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RadsportStraßenradsport

Saisonrückblick 2019: Diese 5 Newcomer haben eine große Zukunft vor sich

9. November 2019 by Michael Behringer

UAE Team Emirates Pogacar

Radsport: Im vergangenen Jahr haben Egan Bernal (Ineos) und Richard Carapaz (Movistar) auf sich aufmerksam gemacht. In dieser Saison gelang dann beiden direkt ihr erster Grand-Tour-Sieg. Können wir ähnlich starke Leistungen von unseren Newcomern des Jahres 2019 erwarten? Wir haben fünf Profis ausfindig gemacht, welchen eine große Zukunft vorhergesagt wird.

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates)

Vom Continental-Team aufs Podium der Vuelta a Espana. Dieser Sprung gelang Tadej Pogacar binnen eines Jahres. Der Slowene wechselte zur Saison 2019 von Ljubljana – Gusto Xaurum zum UAE Team Emirates. Sein großes Talent stellte er schon zu Beginn des Jahres mit seinem Etappen- und Gesamtsieg bei der Volta ao Algarve unter Beweis. Doch dass er direkt in seinem ersten Profijahr zu einem Topfahrer aufsteigen würde, bekamen wir am Saisonende präsentiert. Bei der Vuelta a Espana gewann der erst 21-Jährige drei Etappen und das Nachwuchstrikot. Außerdem beendete er seine erste Grand Tour auf Anhieb auf Rang drei. Keine Frage: Mit Tadej Pogacar müssen wir im kommenden Jahrzehnt rechnen.



Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick-Step)

Als neuer Eddy Merckx bezeichnet wird Remco Evenepoel schon seit über einem Jahr. Wirklich viel gesehen hat die Weltöffentlichkeit vor 2019 allerdings noch nicht von ihm. Das sollte sich in dieser Saison schlagartig ändern. Im Alter von erst 19 Jahren erwies sich der Belgier unter anderem bei der Vuelta a San Juan, der Presidential Tour of Turkey, der Tour de Romandie und der Hammer Series in Limburg als konkurrenzfähig. Als wäre dies in solch jungem Alter noch nicht gut genug, schaltete Remco Evenepoel in der zweiten Saisonhälfte noch ein paar Gänge höher. Er gewann die Belgium Tour, eine Etappe beim Adriatica Ionica Race und mit der Clasica San Sebastian sogar sein erstes WorldTour-Rennen. Die Krone setzte er sich selbst auf, als er im August Zeitfahr-Europameister wurde und im September Zeitfahr-Vizeweltmeister. Ob er irgendwann in die schier riesigen Fußstapfen von Eddy Merckx wird treten können, wissen wir noch immer nicht. Aber eines ist klar: Remco Evenepoel wird die nächsten 15 Jahre im Straßenradsport mitgestalten.

Sergio Higuita (EF Education First)

Bislang dürfte der Name Higuita vielen vor allem durch Rene Higuita bekannt sein. Als El Loco (spanisch für: der Verrückte) bekannt wurde der Nationaltorhüter Kolumbiens durch seinen Skorpion-Kick bei der WM 1990 in Italien. Absolut gar nichts mit ihm zu tun hat Sergio Higuita – außer der Nationalität und dem Nachnamen. Doch macht der 22-Jährige so weiter, dürfte er bald auch eine ähnliche Bekanntheit erlangen. Denn der starke Kletterer überzeugt nicht nur mit seiner Stärke am Berg, sondern auch mit seiner ständig guten Laune. Von Manzana – Postobon und der Equipo Euskadi wechselte er erst im Mai diesen Jahres zu EF Education First. Nach zahlreichen Top-10-Platzierungen gelang ihm mit einem Etappensieg bei der Vuelta a Espana der Durchbruch. In seiner aktuellen Mannschaft dürfte er die Freiheiten genießen, auch 2020 weitere Top-Ergebnisse einzufahren.



Pavel Sivakov (Ineos)

Als hätte das Team Ineos noch nicht genügend Superstars, scheint der nächste davon schon heranzuwachsen. Neben Tao Geoghegan Hart überzeugte bei der Tour of the Alps vor allem Pavel Sivakov. Der Russe gewann die Rundfahrt und konnte dabei sogar auf die Unterstützung von Chris Froome bauen. Mit Rang neun in der Gesamtwertung des Giro d’Italia blieb eine Sensation zwar aus, doch eine rosige Zukunft können wir ihm dennoch prophezeien. Das liegt nicht zuletzt auch an seinem Gesamtsieg bei der Tour de Pologne. Gemeinsam mit Egan Bernal, Tao Geoghegan Hart und Richard Carapaz dürfte Pavel Sivakov die kommenden Jahre der britischen Mannschaft prägen.



Jasper Philipsen (UAE Team Emirates)

Neben starken Allroundern und Kletterern haben wir in unsere Liste der Newcomer 2019 auch einen Sprinter aufgenommen. Jasper Philipsen hat sich diese Nominierung durch zahlreiche Top-10-Ränge redlich verdient. Der Belgier sprintete außerdem zu einem Etappensieg bei der Tour Down Under. Besonders beeindruckend war seine Vorstellung bei Nokere Koerse. Damit bewies er, dass in Zukunft auch bei harten Eintagesrennen mit ihm zu rechnen ist. Bei der Tour de France sprintete er gleich dreimal knapp am Podium vorbei. Viele reden jetzt schon davon, dass die Belgier in Jasper Philipsen einen neuen Tom Boonen erwarten.

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Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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