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Specialized Turbo Vado 3: Hightech E-Bike für den Alltag

17. April 2026 by Caspar Gebel

Specialized Turbo Vado 3: Die neue Baureihe ist mit einem neuen, noch kraftvolleren Motor ausgestattet und bietet gerade bei den höherwertigen Versionen interessante elektronische Features. Bereits am Basismodell kann man sich über einen sehr großen Akku freuen; einen Tiefeinsteiger sucht man dagegen vergebens. Dafür gibt es mit dem Turbo Vado 3 EVO ein E-SUV.

Wer Vado hört und das Latinum hat, denkt ans Wort der alten Römer für „Ich gehe“. Wer sich dagegen für E-Bikes interessiert, hat das Allround-Bike von Specialized vor Augen, das es ab sofort in zwei neuen Varianten gibt: als Specialized Turbo Vado 3 und Vado 3 EVO. EVO steht dabei für die SUV-orientierte Variante mit 27,5-Zoll-Laufrädern, breiteren Reifen sowie mehr Gabelfederweg, nämlich 120 statt 90 mm. Die normalen 3er zeichnen sich durch ein Merkmal aus, das man schon vom Turbo Vado 5 kennt: Vorne sorgt ein 29-Zoll-Laufrad für besseres Überrollverhalten; hinten steht ein 27,5er für Komfort durch größeres Reifenvolumen und etwas mehr Handlichkeit.

Specialized Turbo Vado 3
Specialized Turbo Vado 3: neues Allround-Modell mit vielen Assistenzsystemen.


 

Specialized Turbo Vado 3: die Highlights

  • Drei Modelle: Turbo Vado 3 4.0 4.199 Euro, 5.0 5.299 Euro und 6.0 6.999 Euro
  • EVO-Variante mit 27,5-Laufrädern und 120-mm-Federgabel
  • Motor Specialized 3.1 mit 105 Nm Drehmoment und 810 Watt Spitzenleistung
  • Akku 840 Wattstunden
  • Einteiliges Alu-Cockpit mit integriertem Touchscreen (Turbo Vado 5.0 und 6.0)
  • QuadLock-Smartphonehalter mit kabellosem Laden (Turbo Vado 5.0 und 6.0)
  • Kompatibilität mit Apple Find My App
  • Bremslicht, Bremslicht + Fernlicht (Turbo Vado 5.0 und 6.0), Garmin-Radarsystem (Turbo Vado 6.0)
  • Gewicht ab 28,5 Kilo, maximale Zuladung 136 Kilo

 



Neu beim Turbo Vado 3 ist, dass es nur noch eine Rahmenform gibt, die mit stark abfallendem Oberrohr irgendwo zwischen Diamant- und Trapezrahmen liegt. Das ist etwas verwunderlich, geht der Trend doch zum Unisex-Tiefeinsteiger und dessen komfortablem Handling. An der maximal möglichen Zuladung dürfte es nicht liegen – diese befindet sich nämlich mit 136 Kilo im durchschnittlichen Bereich. 27,5 Kilo davon können auf den Heckträger gepackt werden; der am Topmodell mitgelieferte Frontträger trägt weitere zehn Kilo.

Der neue Motor bietet starke Leistungswerte.
Ins einteilige Cockpit integriert ist ein 2,2-Display mit Touchscreen.

Specialized Turbo Vado 3: Kraftvoller Motor und großer Akku

Vor allem aber zeichnet sich das Specialized Vado 3 durch ein neues Antriebssystem aus, dessen 3.1-Motor durch starke Leistungsdaten auffällt: Mit 105 Nm Drehmoment und einer Spitzenleistung von 810 Watt schiebt der Antrieb druckvoll an, wobei Specialized sanfte Kraftentfaltung hervorhebt. Ebenfalls ungewöhnlich, zumal in den günstigeren Preisklassen, ist die Verwendung einer großen Batterie mit 840 Wattstunden, für die es zwei Ladesysteme gibt: Das mitgelieferte Schnellladegerät braucht laut Anbieter vier Stunden, um den Akku komplett zu füllen; alternativ kann ein Smart-Charger erworben werden, der 80 % Ladung in unter einer Stunde erreicht.



Zur Ausstattung des Topmodells gehören Radar …
… und schlüssellose Akku-Entnahme.

