (UVP).

  • Besonderheiten Dropperpost-Kompatibilität, viele Anschaubpunkte, u.a. für Apple Air Tag
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung
  • Größen 44 – 62 cm
  • Max. Systemgewicht 125 kg
  • Preis 2.199 € (UVP)
  • www.kettler-alu-rad.de

Kettler Scinto 1.0 Tour



KTM Gravelator 20 LFC

Von KTM kommt das Gravelator 20 LFC. Das Bike mit dem martialischen Namen ist umfassend ausgestattet und besitzt einen Gepäckträger, Schutzbleche, Fahrradständer und Beleuchtung. Darüber hinaus sind 45 mm breite Reifen, eine Carbongabel und eine 2×10 Shimano Cues Schaltung verbaut. Damit kommt das KTM auf einen Preis von 1.599 € (UVP).

  • Besonderheiten voll integrierte Kabelführung, Carbon Gabel, viele Anschraubpunkte
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Ständer
  • Größen XS – XL
  • Max. Systemgewicht 124 kg
  • Preis 1.599 € (UVP)
  • www.ktm-bikes.at

Stevens Gavere FEQ

Die Marke Stevens bietet ihr vollausgestattetes Gravelbikes, das Gavere FEQ, in drei Ausstattungsvarianten an – das 2.699 € teure Pro-Modell verfügt sogar über eine SRAM Apex AXS Schaltung, bei der das Schaltwerk hinten per Funk angesteuert wird. Zudem sind Markenlaufräder von DT Swiss mit Nabendynamo am Topmodell verbaut. Das Einstiegsmodell für 1.599 € setzt auf den gleichen Alu-Rahmen, erhält aber keine Carbon-Gabel.



  • Besonderheiten voll integrierte Kabelführung, Carbon Gabel, viele Anschraubpunkte
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Zubehör Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Ständer
  • Größen 48 – 61 cm
  • Max. Systemgewicht 130 kg
  • Preis 1.599 – 2.699 € (UVP)
  • www.stevensbikes.de

Infos und Bilder: Hersteller

Stichworte:#VMgravelAlu-GravelbikefeaturedGravelPendeln

Über Lukas Mühlehner

Als Niederbayer passt er perfekt ins Velomotion-Team; Lukas Mühlehner studierte in Regensburg Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaft und sammelte nebenbei in der Bike-Industrie und später bei mtb-news.de viel Erfahrung in der Branche und im redaktionellen Arbeiten. Vom Donau-Flachland ist er in den Bayerischen Wald gezogen, um seine Volontärstelle bei Velomotion anzutreten und auf den dortigen MTB-Trails zwischen Arber und Geißkopf auf ausgiebige Testfahrten zu gehen.

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