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Baskenland-Rundfahrt #4: Schlimme Stürze von Vingegaard, Evenepoel, Roglic, …

4. April 2024 by Michael Behringer

Vingegaard Baskenland STurz

Radsport: Es sind Bilder, die niemand sehen will. Zahlreiche Fahrer kommen auf der vierten Etappe der Baskenland-Rundfahrt zu Fall und bleiben verletzt liegen. Das Teilstück wurde zunächst neutralisiert. Remco Evenepoel, Jonas Vingegaard und Primoz Roglic mussten das Rennen aufgeben. Einen Etappensieger wollten die Rennorganisatoren trotzdem ermitteln.

́ ́ con muchos implicados en la @ehitzulia

Vingegaard, Evenepoel y Roglic, con gestos de bastante dolor entre los afectados#itzulia2024 pic.twitter.com/pVjlaglVd9



— Eurosport.es (@Eurosport_ES) April 4, 2024

Vingegaard kann nicht aufstehen

Die vierte Etappe der Baskenland-Rundfahrt über 157,5 Kilometer von Etxarri Aranatz nach Legutio wurde neutralisiert. Rund 40 Kilometer vor dem Ziel kam es in einer langgezogenen Rechtskurve bergab zu einem großen Sturz im Hauptfeld. Zahlreiche Profis – unter anderem Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step), Primoz Roglic (Bora – hansgrohe) und Jonas Vingegaard (Visma – LaB) – stürzen schwer und bleiben teilweise minutenlang liegen. Die Rennorganisatoren haben die Etappe derweil neutralisiert. Besonders schlimm scheint es Toursieger Vingegaard erwischt zu haben. Der Däne lag minutenlang in Seitenlage und konnte nicht aufstehen. Später sah man, wie er auf einer Trage in den Krankenwagen abtransportiert wurde. Auch Jay Vine (UAE) blieb über mehrere Minuten hinweg regungslos im Graben liegen.



Roglic & Evenepoel geben das Rennen auf

Nachdem es ihn bereits gestern erwischt hat, ist Primoz Roglic (Bora – hansgrohe) auch heute wieder zu Fall gekommen. Der Slowene hielt sich seinen blutverschmierten Arm und humpelte zum Teamfahrzeug. Erster Verdacht: Schlüsselbeinbruch. Später sah man den Mann im Gelben Trikot aber im Teamfahrzeug sitzen, wie er den Daumen nach oben streckte. Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) soll sich ersten Informationen zufolge einen Schlüsselbeinbruch zugezogen haben. Der Belgische Meister hatte das Glück, dass er dem Beton-Graben noch ausweichen konnte. An Bäumen und Felsen vorbei, ist er schließlich dann doch heftig auf der Wiese gestürzt.

#ElMundoRuedaXSeñal | ¡Noticia de alto impacto en el ciclismo mundial! No se levanta aún del suelo Jonas Vingegaard, estamos atentos a la evolución del hombre del Visma.

Mira la #Itzulia2024 acá https://t.co/REiLk94Cfh pic.twitter.com/fDat1JYKMH



— Señal Deportes (@SenalDeportes) April 4, 2024

U. a. in den Sturz verwickelte Fahrer

  • Primoz Roglic (Bora – hansgrohe)
  • Jonas Vingegaard (Visma – LaB)
  • Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step)
  • Jay Vine (UAE)
  • Natnael Tesfatsion (Lidl – Trek)
  • Sean Quinn (EF Education – EasyPost)
  • Markel Beloki (EF Education – EasyPost)

Weitere Informationen folgen.



Louis Meintjes gewinnt die Etappe

Während der gesundheitliche Zustand der betroffenen Fahrer noch weitestgehend ungewiss war, fiel die Rennorganisation die Entscheidung, einen Etappensieger zu ermitteln. So durften die sechs Ausreißer also um den Tagessieg fahren, während dahinter für das Peloton das Rennen neutralisiert wurde. Wenig motiviert und ohne Vollgas zu geben, fuhr das Sextett nach der Neutralisation zunächst gemeinsam Richtung Legutio. Kurz vor der Bergwertung in Leintz-Gatzaga nahm der Kampf um den Etappensieg aber Fahrt auf. Louis Meintjes (Intermarché – Wanty), Träger des Bergtrikots, löste sich kurz vor der Kuppe und holte sich somit neben wertvollen Bergpunkten auch den Tageserfolg. Neuer Gesamtführender ist Mattias Skjelmose (Lidl – Trek). Bei den heutigen Vorkommnissen ist dies aber lediglich eine Randnotiz.

Terrible caída con Vingegaard, Roglic y Evenepoel implicados

️ @ehitzulia #Itzulia2024



pic.twitter.com/R0bwXRDs4s

— COPEdaleando (@Copedaleando) April 4, 2024



Stichworte:#VMradsportBaskenland-RundfahrtJay VineJonas VingegaardLouis MeintjesMarkel BelokiMattias SkjelmoseNatnael TesfatsionNewsPrimoz RoglicRemco EvenepoelSean QuinnSturzUnfall

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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