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Neue Laufräder mit integriertem Luftdrucksensor: Zipp 353 NSW und 303 SW

22. Mai 2025 by Caspar Gebel

Produktnews Zipp: Der US-Hersteller legt mit Zipp 353 NSW und 303 SW zwei neue Radsätze für Rennrad und Gravelbike vor, die eine interessanten Technologie aufbieten: Ab sofort kann man in Echtzeit den Luftdruck kontrollieren.

Mit zwei neuen Modellen präsentiert Zipp eine interessante Technologie: Zipp 353 NSW und 303 SW erlauben dank integrierter Sensorik eine Echtzeit-Messung des Reifendrucks. Einen Luftdrucksensor hatte Zipp bereit mit dem TireWiz im Programm; dieser ersetzte das Tubeless-Ventil und saß nicht gerade elegant außen an der Felge. Die komplette Integration ist da natürlich ein großer Fortschritt.

Die Elektronik ist in den AXS-Kosmos der Schwestermarke SRAM eingebettet, den man durch die kabellosen Schaltungen und Powermeter kennt. Die dazugehörige App, in der alle AXS-Komponenten des jeweiligen Fahrrades angezeigt werden, kann auch auf die Luftdrucksensoren in Vorder- und Hinterrad zugreifen. Kompatible Radcomputer – etwa die hauseigenen Hammerhead-Modelle oder Wahoo-Geräte – können die Luftdrücke dann auf einem eigenen Datenfeld anzeigen.



Zipp 303 SW
Die integrierte Luftdruckmessung verbindet sich mit dem AXS-System von SRAM.

Was bringt die Echtzeit-Luftdruckmessung? Erst einmal ist es natürlich praktisch, den Reifendruck vorm Losfahren in der App kontrollieren zu können. Gerade bei Tubeless-Reifen ist geringer Luftverlust normal und viele Radsportler haben sich angewöhnt, vor jeder Fahrt die Standpumpe anzusetzen – auch wenn es vielleicht gar nicht nötig ist. Mit den Luftdrucksensoren kann man nun die Werte checken und dann entscheiden, ob nachgepumpt werden muss. Dabei zeigt die LED am Sensor durch Farb- und Blinksignale an, ob der voreingestellte Sollwert über- oder unterschritten wird.

Kontrolle des Reifendrucks in Echtzeit

Während der Fahrt kann das System plötzlichen oder schleichenden Luftverlust anzeigen – etwa wenn nach einem Defekt Luft aus dem Reifen entweicht, bis die Dichtmilch das Loch wieder verstopft hat. Anhand der Anzeige des verbleibenden Drucks kann man entscheiden, ob man anhalten und nachpumpen sollte oder ob man weiterfahren kann – eine wichtige Frage etwa im Rennen. Und letztlich erlaubt es das System, einfach und anhand exakter Daten mit dem Reifendruck zu experimentieren – vor allem, wenn man mit Leistungsmesser fährt und anhand der Wattzahlen die perfekte Balance von Komfort und Rollwiderstand finden kann. Wer unterwegs je nach Terrain Luft ablässt oder zuführt, wird über eine exakte Druckanzeige natürlich auch froh sein.



Der neue Zipp 353 NSW kommt als leichter Allround-Radsatz fürs Rennrad.
Die neuen, gewichtsreduzierten Naben drehen sich auf Keramiklagern.

Zipp bietet die neue Technologie an zwei Radsätzen an: einer Neufassung des Zipp 353 NSW und am ganz neuen Zipp 303 SW. Der 353 mit den Zipp-typischen „Dimples“ und dem unverwechselbaren Wellenprofil ist von 45 mm auf 30 / 40 mm (Wellental / Wellenberg) reduziert worden und soll mit neuem Carbon-Layup nun noch stabiler sein. Die optimierten Naben mit Keramiklagern und fein gerastertem Freilauf sparen 30 Gramm Gewicht; insgesamt ist der Radsatz jedoch gut 50 Gramm schwerer geworden und wiegt nun laut Hersteller 1.310 Gramm. Die hakenlosen Felgen sind 29,5 mm breit und mit einer Maulweite von 25 mm für Reifen ab 30 mm Breite konzipiert. Dies ist allerdings ein reiner Rennrad-Radsatz, der keine Freigabe fürs Gravelbike hat.

Zipp 303 SW: Allrounder für Rennrad und Gravelbike

Graveln, Cyclocross und Rennrad-Strecken aller Art sind das Metier des Zipp 303 SW. Mit einer Maulweite von 25 mm und 33 mm Außenbreite liegt der neue Radsatz zwischen Zipp 303s (23 / 27,5 mm) und 303 XPLR S (32 / 40 mm). Er kann mit Reifen zwischen 30 bis 44 mm Breite gefahren werden; die 40 mm tiefen Felgen sind im Sinne besserer Aerodynamik mit kreisförmigen Vertiefungen („Dimples“) versehen. Wie der 303 XPLR verfügt die Felge des 303 SW über eine breite Außenwand, die bei Durchschlägen vor Beschädigungen schützen soll. Mit 1.440 Gramm (Herstellerangabe) ist der 303 SW gut 100 Gramm leichter als der 303s. Beide Radsätze werden mit 20 Speichen pro Laufrad aufgebaut.



 

Der Zipp 303 SW kann ebenso mit 30er wir mit 44er Reifen gefahren werden und passt ans Rennrad wie ans Gravelbike.
25 mm Maulweite und 33 mm Außenweite sorgen bei breiten Rennreifen für eine optimale Aerodynamik.

 



Natürlich sind die Hookless-Radsätze auf Tubelessreifen optimiert, allerdings können sie auch mit Schlauch gefahren werden – aber nur mit der mitgelieferten Spezialausführung, die mit dem besonderen Ventil der Sensorik kompatibel ist. Auch beim Einfüllen von Dichtmilch im Tubeless-Betrieb muss man aufpassen: Das geht nur mit einem speziellen Dichtmittelinjektor, der ebenfalls mitgeliefert wird.

Zipp bietet den 353 NSW für 2.900 Euro an, den 303 SW für 1.900 Euro. Beide Radsätze sollen ab sofort im Handel verfügbar sein.

www.sram.com



Stichworte:GravelbikeLaufräderRennradZipp

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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