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Radsport: RideLondon: Elia Viviani bezwingt Sam Bennett

4. August 2019 by Michael Behringer

Viviani

Radsport: Eine Woche nach dem Ende der Tour de France hat Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step) die Prudential RideLondon – Surrey Classic gewonnen. Der Italiener ließ im Massensprint Sam Bennett (Bora – hansgrohe) hinter sich. Bei den Damen wurde Lorena Wiebes (Parkhotel Valkenburg) nachträglich zur Siegerin erklärt.

Viviani & Morkov dominieren den Sprint

Auch die achte Austragung der Prudential RideLondon – Surrey Classic sollte wie erwartet in einem Massensprint enden. Auf dem Olympiakurs von 2012 hatte diesmal Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step) auf der Zielgeraden vor dem königlichen Palast die Nase vorn. Nach dem Start im Südwesten Londons führte der Parcours die Fahrer nach Surrey. Dort galt es fünfmal den Box Hill zu meistern, ehe das Peloton über Wimbledon in die Innenstadt Londons fuhr. Der Italiener behielt in einem schnellen Sprint die Oberhand, nachdem kurz zuvor der Großteil des Pelotons durch einen Massensturz aufgehalten wurde. Sam Bennett (Bora – hansgrohe) wurde Zweiter – vor Vivianis Anfahrer Michael Morkov.

‚What a masterpiece!‘



It’s victory for @eliaviviani at #RideLondon! pic.twitter.com/RzflDsuH2e

— Eurosport UK (@Eurosport_UK) August 4, 2019



RideLondon der Damen: Massensturz kurz vor der Ziellinie

Bereits gestern waren die Damen in London aktiv. Über 20 Runden hinweg wurde bei der vorerst letzten Austragung die Siegerin ermittelt. Im kommenden Jahr erhält das Damenrennen RideLondon leider keine WorldTour-Lizenz mehr. Umso umkämpfter war am Samstag das Rennen. So kam es eingangs der Schlussrunde bereits zu einem Sturz. Doch dieser wurde nur wenig später in negativer Hinsicht noch einmal getoppt. Kirsten Wild (WNT – Rotor Pro Cycling) gewann zwar den Sprint, da sie aber zuvor eine gefährliche Welle fuhr, disqualifizierte sie die Jury. Zahlreiche Fahrerinnen kamen zu Fall, so dass nur knapp 20 Profis die Ziellinie gemeinsam überquerten. Nach der Jury-Entscheidung wurde der Sieg Lorena Wiebes (Parkhotel Valkenburg) zugesprochen, die eigentlich auf Rang zwei fuhr. Das Podium komplettieren Elisa Balsamo (Valcar Cyclance Cycling) und Coryn Rivera (Sunweb). Beste Deutsche war Romy Kasper (Alé Cipollini) auf Platz 16.

Wow, carnage at the finish of#RideLondon #WomensClassique pic.twitter.com/yPiSaAuAO2



— Peter Taylor (@pp_taylor) August 3, 2019



Stichworte:Elia VivianiLorena WiebesNewsRideLondon

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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