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Focus Aventura² FS: Neues Komfort-Fully für Trekking und Alltag

24. April 2026 by Caspar Gebel

Focus Aventura² FS: Für das 2026er Allround-Fully kreierte Focus gleich einen neuen Rahmen. Denn das E-SUV ist nur als Tiefeinsteiger erhältlich, womit es ansprechenden Fahrkomfort mit bequemem Handling vereint. Allzu teuer bezahlen lässt sich Focus diese Kombination auch nicht.

Mehr Komfort auf Alltagsfahrten – das bietet die Radmarke Focus ab sofort mit einem neuen vollgefederten Modell. Beim Aventura² FS wie „Full Suspension“ werden 120 mm Gabelfederweg mit 100 mm am Heck kombiniert – mehr als genug, um das Fahrwerk weich abzustimmen und optimale Stoß- und Vibrationsdämpfung zu erzielen.

Focus Aventura² FS
Focus Aventura² FS: Komfortables Allround-Fully zum attraktiven Einstiegspreis.


 

Focus Aventura² FS: Die Highlights

  • Vollgefedertes E-SUV mit 120/100 mm Federweg vorne/hinten
  • Drei Modellvarianten zwischen 4.199 und 5.699 Euro
  • Bosch Performance bzw. Performance CX mit 600-Wh-Akku
  • 800-Wh-Akku für 300 Euro Aufpreis
  • 27,5-Zoll-Laufräder mit Schwalbe Johnny Watts 2,35“
  • Gewicht ca. 31 Kilo, zulässiges Systemgewicht 150 Kilo

Viergelenker-Hinterbau und tiefer Durchstieg

Dabei kommt eine aufwendige Hinterbaukinematik zum Einsatz, die von E-MTBs wie dem Focus Jam² entlehnt wurde und nach dem Viergelenker-Prinzip funktioniert: Ein Gelenk zwischen dem Hauptgelenk der Hinterbauschwinge und der Hinterradachse erlaubt es, die Ausweichbewegung des Hinterrades beim Einfedern optimal anzupassen. Dabei hat Focus an bekannten MTB-Systemen deutliche Veränderungen vorgenommen, um den Hinterbau ans gewünschte Rahmendesign anzupassen: Das Focus Aventura² FS gibt es nämlich nur mit tiefem Durchstieg, sodass das Federbein steil hinterm Sitzrohr positioniert werden muss.



Focus Aventura² FS
Das Federbein ist so positioniert, dass man einfach den Luftdruck anpassen kann.
Focus Aventura² FS
Der Akku wird nach oben entnommen – immer noch die beste Variante.

Das Ergebnis ist einer aufgeräumter, dabei technisch anmutender Rahmen, der für ein E-SUV ideal erscheint, vereint er doch hohen Federungskomfort mit einfachem Auf- und Absteigen. Dabei werden Fahrerin bzw. Fahrer auch von der absenkbaren Sattelstütze unterstützt, die je nach Rahmengröße 100 bis 150 mm Hub bietet.

Typische SUV-Bereifung

Als E-SUV gibt sich das neue Focus auch durch andere Merkmalen zu erkennen: Es rollt auf den etwas kleineren 27,5-Zoll-Laufrädern, die minimal mehr Handlichkeit bringen sollen; dazu ist mit dem Schwalbe Johnny Watts ein eher grobstolliger Reifen spezifiziert. Und natürlich sind alle drei Modellvarianten mit einer Kettenschaltung ausgestattet.



  • Focus Aventura² FS 6.7: Bosch Performance Line mit Purion-200-Display, Shimano Cues 9-Gang, Suntour Stahlfedergabel
  • Focus Aventura² FS 6.8: Bosch Performance Line CX mit Kiox-300-Display, Shimano Cues 10-Gang, Suntour Mobie 34 D Luftfedergabel
  • Focus Aventura² FS 6.9: Bosch Performance Line CX mit Kiox-500-Display, Shimano Cues 11-Gang, Bosch ABS Bremsanlage, Suntour Mobie 34 D Luftfedergabel
Focus Aventura² FS
Praktisch ist die Ladebuchse fürs Smartphone.
Focus Aventura² FS
Je nach Modellvariante verbaut Focus verschiedene Displays.

Antriebsseitig setzt Focus auf Bosch, wobei das Aventura² FS 6.7 als günstigstes Modell mit dem Performance Line ausgestattet sind und FS 6.8 sowie FS 6.9 mit Bosch Performance Line CX. Mit dem kompakten Purion-200-Display am 6.7 sowie Kiox 300 bzw. Kiox 500 an den teureren Ausführungen differenziert Focus auch in dieser Hinsicht. Dasselbe gilt für die Schaltung – Neungang, Zehngang und Elfgang – sowie für weitere Details wie die Frontleuchten, die schon beim günstigen Modell mit 100 Lux sehr hell ausfallen. Das Topmodell ist zudem mit der ABS-Bremse von Bosch ausgestattet. Und während man sich bei FS 6.8 und FS 6.9 an sensiblen Luftfedergabeln erfreuen kann, muss man beim 6.7 mit der bescheideneren Performance einer Spiralfedergabel vorlieb nehmen. Hinten kommt jedoch bei allen drei Modellen ein Luftfederbein zum Einsatz.

Focus Aventura² FS
Zum Konzept gehört auch ein hoch belastbarer Gepäckträger.


Praktische Details sind die Ladebuchse für Smartphone & Co. oben am Unterrohr; der Akku lässt sich nach oben entnehmen, was erfahrungsgemäß besonders einfach geht. Focus bietet alle drei Modelle wahlweise mit 600 oder 800 Wattstunden an, was einer Differenz von 300 Euro entspricht. Ohnehin überrascht die Preisgestaltung der Norddeutschen, denn die einfachste Ausführung des Focus Aventura² FS ist mit 4.199 Euro ziemlich günstig für ein Trekking-Fully. Mit dessen etwas schlichteren Ausstattungsdetails kann man sicher gut leben, und gerade das FS 6.7 ist mit der dunkelblauen Lackierung eine sehr elegante Erscheinung.

www.focus-bikes.com

 



Stichworte:#VMalltagE-SUVFocus BikesTrekking-Fullyvmfeatured

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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