Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsport

Radsport: Rad-WM in Innsbruck: Auch 2018 ist der Kurs nichts für Deutsche

21. September 2017 by Michael Behringer

Martin Tony

Radsport: Während die WM in Bergen noch läuft, wird bereits intensiv an der nächsten Austragung gearbeitet. Blicken wir auf die Profile für das Straßenrennen und das Zeitfahren in Innsbruck, erkennen wir wenig positive Aspekte für die deutschen Fahrer. Der WM-Slogan „das Herz der Alpen“ deutet nämlich schon ziemlich genau an, wie hart es für die Fahrer wird.

Georg Spazier (Chef des Organisationskomitees): „Wir haben bei allen Rennen das äußerste Limit der sportlichen Vorgaben ausgereizt. Die Strecken sind nicht nur besonders steil – mit Steigungen von bis zu 25 Prozent – sondern auch besonders lang. Diese Kombination ist eine große Herausforderung für die Sportlerinnen und Sportler und verspricht die schwerste Weltmeisterschaft der Geschichte zu werden.“

Die UCI-Regularien werden nicht eingehalten

Auch bei der derzeit laufenden WM in Bergen haben sich die Veranstalter nur bedingt an die herrschenden Regularien der UCI gehalten. Bei der Weltmeisterschaft in Innsbruck werden 2018 aber nahezu alle Grenzen gesprengt. Die Route des Straßenrennens für die Herren ist kürzer als eigentlich erlaubt und beim Einzelzeitfahren wird das Maximum übertroffen. Während das UCI-Reglement zwischen 260 und 280 Kilometer für das Straßenrennen vorsieht, sind die Streckenplaner um Thomas Rohregger mit dem 259,4 Kilometer langen Kurs nur knapp unter den Vorgaben geblieben. Im Zeitfahren sind 54,2 Kilometer zu absolvieren, obwohl das Maximum eigentlich 50 Kilometer vorsieht. Auch bei den Damen, den Junioren und der Klasse U23 werden teilweise die Vorgaben unter- oder übertroffen. Insgesamt liegen sieben der zwölf Wettkämpfe außerhalb der UCI-Regularien. Wieso dies anscheinend niemanden kümmert und warum die Regeln überhaupt existieren, wenn sich niemand daran hält, bleibt wohl ein Geheimnis.



2018 erwartet uns eine WM der Bergfahrer

Abgesehen von den Streckenlängen beeindruckt die WM in Innsbruck 2018 auch durch das Streckenprofil. So machen die Veranstalter ihrem Slogan „das Herz der Alpen“ alle Ehre. Beim Rennen der Elite-Herren gilt es nicht weniger als 4.670 Höhenmeter zu bewältigen. Die Damen müssen sich über etwas mehr als die Hälfte quälen. Im Zeitfahren haben die Herren 654 Höhenmeter hinter sich zu bringen. Im Weg steht dabei ungefähr in der Mitte des Rennens der 4,9 Kilometer lange und im Schnitt über sieben Prozent steile Gnadenwald-Anstieg. Es wird also erneut ein Parcours sein, der den reinen Zeitfahrern – wie zum Beispiel dem Deutschen Tony Martin und dem Schweizer Stefan Küng – nicht entgegen kommt. Weltmeister im Straßenrennen wird ohnehin nur ein richtig guter Bergfahrer werden können. Die Sprinter um Marcel Kittel und André Greipel können sich für Ende September schon einmal etwas anderes vornehmen. Sicher werden die Weltmeisterschaften im Jahr 2018 dennoch für viel Spannung und Begeisterung bei den Zuschauern sorgen. Für die deutschen Profis jedoch bietet sie wenige bis keine Chancen auf Medaillen.



Stichworte:InnsbruckNewsUCIWeltmeisterschaftWM

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Bulls Machete RX 1 und EVO SX 1 im Test: Gemeinsam graveln mit E- und Bio-Bike

Drei davon gibt es für unter 30 Euro: Fünf Dinge, die dir das Mountainbiken erleichtern

Fahrradreifen gesucht? Die gängigsten Begriffe schnell erklärt: Von Addix Race bis Double Defense: Das steckt in den Reifen von Schwalbe

Mondraker Arid Gravel: Neue Modelle in Alu und Carbon

Gewinne eine Osram TYREinflate 1600 Essential: Akku-Kompressorpumpe für Radfahrer mit digitaler Druckkontrolle

Bremsperformance und exklusives Design: Formula Cura 4 Kashima und Avinox-kompatible Bremsscheibe

Crankbrothers Trail-Vent-Schuhe

Luftige Performance an heißen Tagen: Crankbrothers Trail-Vent-Schuhe

RM 64-01 Tourbillon Colnago: Richard Mille und Colnago – „Sports Luxury“ statt Radsportseele

Zipp 404 S: Neue Aero-Carbon-Laufräder für die Straße

Kind Shock präsentiert Rage-i 2.0 Teleskopsattelstütze

Neuheit zur Eurobike: Kind Shock präsentiert Rage-i 2.0 Teleskopsattelstütze

Die STEVENS Trail Days 2026 starten

E-MTB-Roadshow im Norden und der Mitte: Die STEVENS Trail Days 2026 starten

E-Bike Urlaub

Unsere Auswahl um 4.000 Euro: Die 10 besten Trekking-E-Bikes für Radreisen

Gewinne deinen Wahoo ELEMNT ROAM 3:: GPS-Radcomputer für Navigation, Training und lange Ausfahrten

Höhenmetergarant mit Komfort-Plus: Das MYVELO Stelvio stellt sich vor

Ähnliche Beiträge

  • Radsport-WM in Ruanda: Pogacar verteidigt souverän seinen Titel
  • Radsport-WM in Ruanda: Vallieres wird sensationell Weltmeisterin
  • Radsport-WM in Ruanda: Keiner kann Evenepoel das Wasser reichen
  • Radsport-WM in Ruanda: Reusser krönt sich souverän zur Weltmeisterin
  • Cyclocross-WM: Van der Poel wird zum siebten Mal Weltmeister
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH