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KomponentenTests

Acid Hybrid Perform im Test: Die Komfort-Zentrale fürs Cockpit

22. Januar 2026 by Michael Faiß

Acid Hybrid Perform

Test / Griffe für Mountainbiker: Mit dem Hybrid Perform zielt die Cube-Eigenmarke Acid ganz klar auf die Fraktion der Tourenfahrer und E-Mountainbiker ab. Statt maximalem Trail-Feedback stehen hier Ergonomie und eine großzügige Entlastung der Handgelenke im Fokus. Wir haben gecheckt, ob das Konzept der „Natural Fit“-Passform aufgeht und was es mit dem integrierten GI-Link System auf sich hat.

Abmessungen und Form

Durchmesser: Ergo (Flügelform)
Länge: 142 mm
Gewicht: 140 g
Preis: 29,95 €

Der Acid Hybrid Perform macht aus seiner Bestimmung kein Geheimnis: Mit 140 Gramm ist er kein Leichtgewicht für den Cross-Country-Racer, sondern ein solides Bauteil für Tourenräder und E-MTBs. Die Länge von 142 mm bietet auch größeren Händen ausreichend Platz. Technisch setzt Acid auf die sogenannte „Natural Fit“-Philosophie. Das bedeutet konkret: Eine ausgeprägte Flügelform soll den Druck der Handballen großflächig verteilen und das oft schmerzhafte Abknicken des Handgelenks verhindern.



Gefertigt ist der Griff aus einer griffigen, weichen Gummimischung, die darauf ausgelegt ist, hochfrequente Vibrationen zu schlucken. Erhältlich ist das Modell in zwei Größen, um verschiedenen Handdimensionen gerecht zu werden. Ein spannendes Detail versteckt sich am Lenkerende: Die Endkappe ist Teil des GILink Systems. Diese lässt sich entfernen, um Zubehör wie ein verstecktes Multi-Tool oder sogar einen Rückspiegel direkt am Lenker zu integrieren – ein Feature, das gerade im E-Bike-Sektor immer beliebter wird. Geklemmt wird der Griff klassisch und verdrehsicher über eine innenliegende Schelle.

Acid Hybrid Perform
Acid Hybrid Perform
Acid Hybrid Perform
Acid Hybrid Perform

Auf dem Trail: Unsere Testeindrücke

In der Praxis bestätigt sich der optische erste Eindruck sofort: Dies ist ein klassischer Touren-Griff. Wer auf der Suche nach maximalem Feedback vom Untergrund oder einem direkten Greifgefühl für technische Manöver ist, sitzt hier falsch. Das dicke Gummi und die große Auflagefläche filtern den Untergrund stark weg. Was für den Racer ein Nachteil ist, entpuppt sich auf langen Schotterpassagen oder bei entspannten Ausfahrten als Segen: Die Dämpfung ist hervorragend.



Der ausgeprägte Flügel stützt die Hand effektiv ab. Besonders positiv fiel uns auf, dass man das Handgelenk kaum noch aktiv stabilisieren muss – der Griff übernimmt diese Arbeit quasi von selbst. Das Material wirkt griffig, wobei die Struktur der Gummierung eher zurückhaltend ausfällt. Es ist kein „Klebe-Effekt“, sondern eher ein satter Komfort.

Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-aggressiv“, sondern „souverän-gleitend“. Die innenliegende Klemmung erlaubt es zudem, die Hand ganz außen an der Kante zu platzieren, ohne auf hartes Metall zu drücken. Das GI-Link System funktionierte im Test tadellos; die Möglichkeit, Zubehör nahtlos zu integrieren, ist ein echter Mehrwert für alle, die ein cleanes Cockpit bevorzugen.

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Fazit: Acid Hybrid Perform

Pro

  • Hervorragende Druckverteilung
  • Gute Dämpfung
  • Vielseitiges GILink System

Contra

  • Wenig Feedback vom Untergrund
  • Eingeschränkte Griffposition

Fakten

Produktjahr2025
Preis29,95 Euro
Web www.cube.eu

Gesamtwertung

83%

Preis-/Leistung

83%
Der Acid Hybrid Perform ist der „Komfort-King“ in unserem Vergleichsfeld. Für 29,95 Euro erhält man einen sehr gut verarbeiteten Griff, der tauben Händen auf langen Touren effektiv vorbeugt. Das GILink System ist ein cleverer Bonus für System-Integrierer. Wer sein E-MTB oder Tourenrad gemütlich über die Alpen bewegen will, liegt hier goldrichtig – für den Bikepark-Einsatz oder technische Trails ist er jedoch weniger geeignet.
Stichworte:AcidGriffgriffe25MTB

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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