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Sonstiges: Test: Clif Bars – Die etwas anderen Energieriegel

17. Oktober 2016 by Michael Faiß

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Test: Die Suche nach dem richtigen Energieriegel ist für viele Sportler nicht weniger als eine Odyssee – zu süß, zu groß, zu schwer oder nicht lecker genug. Mit den Clif Bars gibt es seit einigen Jahren auch hierzulande eine in den USA schon Jahrzehnte etablierte Alternative. Ökologisch, nachhaltig und einfach anders: Wir haben die Produkte aus Kalifornien einige Zeit getestet.

Auch wenn es Name und Produktdesign nicht unbedingt vermuten lassen: Die Idee für Clif Bars kam Firmeninhaber und -gründer Gary Erickson während eines langen Radrennens vor mehr als 25 Jahren. Nach mehr als 200km konnte er nämlich keine der herkömmlichen Riegel mehr sehen und schmecken – trotz des Hungers. In den Jahren danach verbrachte Gary unzählige Stunden in der Küche seiner Mutter und feilte an der Rezeptur für seinen eigenen Power-Riegel. Das Ziel: Herzhafter soll er sein, nahrhaft und gehaltvoll, aber nicht zu süß und zudem sollten vorwiegend ökologische und nachhaltige Zutaten zum Einsatz kommen – Clif Bar war geboren.



https://www.youtube.com/watch?v=3ZJ8MOnUP4w

Beim Namen ließ sich Gary von seinem Vater Clifford inspirieren. „Er ist der Held meiner Kindheit und war mein Begleiter durch die Berge der Sierra Nevada,“ sagt Gary – heute immer noch Besitzer und Chef des Unternehmens – über seinen Vater. 1992 gab es die ersten Clif Bars und seitdem ging es stetig Berg auf für Gary und seine inzwischen dutzenden Mitarbeiter in Kalifornien. Jedes Jahr findet übrigens ein Ride mit den Mitarbeitern statt um an die Ursprünge des eigenen Unternehmens zu erinnern.

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Clif Bars: Sieben abwechslungsreiche Geschmacksrichtungen

Was die Clif Bars im Jahr 1992 aus der Masse der Energieriegel hervorstechen ließ ist auch noch heute ihr Alleinstellungsmerkmal: Kein anderer Riegel setzt auf die Grundzutaten Haferflocken und Soja und verzichtet gleichzeitig auf jegliche Konservierungsstoffe und Transfettsäuren. Ebenso kommen keine Sirupe mit hohem Fruchtzuckergehalt zum Einsatz – stattdessen setzt Clif auf braunen Reis- und Rohrzuckersirup. Übrigens: Durch den Verzicht auf jegliche tierischen Bestandteile sind alle Geschmacksrichtungen für Veganger geeignet – selbst die Varianten mit Schokolade.

Die Empfehlung des Herstellers ist die Riegel – je nach Länge des Workouts – ein bis drei Stunden vor dem Training mit viel Wasser zu sich zu nehmen oder bei längeren Einheiten auch währenddessen. Wir haben in unserer Testphase beides probiert und hatten die besten Ergebnisse wenn wir die Riegel in kleinen Stücken während des Trainings mit viel Flüssigkeit zu uns genommen haben. Egal welche Geschmacksrichtung: Das Ziel von Firmengründer Gary ist voll aufgegangen, denn Clif Bars unterscheiden sich in Konsistenz und Geschmack doch recht deutlich von der Konkurrenz. Da sich die unterschiedlichen Varianten doch recht deutlich unterscheiden, empfehlen wir durchaus mal alle Varianten durchzuprobieren.



In Deutschland sind Clif Bars inzwischen in vielen Supermärkten und Drogerien erhältlich. Der Preis pro Riegel liegt meist – je nach Geschmacksrichtung – um ca. 2€

Clif Shot Gel und Clif Shot Bloks während des Trainings

Die Handhabung der Riegel ist durch ihre Größe und der eher festen Konsistenz während des Fahrens manchmal etwas schwierig. Recht neu sind deshalb die Clif Shots Produkte, die speziell auf die Anforderungen während des Trainings konzipiert wurden. Das Gel gibt es in zwei Geschmacksrichtungen, Razz und Chocolate. Während die Razz-Variante mit seinem fruchtig-süßen Geschmack doch sehr an vergleichbare Produkte anderer Hersteller erinnert, hat man es mit dem Geschmack ‚Chocolate‘ geschafft, die Besonderheiten der Riegel in Gel-Form zu packen. Süß und schokoladig, bei der Konsistenz ein wenig wie Mousse ist es eine willkommene Abwechslung.

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Die Energiewürfel Clif Shot Bloks kennt man in dieser Form auch bereits: Die Fruchtgummi-artigen Würfel sollen den Blutzuckerspiegel regulieren und werden während des Trainings entweder mit viel Flüssigkeit verzehrt oder einfach hinter die Backen gesteckt.



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Wir haben sowohl die Gels als auch die Bloks über einen längeren Zeitraum getestet und können nur Positives sagen – auch wenn das Schokoladen-Gel sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Preislich sind die Produkte mit ca. 2€ (für das Gel) bzw. 3€ (für 60 Gramm Bloks, 8 Stück) etwas teurer als bei der Konkurrenz, doch da auch hier vorwiegend ökologische Zutaten zum Einsatz kommen und Clif Shot Produkte ohne Konservierungsstoffe auskommen, finden wir das durchaus gerechtfertigt.

Web

www.clifbar.de



Stichworte:ClifClif BarsEnergieriegelNews

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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