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BekleidungTests

Bekleidung: Test: Oakley EVZero Stride Prizm Road – Die Welt in HD sehen

5. Oktober 2017 by Florian Nowak

Test: In der Zwischenzeit gibt es bei Radbrillen nichts was es noch nicht gibt: verspiegelt, polarisiert, selbsttönend. Oakley hebt jedoch alles auf eine neue Stufe und bietet mit dem Prizm-Road ein sportartspezifisches Glas. Bei der ersten Testfahrt oder besser gesagt direkt beim ersten Aufsetzen wurden wir schon völlig von den Socken gehauen. 

Oakley EVZero Stride Prizm Road – Glas

Schaut man zum ersten Mal durch das Prizm-Glas, ist der Unterschied zwischen „realer Umwelt“ und Brillenansicht, wie zwischen HD+ und  verpixeltes schwarz weiß Fernsehen – übertrieben gesagt. Durch die speziell entwickelte Tönung werden bestimmte Farben verstärkt, wodurch ein sehr kontrastreiches Bild entsteht und Details besser wahrgenommen werden können. Gerade Schlaglöcher oder Unebenheiten kann man dadurch sehr gut erkennen. Auch bei Licht-Schattenwechsel kann das Glas absolut überzeugen und sorgt für weniger Stress in den Augen. Durch das rahmenlose Gestell ist das Blickfeld unübertroffen. In alle Richtungen hat man freien Blick und wird nicht eingeschränkt. Das Glas ist mit einer extra Beschichtung versehen, weshalb Wasser und Schmutz einfach abperlen. Auch hier hat man aber das Problem eines offenen Rahmens, da man leichter mal Wasser oder Dreck von unten ins Auge oder zumindest unter die Brille bekommen kann.



Oakley EVZero Stride Prizm Road – Passform

Bei der Passform spielt der Rahmen eine wichtige Rolle. Bei dieser Brille gibt es aber keinen wirklichen Rahmen. Die gesamte Brille besteht eigentlich nur aus Glas und Seitenbügeln, sowie dem Nasenpad, dies macht die Oakley unglaublich leicht, weshalb man anfangs auch das Gefühl hat, dass die bei jedem noch so kleinen Windstoß oder bei jeder noch so kleinen Erschütterung wegfliegen könnte. Da dies aber natürlich nicht passiert, gewöhnt man sich recht schnell daran. Dafür gibt es keinerlei Druckstellen, obwohl die Brille selbstverständlich trotz ihres geringen Gewichts optimalen Halt bietet. Die Materialien vereinen Strapazierfähigkeit und Komfort mit Aufpralldämpfung speziell für den Sport.

Oakley EVZero Stride Prizm Road – Verpackung & Zubehör

Die EVZero Stride ist mit der klassischen Oakley Verpackung versehen. Dazu kommt das gängige schwarze Hardcase mit dem O-Zeichen, vom Design her alles wie man es kennt sehr schlicht. Ein Wechselglas gibt es nicht, da es bei der Rahmenkonstruktion keine Möglichkeit zum Tausch gibt. Allerdings ist dieses überragende Glas in 99,9% der Fälle die richtige Wahl für Straßenfahrer und es bedarf gar keines Tauschs. Oben drauf gibt es ein schönes Oakley Säckchen/Putztuch und ein Ersatznasenpad, was übrigens das einzige Austauschbare an der Brille ist.



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Fazit: Oakley EVZero Stride Prizm Road

Pro

  • Unübertroffenes Glas
  • Keine Einschränkung in der Sicht
  • Keine Druckstellen

Contra

  • Leichter Rahmen anfangs sehr ungewohnt

Fakten

Produktjahr2017
Preis162 €
Web oakley.com/de

Gesamtwertung

91%

Preis-/Leistung

92%
Die Oakley EVZero Stride Prizm Road bietet mit ihrem Sportart spezifischem Glas ein echtes Highlight in unserem Testfeld. Der Durchblick ist gigantisch und das Blickfeld extrem weit. Das sehr leichte Gewicht ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber nach mehreren Fahrten durchaus überzeugen.
Stichworte:brillenblOakleyRadbrilleSonnenbrille

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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