Was die Antriebsleistung angeht, muss man also bei keinem der neuen Vado-Modelle Kompromisse eingehen. Allerdings unterscheiden sich die unterschiedlichen Varianten hinsichtlich der elektronischen Assistenten – und die haben es gerade beim Topmodell in sich. Sehenswert beim Specialized Turbo Vado 3 6.0 ist erst einmal das einteilige Cockpit aus Aluminium, das aus einem Gussteil mit angeschweißten Lenkerenden besteht. Darin eingelassen ist das „MasterMind C4“-Display mit 2,2 Zoll großem Touchscreen, das durch seitliches Wischen unterschiedliche Datenfelder anzeigt. Ebenfalls in den Vorbau integriert ist die Frontleuchte mit hellem Abblend- und Fernlicht, das natürlich vom Lenker aus geschaltet werden kann.

Die EVO-Modelle verfügen über 120 mm Federweg.
Als Zubehör gibt es unter anderem stabile Transportbehälter.


Smartphonehalter mit drahtloser Ladefunktion

Zusätzlich zum Display sieht Specialized die Nutzung des Smartphones vor, für das es eine QuadLock-Halterung mit Ladefunktion gibt. Speziell für die Apple Watch hat Specialized eine App entwickelt, die Fahrdaten aufzeichnet und den Puls anzeigt. Und auch fürs Smartphone gibt es eine App, mit der sich unter anderem die Antriebscharakteristik der Fahrmodi individualisieren lässt. Nutzer eines iPhones können das Specialized Vado 3 mit der „Apple Find My“-App verknüpfen, womit es sich orten lässt, ohne dass irgendwo am Rad ein Air Tag versteckt werden muss.

Ein ziemliches Novum ist auch die schlüssellose Akku-Entnahme per Fingerabdruck am 6.0. So lässt sich die Batterie mit einer Hand entriegeln und dann seitlich entnehmen. Während alle neuen Vado-3-Modelle über eine Bremslicht-Automatik verfügen, ist diese nur am Topmodell mit einem Garmin-Radarsystem kombiniert, das den rückwärtigen Verkehr im Auge behält.

Bei Vado 3 5.0 und 6.0 gibt es ein Fernlicht.
Alle Modelle sind mit Bremslicht ausgestattet.


Unterschiedliche Elektronik-Features

Bei den unterhalb des Vado 3 6.0 angesiedelten Modellen geht es natürlich etwas einfacher zu. Das 5.0 verfügt über das einteilige Cockpit mit Touchscreen; der kabellose Smartphone-Adapter ist als Zubehör erhältlich. Auch die integrierte Frontleuchte mit Fernlicht ist an diesem Rad verbaut. Beim 4.0 dagegen gibt es ein konventionelles, in den Lenkervorbau eingelassenes Farbdisplay und eine an der Gabelkrone befestigte Frontleuchte. Auch hier kann eine Smartphone-Halterung montiert werden; geladen wird dann aber per USB-C-Buchse.

Specialized bietet das neue Vado 3 in nur einer Rahmenform und in vier Größen an.

Hinsichtlich der Fahrradtechnik unterscheiden sich die drei Vado 3 natürlich auch: Das Topmodell ist mit elektronischer, kabelloser Zwölfgangschaltung von SRAM und RockShox Psylo Luftfedergabel ausgestattet; 5.0 und 4.0 kommen mit Suntour-Gabeln sowie Elf- bzw. Neungangschaltung. 6.0 und 5.0 bieten den Komfort einer absenkbaren gefederten Sattelstütze, am 4.0 ist sie nur gefedert.



Topmodell mit drahtloser elektronischer Schaltung

Mit einem Preisbereich von 4.200 bis 7.000 Euro ist die neue Baureihe breit aufgestellt, wobei es zwischen günstigstem und Topmodell nur eine Stufe gibt. Wer vor allem am starken Motor und dem großen Akku interessiert ist, dürfte schon mit dem Specialized Turbo Vado 3 4.0 sehr gut zurechtkommen. Die anmutige Form des Cockpits sowie der Touchscreen sind den Aufpreis von 1.100 Euro fürs 5.0 sicher wert, und wer sich für Elektronik am Bike begeistert, wird auch den letzten Schritt hin zur Vollausstattung mit Assistenzsystemen goutieren können.

www.specialized.com

 



Stichworte:E-BikefeaturedSpecialized Turbo Vado 3

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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