Schnelle, leichte und spaßige Trailbikes erleben dieses Jahr ein Revival; mit dem dem Allied Fitz und dem Forbidden Reya gibt es sogar zwei völlig neue Spieler in dieser Kategorie. Für viele vereinen diese Bikes die Essenz des Mountainbikens: Leicht und sportlich genug, um lange Touren spielerisch abrollen zu können, aber mit genügend Reserven, um den Abfahrtsspaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Wir haben die besten Trailbikes 2026 zusammengesucht!
Allied Fitz – extrem leichter Newcomer
Die noch recht junge Marke Allied Cycle Works kennt man in erster Linie aus dem Dropbar-Bereich – der Hersteller aus Bentonville, USA, führt aber auch zwei Mountainbikes im Sortiment. Das Fitz wurde dieses Jahr vorgestellt, stellt seinem Fahrer 140 mm Federweg vorne wie hinten zur Seite, und kommt dank leichter Carbon-Konstruktion auf ein Rahmengewicht von 2.495 g – so ist ein Gesamtgewicht von 12,5 kg möglich. Endlich wieder ein leichtes Trailbike!
- Laufräder 29″
- Federweg 140 mm
- Besonderheiten Rahmenstaufach, Rahmenset verfügbar
- forbiddenbike.com
- Preis (UVP) ab 3.899 $
Forbidden Reya – außerhalb der Norm
Das Reya ist Forbiddens erstes Fully ohne High-Pivot-Hinterbau – das 29″ Fully soll auch so schnell genug sein. Es bietet 130 mm Federweg an der Front und 120 mm hinten. Besonders spannend: der proportionale Geometrie-Ansatz der Kanadier. Die Kettenstreben wachsen in jeder Rahmengröße im gleichen Verhältnis an wie das Frontcenter – so sollen sich alle Größen ausgewogen fahren und keine Fahrergröße benachteiligt werden. Drei Ausstattungsvarianten sowie ein Rahmenset bietet Forbidden vom Reya an, Preise für Komplettbikes starten bei 7.299 € (UVP).
- Laufräder 29″
- Federweg 130 / 120 mm
- Besonderheiten Proportionale Geo, Rahmenset verfügbar
- forbiddenbike.com
- Preis (UVP) ab 3.799 €
Marin Tam – Ode an das Mountainbiken
Das Marin Tam ist definitiv auf der Race-lastigeren Seite der vorgestellten Trailbikes. Dank der progressiven Geometrie kann das 120-mm-Fully aber auch im Downhill locker mithalten. Das Alleinstellungsmerkmal des Marin Tam ist definitiv das Rahmenmaterial: Das leichte Fully am Scheideweg zwischen XC und Trail ist aus Aluminium gefertigt. Das Einstiegsmodell gibt es bereits ab 2.299 €, das Topmodell kostet 5.199 € (UVP). Noch mehr Infos zum Marin Tam gibt es hier!
- Laufräder 29″
- Federweg 120 / 120 mm
- Besonderheiten Rahmen aus Aluminium
- marinbikes.com
- Preis (UVP) ab 2.299 €
Santa Cruz Tallboy 6 – der will nur spielen
Santa Cruz beschreibt das Tallboy als das Trailbike für Downhiller. Dementsprechend trumpft das leichte Trailbike mit einer abfahrtsorientierten Geometrie auf, geht aber mit seinem optimierten Rahmengewicht von 2.530 g auch schnell voran. Neu für das Santa Cruz Bike: Das Tallboy kommt in der sechsten Generation nicht mehr mit einem VPP-Hinterbau, sondern nutzt einen Viergelenker. Das Rahmenset gibt es ab 3.799 €, Komplettbikes beginnen. bei 5.999 € (UVP). Hier gehen wir zum neuen Santa Cruz Tallboy weiter ins Detail!
- Laufräder 29″
- Federweg 140 / 130 mm
- Besonderheiten Rahmenstaufach, FlipChip, Rahmenset verfügbar
- www.santacruzbicycles.com
- Preis (UVP) ab 3.799 €
Transition Spur V2 – Down-Country-Ikone neu aufgelegt
In seiner Debüt-Version prägte das Transition Spur den Begriff Down-Country stark mit und steht auch in seiner zweiten Iteration immer noch sinnbildlich für diesen Einsatzbereich. Neu sind ein FlipChip, um die abfahrtsstarke Geometrie noch progressiver zu gestalten, sowie ein Staufach im Carbonrahmen. Der Federweg wurde ebenfalls etwas aufgebohrt: 13o mm sind es vorne, hinten bleibt es bei 120 mm. Preise für das Komplettbike starten bei 5.199 € (UVP).
- Laufräder 29″
- Federweg 130 / 120 mm
- Besonderheiten Rahmenstaufach, FlipChip, Rahmenset verfügbar
- www.transitionbikes.com
- Preis (UVP) ab 3.399 €
Honourable Mention: Zoceli Rutina
Technisch gesehen bereits letztes Jahr im November angekündigt, hat sich das Zoceli Rutina dennoch einen Platz in dieser Liste verdient. Das leichte Trailfully setzt auf einen 3,1 kg schweren Stahlrahmen (inkl. Stahl-Hinterbau!), der am Heck 105 oder 115 mm Federweg freigibt. Vorne können bis 130 mm gefahren werden. Auch bei der Laufradgröße gibt es Wahlfreiheit, denn es ist auch eine 32 Zoll Option angekündigt. Das Rutina (zu Deutsch: Routine) wird von Martin Saidas Ein-Mann-Betrieb in Tschechien geschweißt und mit einer internen oder externen Kabelführung gewählt werden. Außerdem lassen sich bis zu zwei Trinkflaschen auf dem Unterrohr unterbringen. Angeboten wird nur ein Rahmenset für 2.500 € (UVP).
- Laufräder 29″, 32″
- Federweg 105-115 mm hinten, 100-130 mm vorne
- Besonderheiten Zwei Flaschenhalterplätze, Custom-Lackierung möglich
- www.zoceli.cz
- Preis (UVP) 2.500 €
Infos und Bilder: Herstellerwebsites / Titelbild: Forbidden





