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Radsport

Strava Local Legend: Was hat es mit dem neuen Titel auf sich?

11. August 2020 by Florian Nowak

News: Die bekannte Fitness-App Strava hat in den vergangenen Monaten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Zuletzt mit der Umstellung des Geschäftsmodells, was zahlreichen Nutzern der kostenfreien Version sauer aufgestoßen ist. Es gibt aber auch positive Nachrichten. Seit dem 15. Juli ist mit „Local Legends“ ein neues Feature verfügbar, das ein uraltes Strava-Problem löst. Werde auch du zur Strava Local Legend.

Beharrlichkeit zahlt sich aus

Um in die Leaderboards zu gelangen, war bisher ausschließlich Tempo gefragt. Nur, wer ein Segment möglichst schnell absolviert hat, konnte sich auf dem Treppchen einreihen oder sogar den Titel KOM bzw. QOM abräumen. Nicht selten führte das bei den Strava-Nutzern zu Frust und speziell auf abschüssigen Segmenten zu gefährlichen Situationen und Unfällen. So mancher sah sich sogar genötigt, für das digitale Rennen mit einem E-Bike nachzuhelfen. Der Frust war groß.

Mit dem Feature „Local Legends“ soll das anders werden. Dabei handelt es sich um ein Leaderboard, das nicht den schnellsten, sondern den fleißigsten Biker belohnt. Wer ein Segment häufig fährt, klettert im Leaderboard ganz nach oben und wird zur „Local Legend“.



Als Zeichen dieses Legendenstatus winkt ein digitaler Lorbeerkranz. Um die Chancengleichheit zu wahren, handelt es sich um ein rollierendes 90-Tages-Leaderboard. Warum es bis zur Einführung eines solchen Features, das fleißige Radler belohnt, fast 11 Jahre gedauert hat, bleibt allerdings ein Rätsel.

WEB: strava.com/local-legends

Stichworte:Local LegendStravaStrava KOM

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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