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Radsport: Vuelta a España: 2014 mit ausgeglichenerer Strecke

11. Januar 2014 by die Redaktion

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Im September des vergangenen Jahres feierte der mittelerweile 42-jährige US-Amerikaner Chris Horner im Trikot seines Teams RadioShack-Leopard mit dem Gesamtsieg bei der Vuelta a España seinen größten Karriereerfolg. Seither hat er ein Angebot seines Teams, welches in diesem Jahr unter dem Namen Trek Factory Racing agieren wird [Link], abgelehnt. Ein neues Team hat er trotz seines neuen, prominenten Agenten, dem Australier Baden Cooke, noch nicht gefunden. Es verwundert daher auch kaum, dass er als Titelverteidiger heute bei der Streckenpräsentation in Madrid fehlte.

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Am 23. August wird in Jerez de la Frontera im Südwesten Spaniens der Startschuss erfolgen. Danach wird die Rundfahrt über drei Wochen und 3.181,5 Kilometer hinweg ihren Weg bis Santiango de Compostela verfolgen, wo sie am 14. September enden wird. Insgesamt wird es fünf Flachetappen, 13 hügelige und bergige Teilabschnitte sowie ein Mannschafts- und zwei Einzelzeitfahren geben.

Erstmals seit 1993 wird das große Finale der Rundfahrt damit nicht in Spaniens Hauptstadt ausgetragen werden. Um die Spannung bis zum Schluss zu halten, wird die letzte Etappe als Einzelzeitfahren ausgetragen werden.

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//Die Strecke

“Es ist in der Tat so, dass es in diesem Jahr weniger Bergankünfte geben wird, als 2013″, kommentierte Renndirektor Javier Guillen die Gerüchte, die seit einigen Tagen im Umlauf waren. Die Strecke hat es dennoch in sich.

Nach dem 12.6 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren zum Auftakt der Rundfahrt in Jerez de la Frontera, folgen einige Etappen im Hügelland Andalusiens, bevor auf dem sechsten Teilabschnitt mit dem fünf Kilometer langen Zielanstieg nach Cumbres Verdes der erste harte Knochen auf die Fahrer wartet. Hier könnten die Favoriten zum ersten Mal ihre Muskeln spielen lassen.

Die nächste Chance bietet sich ihnen auf der neunten Etappe, auf der das Ziel auf dem Valdelinares liegt. Tags darauf folgt mit dem hügeligen, knapp 34 Kilometer langen ersten Einzelzeitfahren die nächste Bewährungsprobe. Der wirkliche Hammer kommt jedoch erst danach. In Asturien warten der La Camperona, der Lagos de Covadonga und der Farrapona auf die Fahrer. Hier wird wohl eine erste Vorentscheidung im Kampf um das Rote Trikot fallen.



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Die übrig gebliebenen Favoriten dürfen sich danach zunächst kurz erholen. Die Ankunft in A Coruña sollte eher den Sprintern liegen. Danach aber wird die Spannung stetig steigen. Der Grund dafür sind das Finale am Monte Castrove sowie die Bergankunft auf der vorletzten Etappe am Ancares. Sollte die Spitzenreiter danach nur Sekunden trennen, werden sie in Santiago de Compostela versuchen, alle Kraft auf die Straße zu bringen, die ihnen nach drei Wochen geblieben ist.

Das offizielle Streckenvideo gibt’s hier: [Link]



//Die Etappen in der Übersicht

1. SábJerez de la Frontera – Jerez de la Frontera, 12,6 Kilometer
2. Algeciras – San Fernando, 174,4 Kilometer
3. Cadiz – Arcos de la Frontera, 188 Kilometer
4. Mairena del Alcor – Córdoba, 172,6 Kilometer
5. Priego de Córdoba – Ronda, 182,3 Kilometer
6. Benalmádena – La Zubia, 157,7 Kilometer
7. Alhendín – Alcaudete, 165,4 Kilometer
8. Baeza – Albacete, 207,4 Kilometer
9. Carboneras de Guadazaón – Aramón Valdelinares, 181 Kilometer
10. Real Lunasterio de Santa María de Veruela – Borja, 34,5 Kilometer
11. Pamplona – Santuario de San Miguel de Aralar, 151 Kilometer
12. Logroño – Logroño, 168 Kilometer
13. Belorado – Obregón, 182 Kilometer
14. Santander – La Camperona, 199 Kilometer
15. Oviedo – Lagos de Covadonga, 149 Kilometer
16. San Martín del Rey Aurelio – La Farrapona, 158,8 Kilometer
17. Ortigueira – Coruña, 174 Kilometer
18. Estrada – Lunt Castrove, 173,5 Kilometer
19. Salvaterra do Miño – Cangas do Morrazo, 176,5 Kilometer
20. Santo Estevo de Ribas de Sil – Puerto de Ancares, 163,8 Kilometer
21. Santiago de Compostela – Santiago de Compostela, 10 Kilometer

Stichworte:StreckeVorstellungVuelta a Espana

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

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