Test Kompressorpumpe: Mit über 100 Exklusivmarken deckt der Versender Pearl eine riesige Bandbreite an unterschiedlichsten Artikeln ab. Eine dieser Marken ist AGT, die Do-It-Yourself-Lösungen für Heimwerken, Haushalt, Werkzeug und Messtechnik anbietet. Natürlich fehlt es im umfangreichen Sortiment auch nicht an entsprechenden Luftpumpen. Ein vielversprechendes Modell ist hierbei die AGT ALP-160 Akku-Kompressorpumpe. Knapp 35 Euro kostet die Pumpe, die eine Vielzahl an Features bereithält. Doch kann die preiswerte Pumpe im Mini-Format auch in der Praxis überzeugen?
Pearl AGT ALP-160: Ausstattung steht teureren Marken-Modellen in nichts nach
Die AGT ALP-160 Akku-Kompressorpumpe kommt mit einem Ausstattungspaket, welches wesentlich teureren Marken-Modellen in nichts nachsteht. Das große LED-Display für Einstellung und Anzeige des Drucks mit umschaltbaren Einheiten (PSI, bar, kPa, kg/cm²) zählt ebenso dazu wie die Autostopp-Funktion, vier voreingestellte Modi (Kfz, Motorrad, Fahrrad, Ball) sowie der angegebene Maximaldruck von 10,3 bar bzw. 150 PSI. Hinzu gesellen sich noch Adapter für unterschiedliche Ventilarten, ein 8 cm Anschlussschlauch und eine Transporttasche. Verbaut ist ein 2.200 mAh Lithium-Ionen-Akku, der sich zeitgemäß via USB-C laden lässt. Mit einer Größe von 92 x 70 x 33 mm findet die Pumpe im Rucksack oder in der Satteltasche bequem Platz. Das Gewicht von 321 g Gramm ist für eine Pumpe dieser Größe allerdings recht hoch – für die Mitnahme in der Trikottasche ist die Pearl AGT ALP-160 hierdurch weniger geeignet.
Autostopp-Funktion und Maximaldruck
Der Lieferumfang beinhaltet neben der Pumpe, diversen Adaptern sowie einer Aufbewahrungstasche auch eine deutsche, zwei Seiten umfassende Bedienungsanleitung. Die Verwendung der Pumpe ist leicht verständlich beschrieben und lässt sich wie folgt schnell zusammenfassen: Luftschlauch & Adapter verbinden, Gerät einschalten, Modus wählen, Druck einstellen und Einschalten. Bei Erreichen des eingestellten Drucks schaltet die Kompressorpumpe automatisch ab. So weit, so gut. Obwohl der Maximaldruck mit 10,3 bar angegeben ist, ließ sich bei der im Test befindlichen AGT ALP-160 Akku-Luftpumpe allerdings lediglich ein Druck von maximal 110 PSI bzw. 7,60 bar einstellen – unabhängig vom gewählten Modus. Das ist zwar recht ordentlich, entspricht aber nicht den Angaben.
Die Akku-Luftpumpe im Test
Die vier Buttons zum Steuern der Pumpe stehen leicht heraus und tragen so zu einer guten Haptik bei. Ein sicheres Halten der Pumpe im Betrieb gewährleistet die aufgeraute Oberfläche. Nach dem Einstellen des Drucks kann es also losgehen. Die Druckanzeige ist sehr gut ablesbar, die Modi-Darstellung allerdings sehr smart und erfordert so ein genaues Auge. Die AGT ALP-160 Akku-Kompressorpumpe fängt stark an und pumpt einen 700x23C Reifen in 44 Sekunden auf 4 bar auf. Dieser Wert kann sich durchaus sehen lassen. Den maximal einstellbaren Luftdruck des Testmodells von 7,6 bar verfehlte die Pumpe allerdings um Längen. Bereits bei Erreichen der 6,8 bar Marke war Ende im Gelände. Das ist zwar für viele Bereiche sicherlich ausreichend, entspricht aber weder der Produktbeschreibung noch unseren Anforderungen.

Messwerte: Dauer des Aufpumpens eines 700x23C Reifens mit der AGT ALP-160
- 4 bar: 44 Sekunden
- 8 bar: nicht erreicht
AGT ALP-160 Akku-Kompressorpumpe: Die Details im Überblick
- Spannungsversorgung: 2.200 mAh Lithium-Ionen-Akku, fest verbaut
- Max. Druck (laut Angabe): 10,3 bar / 150 PSI
- Anzeige: LED Display, wahlweise PSI, bar, kPa, kg/cm²
- Autostopp-Funktion: Ja
- Lademöglichkeit: USB-C
- Gewicht: 321 Gramm
- Schlauchlänge: 8 cm

