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Radsport

Radsport: Straßen-WM: Franzose Ledanois neuer U23-Weltmeister, Kämna wird 10.

25. September 2015 by Michael Faiß

ledanois

Radsport: Der Franzose Kevin Ledanois ist neuer U23 Straßenweltmeister. In einem gegen Ende höchst dramatischen, chaotischen und unglaublich spannenden Rennen siegte er Profi von  Bretagne-Séché Environnement vor dem Italiener Simone Consonni und Anthony Turgis. Bester Deutscher war Lennard Kämna auf Platz Zehn.

Großer Sport heute in Richmond beim Straßenrennen der U23! Nachdem das Rennen über lange Phasen von einer kleinen Spitzengruppe kontrolliert wurde, in der auch der Deutsche Maximilian Schachmann unterwegs war, explodierte das Geschehen förmlich während der letzten Runde – einen entscheidenden Anteil daran hatte auch der pünktlich zum Finale einsetzende Regen.



Gleich vom Start weg wurde heute wie zu erwarten gewesen war ein hohes Tempo angeschlagen. Immer wieder gab es teils harte Attacken an der Spitze und Dutzende Fahrer versuchten, den Sprung in die Fluchtgruppe zu schaffen, doch das Feld hielt bereits zu Anfang überraschend stark dagegen. So dauerte es eine ganze Zeit, bis sich eine stabile Spitzengruppe fand, der es schlussendlich auch gelang, eine kleine Lücke zum Peloton aufzufahren.

Nach ungefähr fünf von insgesamt zehn Runden hatte sich dann schließlich ein Quartett an der Spitze gefunden: Davide Martinelli (Italien), Eddie Dunbar (Irland), Jose Luis Rodriguez (Chile), und Oleg Zemylakov (Kasachstan) bildeten die Fluchtgruppe, die auch untereinander ganz gut harmonierte. Etwas mehr als eineinhalb Minuten betrug der Vorsprung auf das Feld, wo vor allem die Teams aus Italien und Deutschland das Tempo hoch hielten und die Ausreißer nicht entscheidend davonziehen ließen. Kurz darauf attackierte Maximilian Schachmann aus dem Feld heraus und nahm die Verfolgung der Spitzengruppe auf.

Nach einigen Kilometern gelang es dem deutschen Zeitfahr-Silbermedaillengewinner auch, zur Spitze aufzuschließen und somit aus dem Quartett ein Quintett zu machen. Inzwischen war es dort jedoch auch vorbei mit der kurze Zeit zuvor noch vorhandenen Harmonie – immer wieder gab es Diskussionen um die Führungsarbeit, derer sich sowohl Schachmann, als auch Martinelli verweigerten. Dann, in der achten Runde ist es der Italiener Martinelli, der angreift, jedoch schnell gestellt wird und kurz darauf einen technischen Defekt erleidet. Der Neuprofi von Etixx-QuickStep wird danach ans Ende des Feldes durchgereicht.



Kurz bevor das Feld auf die letzte Runde einbiegt, ist es auch um die restlichen Ausreißer geschehen – der Druck wurde einfach zu hoch, Schachmann, Rodriguez und Zemylakov wurden nach großen Kampf gestellt. Just in diesem Moment, als das Rennen wieder völlig offen war, die Positionskämpfe begonnen und die Spannung stieg, begann es plötzlich zu regnen. Der feuchte Asphalt und die nassen Pflastersteine wurden extrem rutschig und so war es wenig überraschend, dass sich in der Folge mehrere Stürze ereigneten.

Zuerst war es wieder Martinelli, der mit neuem Rad ausgerüstet attackierte und auf einige Sekunden davonzog, der Deutsche Nils Politt hing sich sofort an sein Hinterrad. Der Angriff war jedoch nur von kurzer Dauer und das Feld war nach wenigen hundert Metern bereits wieder beisammen. Danach schlug dann die Stunde des Franzosen Kevin Ledanois, der am gepflasterten Anstieg hinauf zum Libby Hill attackierte und damit genau den richtigen Riecher bewies. Auf der teils extrem rutschigen Fahrbahn kam es dann nämlich das eine ums andere Mal zu Stürzen, auch ganz vorn im Feld, so dass der 21-jährige Franzose Sekunde um Sekunde gewann und alles in die Waagschale warf.

https://vine.co/v/exiBOlrE6xI



Am Ende hätte Ledanois allerdings den Sieg fast noch abgeben müssen. Völlig ausgepowert pedalierte er in Richtung Zielstrich, während von hinten der Italiener Simone Consonni mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit angerauscht kam. Mit wirklich allerletzter Kraft rettete sich Ledanois aber schließlich doch noch vor Consonni ins Ziel – Bronze ging an Anthony Turgis. Bester Deutscher wurde Lennard Kämna, der im schwierigen Finale auf einen respektablen zehnten Platz fuhr.

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1.,Kevin Ledanois,Frankreich,03:54:45



2.,Simone Consonni,Italien,

3.,Anthony Turgis,Frankreich,00:00:02

4.,Gianni Moscon,Italien,



5.,Alexander Kamp Egested,Dänemark,00:00:05

6.,Fabian Lienhard,Schweiz,

7.,Michal Schlegel,Tschechien,



8.,Lucas Gaday Orozco,Agenrinien,

9.,Adam de Vos,Kanada,00:00:10

10.,Lennard Kämna,Deutschland,00:00:12



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Stichworte:NewsStraßen-WM

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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