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AllgemeinTests

Test Puky LS-Pro 20-7: Leichter Flitzer für viele Einsatzzwecke

6. Juli 2023 by Caspar Gebel

Puky LS-Pro 20-7

Test Puky LS-Pro 20-7: Das Bike aus der sportlichen Modellserie von Puky gefällt mit sehr geringem Gewicht bei günstigem Preis und kindgerechter Ausstattung. Wer’s geländegängiger will, findet bei der Zweitmarke Eightshot ein offroad-taugliches Modell, das sogar noch weniger kostet.

Kinderfahrrad-Urgestein Puky blieb lange klassischen Konzepten treu und wagte dann mit der Zweitmarke Eightshot einen sportlichen Neustart. Die kindgerechte MTB-Serie schlug voll ein, und dabei hätte es das Unternehmen auch bewenden lassen können. Doch Puky hat sich daran gemacht, sein Hauptsortiment zu verbreitern, und den bewährten Schulrädern mit Nabenschaltung und Rücktritt sportliche Leichtbau-Modelle zur Seite gestellt, die perfekt in die moderne Zeit passen.

Puky LS-Pro 20-7



Von drei bis dreizehn: LS-Pro!

LS-Pro steht bei Puky für eine große Bandbreite an Laufradgrößen und Altersgruppen. Es gibt nämlich gleich fünf Ausführungen von 16 bis 26 Zoll, sodass man vom Kleinkind- bis ins Teenageralter praktisch das gleiche Fahrrad fahren kann, natürlich mit jeweils altersgerechter Ausstattung. Das 20-Zoll-Modell namens Puky LS-Pro 20-7 liegt genau in der Mitte: Puky sieht es für Kinder ab sechs Jahren vor und gibt gleich den passenden Bereich von Körpergröße und Schrittlänge an. In der Praxis zeigt sich freilich, dass bereits unser vierjähriger Testfahrer mit dem Bike gut zurechtkommt – dabei ist Alois mit 107 cm deutlich kleiner, als es Puky fürs 20-Zoll-Rad vorsieht. Um so besser, denn so kann das LS-Pro länger genutzt werden, bevor man es weitergibt.

Die Jochklemmung erlaubt eine exakte Anpassung der Sattelneigung.
Der nach oben gekröpfte Lenker sorgt für eine aufrechtere Sitzhaltung.

Auch bei den sportlichen Leichtbau-Modellen achtet Puky auf eine kindgerechte Sitzhaltung, und ist der Sattel ganz eingeschoben, steht er deutlich tiefer als der Lenker. Dieser kitzelt mit seiner Kröpfung nach oben nochmal rund zwei Zentimeter Höhe heraus. Indem man einen längeren Vorbau montiert, kann man das 20-Zoll-Bike auch für größere Kinder passend machen.



Puky montiert einen Parkständer, der vor Kita und Grundschule ziemlich praktisch ist.
Ins Rahmendreieck passt eine spezielle Trinkflasche, für die ein Magnethalter vormontiert ist.

 

Auf einen Blick: Puky LS-Pro 20-7



8,14 kg (o. P.) / 479,99 Euro / für Kinder zwischen 120 und 142 cm / 53-66 cm Schrittlänge

+ Sehr leicht

+ Aufrechte, kindgerechte Sitzhaltung



+ Solide Komplettierung

+ Montage von Schutzblechen und Träger möglich

+ Seitenständer



– Schaltung kurz übersetzt

Unser Testfahrer Alois ist vier Jahre alt und 107 cm groß.

 



Eng abgestufte Schaltung

Das Prädikat „kindgerecht“ verdient auch die Ausstattung: Die V-Brakes werden mit kompakten Kinderbremsgriffen bedient, die Siebengang-Schaltung per Drehgriff. Puky verzichtet auf eine große Übersetzungsbandbreite und montiert einen eng abgestuften 14-28er Zahnkranz, kombiniert mit einem 32-zähnigen Kettenblatt. Selbst der größte Gang ist damit recht kurz übersetzt, was nicht schlecht ist, damit kleine Flitzer nicht allzu schnell werden. Ein untersetzter Berggang wie am Kinder-MTB fehlt hier aber. Auffällig ist, dass Puky einen klassischen Schraubkranz verwendet und keine Zahnkranzkassette. Beide Laufräder werden per Schnellspanner befestigt; kindgerechter Sattel und Stütze mit Jochklemmung wirken hochwertig.

Puky LS-Pro 20-7
Puky setzt auf einen klassischen Schraubkranz mit enger Abstufung.
Puky LS-Pro 20-7
Kräftige V-Brakes bringen das Puky schnell zum Stehen.

Allrounder mit Schutzblech-Option

Rahmen und Gabel erlauben die Montage von Schutzblechen, und auch ein Träger kann montiert werden. Der am Kinderrad sinnvolle Seitenständer ist bereits dran. All das qualifiziert das Puky zum Allrounder für so ziemlich jeden Einsatzzweck, der mit mäßig stark profilierten, 38 mm breiten Reifen ehe auf Asphalt und festen Untergrund ausgerichtet ist. Wobei die Reifen nicht der einzige Unterschied zum 20-Zoll-MTB der Schwestermarke Eightshot sind: Letzteres ist mit deutlich massiverer Gabel und verstärktem Rahmen auf eine härtere Gangart ausgelegt und dadurch auch ein gutes Stück schwerer. Wer im Puky-Universum nach einem Kinderrad Ausschau hält, sollte im Kopf behalten, dass die beiden Firmen jeweils unterschiedliche Einsatzzwecke abdecken.



An Gabel und Hinterbau ist viel Platz für Schutzbleche.
Rahmen und Gabel des LS-Pro unterscheiden sich vom Schwestermodell Eightshot.

Mit 8,14 Kilo zuzüglich Pedalen ist das SL-Pro 20 wirklich leicht; mit knapp 500 Euro gehört es außerdem zu den günstigsten Modellen dieser Art am Markt. Der hohe Qualitätsanspruch des Herstellers ist ein weiteres Plus dieses Bikes.

www.puky.de



Puky LS-Pro 20-7

Fazit: Puky LS-Pro 20-7

Pro

  • Sehr leicht
  • Günstiger Preis
  • Geometrie und Ausstattung kindgerecht
  • Schutzbleche und Träger nachrüstbar

Contra

  • Schaltung eng abgestuft

Fakten

RahmenmaterialAluminium
BremseFelgenbremse
Gewicht8,14 kg (o. P.)
Preis479,99 Euro
Web www.puky.de
Mit der Modellreihe LS-Pro ist Puky auf der Höhe der Zeit. Das 20-Zoll-Modell gefällt mit sehr geringem Gewicht, das es mit der Puky-typischen Sitzgeometrie und einer soliden Ausstattung verbindet. Dazu ist das alltagstauglich nachrüstbare Bike ziemlich günstig.
Stichworte:20 ZollKinderKinderbikesKinderradKinderräderPuky

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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