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Produktnews: First Ride: Mavic Comete Ultimate – Highend Schuh mit innovativem Aufbau

10. November 2017 by Florian Nowak

First Ride/Test: Mit der Vorstellung eines neuen Highend Rennradschuhs für sagenhafte 1.000 Euro hat Mavic dieses Jahr für viel Aufregung gesorgt. Vor einigen Wochen konnten wir den neuen Mavic Comete Ultimate Schuh im Rahmen eines tollen Testevents bei Bikedress in München ausprobieren. 

Mavic Comete Ultimate

Mavic Comete Ultimate – Die Fakten

Genauso aufsehenerregend wie der Preis des Mavic Comete Ultimate ist aber auch die Technik und der Aufbau des Schuhs. Hier unterscheidet sich der Mavic schon sehr stark von allen anderen Radsportschuhen, da ein zweiteiliges Design verwendet wird, welches von Skischuhen inspiriert wurde. Der eine Teil ist eine Carbon-Außenhülle, die niedriges Gewicht (ca. 220 Gramm) und hohe Steifigkeit vereint. Zudem hat man diesen Außenschuh mit großen Belüftungsöffnungen und zwei Drehknöpfen ausgestattet. Der Innenschuh hingegen ist herausnehmbar und erinnert tatsächlich ein wenig an einen klassischen Ski-Innenschuh.



 

Das Hauptziel bei der Entwicklung des Mavic Comete Ultimate ist es eine drastische Energieersparnis zu erhalten und dabei Komfort, sowie Effizienz zu gewährleisten. Dies gelingt durch eine sehr enge Verbindung zum Rad und eine konsequente Kraftübertragung durch einen sogenannten „360 Grad Pedal Rotation“ -Mechanismus. Durch eine Minimierung der Sohlenhöhe auf 4,5mm soll höchste Bewegungsfreiheit gewährleistet werden. Infolgedessen erhält man laut Hersteller eine durchschnittliche Ersparnis von 4,2 Watt pro Umdrehung, sowie 15% Energieeinsparung für die große Wadenmuskeln.



Mavic Comete Ultimate

Mavic Comete Ultimate – Wie fährt er sich ?

Nach einer kurzen Vorstellung des Schuhs durch die Mavic Experten im Bikedress München ging es auch schon los zur gemeinsamen Testfahrt unter anderem mit Ex-Profi und Mavic Testimonial Frank Schleck, der auch seine Meinungen zum Schuh hören ließ und während der Ausfahrt verschiedene Details des Schuhs am praktischen Beispiel erklärte.



 

Von Beginn an bemerkbar macht sich vor allem der sogenannte Super Low Cut des Mavic Comete Ultimate, durch den man eine sehr große Bewegungsfreiheit im Sprunggelenk und im Bereich um den Knöchel verspürt und aufgrund der geringen Sohlenhöhe extrem nah an der Achse ist. Man fühlt sich direkt mit dem Rad verbunden. Dies zeigt sich besonders beim Fahren im Stehen und bietet ein angenehmes direktes Fahrgefühl. Außerdem zeigt sich recht schnell die gute Belüftung des Schuhs, was wiederum bedeutet, dass an kälteren Tagen Überschuhe zwingend notwendig sein dürften. Diese sind aber auch im Lieferumfang enthalten.



Wie viel Watt man nun wirklich einspart lässt sich auch als Profi nur sehr schwer sagen und ist während nur einer Ausfahrt kaum feststellbar. Dennoch kann man wirklich sagen, dass der Mavic Comete Ultimate durch sein zweiteiliges System von Anfang an sehr gut passt und eigentlich nicht drückt. Fairer Weise muss man aber auch ganz klar daraufhinweisen, dass es sich hier um einen echten Wettkampfschuh handelt, der durch die harte Carbonschale extrem steif ist und daher möglicherweise weniger Komfort als ein üblicher Schuh aufweist. Für einige Radfahrer wird sich der Schuh daher am Anfang oder nach längerer Fahrt etwas zu hart anfühlen oder die Sohle scheint zu drücken. Hier ist definitiv eine individuelle Einlegesohle zu empfehlen, um eine perfekte Rennwaffe zu haben. Für uns ein top Schuh mit innovativem Aufbau und Design. Wie viel er letztendlich bring und ob er sein Geld wert ist muss dennoch jeder für sich entscheiden.

WEB: mavic.com/de-de



Stichworte:First RideFränk SchleckMavicMavic Comete UltimateNewsRadschuhTest

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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